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USA: Eltern gegen kritische Rassentheorie und Gender-Ideologie

27. November 2022 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Eltern können über Schulvorstände Einfluss auf den Lehrplan und die Unterrichtsmethoden nehmen.


Moncks Corner (kath.net/LifeSiteNews/jg)

In den USA sind konservative Elternvertreter in viele Schulvorstände gewählt worden. Sie können in dieser Position die Lehrpläne und Unterrichtsmethoden mitbestimmen. Die Wahlen fanden am 8. November gemeinsam mit den Kongresswahlen statt. Der Schulvorstand ist das Leitungsgremium eines Schulbezirkes.

In den letzten Jahren ist eine Bewegung entstanden, welche die zunehmende Ideologisierung des Schulunterrichts durch kritische Rassentheorie, Frühsexualisierung und LGBT-Inhalte nicht hinnehmen will. Daraus sind Bewegungen wie die „Moms for Liberty“ (dt. „Mamas für die Freiheit“) entstanden, die 240 Ortsverbände in 42 Bundesstaaten und mehr als 100.000 Mitglieder haben.


Tiffany Justice, eine der Gründerinnen von „Moms for Liberty“ sagte in einem Interview, sie und ihre Mitstreiterinnen wollten zurück zur praktischen Schulbildung und keine linke soziopolitische Ideologie.

Ein großer Erfolg ist der Organisation im Bundesstaat South Caroline gelungen, wo in einen Schulvorstand sechs von den „Moms for Liberty“ unterstützte Kandidaten gewählt wurden. Der Schulvorstand hat jetzt eine konservative Mehrheit.

Eine andere Organisation ist „The 1776 Project Pac“ (dt. etwa „Politisches Aktionskomitee Projekt 1776“ – im Jahr 1776 erklärten die 13 Kolonien Nordamerikas ihre Unabhängigkeit von Großbritannien, Anm.). Sie gibt an, sie habe seit dem letzten Jahr bereits in 100 Schulvorständen an einer konservativen Mehrheit mitgewirkt.

Die Unterstützung ist aber nicht auf diese Organisationen beschränkt. Ron DeSantis, der Gouverneur von Florida, hat 30 Kandidaten für Schulvorstände öffentlich unterstützt, von denen 25 gewählt worden sind.

 


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