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Kanada, USA: Tausende Pastoren predigen gegen Verbot von Konversionstherapien

1. Februar 2022 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Das kanadische Gesetz sei so weit gefasst, dass selbst private Gespräche kriminalisiert werden, befürchten die Pastoren. Sie haben zugesagt die biblische Sexualmoral von der Kanzel zu verteidigen.


Ottawa (kath.net/jg)

Tausende Geistliche in Kanada und den USA haben von der Kanzel die biblische Sexualmoral verteidigt und ein kanadisches Gesetz verurteilt, welches diese Lehre kriminalisieren könnte. Dies berichtet der Sender Fox News.

Das Gesetz ist am 8. Januar in Kanada in Kraft getreten. Es bezeichnet die Ansicht, dass Heterosexualität und Cisgender-Identität vorzuziehen sind, als „Mythos“. Jede Art der Beratung, die mit der Auffassung des Gesetzes nicht übereinstimmt, ist verboten und kann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

Die Liberty Coalition Canada hat die Initiative der Pastoren begonnen. Auch in den USA haben sich Geistliche angeschlossen. Insgesamt haben mehr als 4.000 christliche Pastoren im Rahmen der Initiative angekündigt, von der Kanzel gegen das Gesetz Stellung zu nehmen.

Sie erheben den Vorwurf der Gesetzestext sei zu allgemein formuliert und könnte sogar private Gespräche kriminalisieren. Etliche Pastoren haben im Gespräch mit Fox News die Befürchtung geäußert, das Gesetz könnte die Tür zu einer Christenverfolgung öffnen.

James Coates, ein kanadischer Pastor, wirft dem Gesetz Lieblosigkeit vor. Es schließe LGBT-Personen von der „rettenden und transformierenden Botschaft des Evangeliums Jesu Christi“ aus, sagt er im Gespräch mit Fox News.

John MacArthuer, ein Pastor in Los Angeles, hat sich der Initiative angeschlossen, weil er ähnliche Gesetze in den USA befürchtet. In manchen Bundesstaaten sei dies bereits Realität, warnt er im Interview mit Fox News.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 2. Februar 2022 
 

Verstößt das Verbot nicht gegen das zentrale Gender-Dogma?

Die Gender-Ideologie besagt doch gerade, dass jeder das Recht habe, sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung jederzeit frei wählen zu dürfen...


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 Chris2 2. Februar 2022 
 

Wir müssen gegen solche Gesetze alle gemeinsam aufstehen,

so, wie wir schon gemeinsam gegen die Tötung Ungeborener oder gegen die Genderideologie in Schulen auf die Straßen gehen. Sie können eine handvoll mutige Zeugen verhaften und verurteilen, nicht aber zehntausende Christen und andere Menschen guten Willens.


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 J. Rückert 1. Februar 2022 
 

Wir folgen dicht auf

Es ist inakzeptabel, wenn ideologische Gender-Einbahnstraßen gesetzlich dekretiert werden, wobei die Leiden der Betroffenen keinerlei Rolle spielen. Der Weg in eine Transexistenz oder Homosexualität sei breit, offen und mit Fahnen geschmückt, der Weg heraus aber mit Tretminen belegt.
Es wird unterstellt, dass böse Menschen gewissermaßen mit Netzen und Schlingen andere abfangen und zu Zwangstherapien verschleppen wollten. Dabei geht es jetzt nicht einmal mehr um das Verbot von Konversionstherapien (die selbstverständlich nur auf Wunsch Betroffener infrage kämen), sondern um die „absolute Lufthoheit“ für LBGTXYZ …
Wer dann nicht niederkniet und den Götzen nicht anbetet kommt in den Feuerofen.


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