Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  7. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  12. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Facebook löscht Lebensschutz-Seite

28. Juli 2022 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Seite ‚Abortion Pill Reversal’ informiert, wie man eine medikamentöse Abtreibung nach Einnahme der ersten Pille unterbrechen kann.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Facebook hat die Seite „Abortion Pill Reversal“ der Lebensschutzorganisation Heartbeat International gelöscht. „Abortion Pill Reversal“ stellt Informationen zur Verfügung, wie man eine medikamentöse Abtreibung unterbrechen kann.

Die Seite habe die Benutzerrichtlinien über Schusswaffen, Tiere und andere regulierte Güter verletzt, gab Facebook bekannt. Die Richtlinie untersagt unter anderem den Kauf, Verkauf und Tausch von Dingen wie Medikamenten und Drogen. Heartbeat International hat gegen die Entscheidung Einspruch erhoben. Weder die Facebook-Seite noch die Internetseite des Abortion Pill Reversal Network würden Medikamente oder Drogen kaufen, verkaufen oder tauschen, betont die Organisation.


Facebook verweigere den Frauen lebensrettende Antworten auf ihre Fragen und mache eine Entscheidung für das Leben des Ungeborenen unmöglich, kritisierte Jor-El Godsey, der Präsident von Heartbeat International. „Keine Frau sollte dazu gezwungen werden, eine Abtreibung abzuschließen, die sie bereut“, sagte er wörtlich. Er warf der Plattform vor, Frauen im Dunkeln zu lassen, die ihre Abtreibung bereuen.

Die Unterbrechung einer medikamentösen Abtreibung ist möglich, nachdem die schwangere Frau die erste von zwei Abtreibungspillen genommen hat. Das Medikament Mifepristone blockiert das Hormon Progesteron. Dieses macht den Uterus für das Ungeborene aufnahmefähig. Soll die Abtreibung an diesem Punkt abgebrochen werden, erhält die schwangere Frau Progesteron. Dieses Mittel wirkt der zuvor eingenommenen Mifepristone entgegen. Nach der Einnahme der zweiten Abtreibungspille, die Misoprostol enthält, ist eine Unterbrechung der Abtreibung nicht mehr möglich.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Unterbrechung einer medikamentösen Abtreibung sicher und relativ wirksam ist. Laut einer 2018 von der US-Regierung auf pubmed veröffentlichten Studie haben fast 70 Prozent der Frauen, welche die Behandlung durchführen, Erfolg und können das Leben des Ungeborenen retten. Es wurde kein erhöhtes Risiko für Missbildungen festgestellt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  2. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  3. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  4. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  5. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  6. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  9. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  10. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  5. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  6. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  7. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  8. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  9. Ein Wunder der Vorsehung
  10. Die Krise des Bischofsamtes
  11. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  12. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  13. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  14. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  15. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz