Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Referendum in Kalifornien: Facebook zensurierte Lebensschützer

30. November 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit der ungerechtfertigten Sperre habe Facebook de facto die Abtreibungsbefürworter unterstützt, sagt David Daleiden vom Center for Medical Progress.


Sacramento (kath.net/LifeNews/jg)

Die Lebensschutzorganisation Center for Medical Progress (CMP) hat Facebook vorgeworfen, eine Werbeeinschaltung ungerechtfertigt mit einem Faktencheck versehen hat. Die Werbeeinschaltung richtete sich gegen einen Antrag zur Freigabe der Abtreibung bis zur Geburt in Kalifornien. Über den Antrag wurde am 8. November abgestimmt.

Am Freitag vor dem Wahltag habe die Zensur begonnen, sagt David Daleiden vom CMP. Facebook habe die Einschaltung mit einen Faktencheck versehen, der behauptet, der Antrag würde Abtreibung nicht bis zur Geburt legalisieren. Zahlreiche Quellen würden das Gegenteil belegen, sagt Daleiden. Er habe sich sofort an Facebook gewandt und um eine Rücknahme der Maßnahme ersucht, allerdings drei Tage lang keine Antwort erhalten.


Das CMP hatte mit seiner Werbeeinschaltung die Wähler davor gewarnt, dass bisher geltende Einschränkungen für die Abtreibung fallen würden, wenn der Antrag angenommen würde. Eine Umfrage von des Meinungsforschungsinstitutes Rasmussen vom August 2022 ergab, dass nur 13 Prozent der Kalifornier die Abtreibung bis zur Geburt legalisieren wollen.

Als Facebook die Werbeeinschaltung sperrte, hatte sie bereits mehr als 500.000 Personen erreicht. Das CMP hoffte, bis zum Wahltag 1 Million Menschen ansprechen zu können. In den entscheidenden letzten Tagen vor dem Referendum habe die Zensur von Facebook de facto die Befürworter des Antrages unterstützt, sagt Daleiden.

Der Faktencheck von Facebook berief sich auf einen Artikel der Associated Press (AP) und teilte den Nutzern mit, dass der Antrag die Abtreibung nicht bis zur Geburt legalisieren würde. Daleiden widerspricht. Sogar eine Expertin, die im Artikel von AP zitiert wird, habe eingeräumt, dass der Antrag keine Frist für die Abtreibung beinhalte.

Vor der Wahl habe eine Abtreibungsklinik angekündigt, Abtreibungen in allen Trimestern der Schwangerschaft durchzuführen, wenn der Antrag eine Mehrheit erhalte. Daleiden verlinkte zu Artikeln über den Antrag im Wall Street Journal und anderen Medien, in denen bestätigt wird, dass es um Abtreibung bis zur Geburt geht.

Der Antrag wurde am 8. November von den Wählern mehrheitlich angenommen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz