Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  2. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  3. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  4. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  5. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  6. Georgia ermöglicht steuerliche Begünstigungen für ungeborene Kinder
  7. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  8. Theologe: Christen sollten sich bei Kommentaren in den Sozialen Medien zurückzuhalten
  9. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  10. „Gott ist mein Bräutigam“
  11. Psychologin Stefanie Stahl warnt davor, Kinder zu früh in die Kita zu geben
  12. „Gender widerspricht sich selbst“
  13. GENDERIRRSINN bei Audi: "Der_die BsM-Expert_in ist qualifizierte_r Fachexpert_"
  14. Die Synodale Parallelgesellschaft
  15. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung

US-Demokraten wollen Abtreibung bis zur Geburt legalisieren

20. Juli 2022 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit einem Bundesgesetz will die Demokratische Partei alle Beschränkungen und Verbote von Abtreibungen in den Bundesstaaten aufheben.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Das National Right to Life Committee (NRLC), ein USA-weiter Zusammenschlusse von Lebensschutzorganisationen, hat vor einem Gesetzesvorschlag gewarnt, welcher in den USA Abtreibungen auf Verlangen bis zur Geburt ermöglichen soll.

Der „Women’s Health Protection Act“ würde bestehende Gesetze zum Schutz der Ungeborenen auf Ebene der Bundesstaaten aufheben und neue Gesetze dieser Art verhindern, warnt das NRLC in einem offenen Brief, der an alle Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses versandt wurde.

Der „Women’s Health Protection Act“ würde darüber hinaus alle Gewissensklauseln aufheben, die es derzeit dem medizinischen Personal erlauben, die Mitwirkung an Abtreibungen aus Gewissengründen zu verweigern. Auch die derzeit geltenden Beschränkungen für die Finanzierung von Abtreibungen aus öffentlichen Mitteln würden zum Großteil, wenn nicht sogar vollständig wegfallen.

Der Brief führt dann ausführlich alle Maßnahmen an, die bei durch den „Women’s Health Protection Act“ wegfallen würden. Abtreibung wäre dann auch möglich, wenn das Ungeborene ein unerwünschtes Geschlecht hätte. Ebenfalls wegfallen würde die Vorschrift, dass nur zugelassene Ärzte eine Abtreibung durchführen dürften. Lebensschutzvorschriften wie jene, Frauen auf Alternativen zur Abtreibung hinzuweisen oder ihnen bestimmte Informationen über das Ungeborene, wie zum Beispiel Ultraschallbilder, zu geben, wären nicht mehr zulässig. Jeder Wunsch auf Abtreibung müsste sofort erfüllt werden, warnt das NRLC.

Die Organisation weist darauf hin, dass Vorschriften wie die genannten in den Bundesstaaten im Allgemeinen von einer breiten Mehrheit unterstützt werden, einschließlich einer Mehrheit der Frauen.

Erst im Mai 2022, also noch vor der Aufhebung von „Roe v. Wade“, ist ein ähnliches Gesetzesvorhaben im US-Senat gescheitert. kath.net hat berichtet: Töten bis zur Geburt - Ein dämonisches Gesetzesvorhaben der Demokraten ist im US-Senat gescheitert!

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulrich Motte 21. Juli 2022 
 

Die Demokraten

sind eher katholisch geprägt als die Republikaner, die Republikaner eher evangelisch als die Demokraten.


0
 
 Gotteskind76 20. Juli 2022 
 

Womans Health Protaction

Warum sind sie so versessen darauf Kinder zu töten?
Angeblich wollen sie mit der Legalisierung der Abtreibungen die Gesundheit der Frauen vor unprofessionell durchgeführten Abtreibungen schützen. Jetzt muss man aber lesen, dass dann nicht nur zugelassene Ärzte die Abtreibungen durchführen dürfen. Also ist dieses Argument dann hinfällig wenn jeder Zahnarzt Abtreibungen durchführen darf.
Die armen verblendeten Leute!
Hl. Maria, Mutter der guten Hoffnung, bitte für uns.


1
 
 KatzeLisa 20. Juli 2022 
 

Abtreibung auf medikamentösem Weg ist eine Methode, die das Töten des Ungeborenen verschleiert. Auch Abtreibung bis zur 12. Woche, wie in Deutschland nach Beratung durch Ärzte praktiziert, zeigt der Schwangeren nicht die ganze Fratze des verwerflichen Tuns.

Aber Abtreibung bis zum Ende der Schwangerschaft ist barbarisch. Wie kann Arzt, der seit Hippokrates dem Leben verpflichtet sein soll, diese Methode anwenden? Solche Ärzte sind Schlächter, denn sie haben keine Ehrfurcht vor dem Leben.

Wie tief sind wir gesunken, daß wir ernsthaft diskutieren, ob es ein Menschenrecht(!) auf Tötung des Ungeborenen gibt und wie lange wir das ausüben dürfen. Wo ist die Grenze des "Erlaubten"? Es soll immer wieder Fälle geben, in denen das Neugeborene einfach nicht versorgt wird.
Man mag es nicht glauben.
Alle, die über dieses Ansinnen abstimmen, müßten verpflichtet werden, einen Film über diese unmenschliche Tötung eines hilflosen Kindes anzusehen.


1
 
 lakota 20. Juli 2022 
 

Wie kann man

von so etwas Entsetzlichem, wie dem Ermorden von unschuldigen Kindern im Mutterleib, nur so besessen sein?
Sind das noch Menschen?
Von ihnen sollte niemand ein eigenes Kind haben dürfen!


3
 
 Mariat 20. Juli 2022 

Die Todesspritze kurz vor der Geburt bewirkte nicht den Tod,

also wurde das kleine Mädchen einfach liegengelassen, damit sie verhungerte.
Aber jemand vom Krankenhaus nahm sich ihrer an und brachte sie in eine Kinderheim, Ja, sie hat kprperliche Einschränkungen, sitzt im Rollstuhl, lebt aber gerne.
Die erzählte eine junge Frau aus Amerika vor einigen Jahren - als dort die Abtreibung bis zur Geburt erlaubt war.
Es ist wirklich dämonisch - wenn man dies erlaubt!


1
 
 Adamo 20. Juli 2022 
 

Die Forderung der Demokraten in den USA: Abtreibung bis zur Geburt zu ermöglichen,

verstößt eindeutig gegen Gottes 5.Gebot. Auch sie müssen einmal vor Gottes Richterstuhl Rechenschaft für ihre Forderung ablegen. In ihrer Haut möchte ich persönlich dann nicht stecken.


1
 
 Chris2 20. Juli 2022 
 

Warum nicht auch nach der Geburt?

Wenn das existentiellste Menschenrecht von allen, das Recht auf Leben, offensichtlich einzig und allein von den Angehörigen abhängt (ein süßes Frühchen im 5. Monat, das die Eltern wollen, muss mit aller Kraft gerettet werden, aber ein Kind im 9. Monat, bei dem dies nicht der Fall ist, soll vogelfrei sein?) Was spricht dann dagegen, ein Kind nicht nur während der Geburt zu töten (die besonders teuflische "partial birth"-Abtreibung), sondern auch noch danach? Oder was, Angehörige im Pflegeheim töten zu lassen, womöglich gar aus niederen Beweggründen wie etwa Gier?
Die Dämonen sind losgelassen. Und das ZdK treibt sie mit an. wie man gerade erst erfuhr. Es ist wie im Horrorfilm oder einem Tagalptraum...


4
 
 elmar69 20. Juli 2022 
 

Warum soll die Geburt eine Grenze sein?

Darüber sollten die Abgeordneten mal intensiv nachdenken!

Wenn die Schwangerschaft weit genug fortgeschritten ist, kann jederzeit eine Geburt (ggf. per Kaiserschnitt) erfolgen.

Das ungeborene Kind ist dann allein deshalb noch von der Mutter abhängig, weil es diese noch nicht verlassen hat.

Nach der Geburt ist es übrigens auch nicht allein lebensfähig - die Versorgung muss aber nicht mehr unbedingt von der Mutter kommen.


1
 
 hape 20. Juli 2022 

Der Mensch als Produkt der Technik (Giuseppe Gracia)

Diese Eskalation in Sachen Abtreibung zeigt die Fratze eines entchristlichten Menschenbildes. Der Mensch wird nur noch als mangelhafte Materie betrachtet. Wie kann dieser Mangel behoben werden? Durch Technik, etwa Nanotechnologie, wie sie gerade in der mRNA-Spritze zum Einsatz kommt. Damit sind wir dann schon mitten drin im Transhumanismus eines Klaus Schwab.

Danach hat der Mensch nur dann ein Lebensrecht, wenn er verwertbar ist, wie ein Produkt. Sobald der Mensch unbrauchbar geworden ist, wird er entsorgt (Stichwort Pflegenotstand). Aufgrund der Medizintechnik ist es heute schon möglich, die Verwertbarkeit schon vorgeburtlich zu beurteilen (Stichwort Abtreibung).

Insgesamt läuft dieses Menschenbild auf die totale Verdinglichung des Menschen hinaus. Der Mensch wird als seelen-, geist- und rechtloses Produkt verstanden. Als Sklave einer finanzstarken Elite, die die globalen Spielregeln bestimmt. – Sehr schön dargestellt von Guiseppe Garcia (vgl. Link).

www.youtube.com/watch?v=uZkwfI2F-24


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Religiöse Ausnahmen für Covid-Impfpflicht zulässig – Unternehmen zahlt 10,3 Millionen
  2. US-Vizepräsidentin Harris: ‚Abtreibung ist wichtig für Kinder’
  3. Ab 25. August strenges Abtreibungsverbot in Texas
  4. Republikanische Attorney Generals drohen Google: ‚Keine Zensur von Pro-Life-Einrichtungen!’
  5. US-Demokraten verhindern Resolution gegen Anschläge auf Schwangerschaftszentren
  6. US-Gesundheitsminister will katholische Krankenhäuser zu Abtreibungen im Notfall zwingen
  7. US-Vizepräsidentin Harris behauptet: Christen können für Abtreibung sein ohne Glauben zu verleugnen

Abtreibung

  1. Abtreibungsverbote und Falschinformationen in US-Medien
  2. US-Vizepräsidentin Harris: ‚Abtreibung ist wichtig für Kinder’
  3. Ab 25. August strenges Abtreibungsverbot in Texas
  4. Republikanische Attorney Generals drohen Google: ‚Keine Zensur von Pro-Life-Einrichtungen!’
  5. Facebook löscht Lebensschutz-Seite
  6. US-Demokraten verhindern Resolution gegen Anschläge auf Schwangerschaftszentren
  7. US-Gesundheitsminister will katholische Krankenhäuser zu Abtreibungen im Notfall zwingen







Top-15

meist-gelesen

  1. „Das ging selbst einigen CSD-Fans zu weit und sorgte für Aufregung innerhalb der Homo-Szene“
  2. Tohuwabohu im Bistum Chur: Liturgiemissbrauch und Messsimulationen durch Gemeindeleiterin
  3. Maria 1.0 schreibt offenen Brief an DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing
  4. Salzburger Erzbischof Lackner verteidigt Jungfrauenweihe im Dom
  5. DRINGEND - Bitte um Ihre Sommerspende für kath.net - DANKE!
  6. Das bundesdeutsche Bermuda-Dreieck der Großideologen
  7. Archie wurde getauft und in die katholische Kirche aufgenommen!
  8. „Gott ist mein Bräutigam“
  9. "Das ist definitiv falsch – wir haben nicht nach einem Drehbuch Dritter gehandelt!"
  10. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  11. „Gender widerspricht sich selbst“
  12. Papst Franziskus empfängt zum vierten Mal Transsexuelle
  13. Ein Blick auf kirchliche Zahlen und Daten zeigt den Grad der Entfremdung
  14. Priester und späterer Bischof Emil Stehle hatte vertuscht, wird selbst des Missbrauchs beschuldigt
  15. Merz als Cancel-Kandidat

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz