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Neokolonialistische Außenpolitik auf marxistischem Boden

12. März 2023 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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ALfA: Die Bundesregierung betreibt die Abwicklung des Feminismus – Kaminski: Feministische Außenpolitik zerstört Frauenrechte, statt sie zu schützen.


Berlin (kath.net/ pm)
Anlässlich des Weltfrauentags vom 8. März erklärte die Bundesvorsitzende der überparteilichen und überkonfessionellen Lebensschutzorganisation, Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., Cornelia Kaminski, in Augsburg:

Die Leitlinien des Auswärtigen Amts zur „Feministischen Außenpolitik“, die rechtzeitig zum Weltfrauentag bekannt gegeben wurden, sind eine Kriegserklärung an Frauen und ungeborene Kinder. Statt weltweit die Rechte von Frauen und Kindern jeden Alters zu stärken – insbesondere deren Recht auf Leben – betreibt unsere Bundesregierung eine radikale Politik der gesellschaftlichen Umwandlung und nutzt dazu unverhohlen finanzielle Fördermittel als Druckinstrument.

Unter dem Stichwort „dem Push-back entgegentreten“ will die deutsche Regierung weltweit Organisationen bekämpfen, die sich für den Schutz des Lebens und der Familien einsetzen. Weiter heißt es in den Leitlinien: „Unser Ziel ist es, unsere humanitäre Hilfe zu 100 % mindestens gendersensibel und, wo immer angezeigt, gender-targeted umzusetzen.“ Gerade bei sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechten gäbe es Rechtslücken, daher habe dies für die Bundesregierung Priorität. Länder, die sich nicht dem Diktat beugen wollen, dass es ein Recht auf vorgeburtliche Tötung des eigenen Kindes gebe, müssen also demnächst befürchten, von humanitärer Hilfe aus Deutschland ausgeschlossen zu werden.


Ziel dieser neokolonialistischen Außenpolitik sind vor allem die afrikanischen Staaten, die Familien, Müttern und Kindern Respekt und Fürsorge zukommen lassen und sich daher beharrlich weigern, Abtreibungen als einen Teil der „Gesundheitsvorsorge“ zu betrachten. Wem Frauengesundheit tatsächlich am Herzen liegt, der fördert Geburtshilfeeinrichtungen. Wer die Bevölkerung auf dem sogenannten „schwarzen“ Kontinent dezimieren möchte, finanziert dort die Abtreibungsindustrie.

Dass es dem Außenministerium unter der Grünen Annalena Baerbock nicht um Frauen geht, lässt sich jedoch nicht nur an diesem Umstand ablesen. Nahezu durchgängig ist von „Frauen und marginalisierten Gruppen“ die Rede. Wer diese marginalisierten Gruppen sind, die nun in den Genuss von Fördermitteln kommen, die eigentlich für Frauen vorgesehen waren, bleibt offensichtlich der Definition des jeweiligen Mitarbeiters im Auswärtigen Amt überlassen.

Dass es um Frauen überhaupt nicht mehr geht, zeigt sich in den Passagen der Leitlinien zur „feministischen Außenpolitik“, die sich mit LSBTIQ*-Personen befassen. Die Umerziehung der Gesellschaft zu durchgegenderten Realitätsverweigerern beginnt im Auswärtigen Amt: Offensichtlich traut man den eigenen Mitarbeitern noch einen gewissen Rest an gesundem Menschenverstand zu, weswegen das Botschaftspersonal Pflichtfortbildungen zum Thema Gender-Mainstreaming absolvieren soll und die Mitarbeiter im Auswärtigen Amt zu „Genderexpert*innen geschult und in den Einsatz gebracht“ werden sollen, damit sie „umfassend gendertransformativ agieren“ können. Die so befähigten Botschafter sollten dann im Ausland aktiv an „Pride-Veranstaltungen“ teilnehmen und „die Rechte von LSBTIQ*-Personen gegenüber der Gastregierung anmahnen.“

LSBTIQ*-Rechte zu fördern, bedeutet Frauenrechte zu beschneiden: Frauenquoten sind in dem Moment absurd, in dem Männer sich als Frau deklarieren und mit Perücke und Lippenstift in den Bundestag einziehen. Diese Politik tritt das Wesen der Frau mit Füßen, deren besondere Gabe es ist, Leben zu schenken. Das wird von der Regierung nicht nur nicht gefördert, sondern aktiv bekämpft. Frauen sind die tragenden Säulen der Familien. Um deren Zerstörung geht es dieser Politik tatsächlich – und sie tritt damit das Erbe des Marxismus an.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 10.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

 


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Lesermeinungen

 modernchrist 14. März 2023 
 

Das freche Wort Baerbocks

dass sie dem "pusch-back entgegentreten" will, heißt nichts anderes, als dass sie für die völlige Freigabe der Abtreibung kämpfen will zusammen mit ihren Regierungskolleg:innen in der Ampel. Dazu will sie auch die anderen Länder bewegen und über Geldvergaben zwingen. Das gehört ebenfalls zur sog. feministischen Aussenpolitik. Dass damit Millionen von Mädchen ihres Lebens bereits vorgeburtlich beraubt werden, interessiert nicht. Die Menschen vor der Geburt interessieren immer Menschen - auch hierzulande - überhaupt nicht mehr. Daher: Wann, wenn nicht jetzt! Kommen Sie zum Münchner Marsch fürs Leben am 25.März, Mariä Verkündigung! 13 h Königsplatz! Hier finden Sie Hunderte, ja Tausende Gleichgesinnter und aktiver Lebensschützer. Ein Empowerment für alle Menschen guten Willens. Infos unter www.marschfuersleben.de


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 nazareth 12. März 2023 
 

Schwester Lucia von Fatima:"Der letzte Kampf wird der Kampf um die Familien sein!"


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 Chris2 12. März 2023 
 

Oh mein Gott. Da denkt man, man hat ein wenig Durchblick

und begreift dann erst durch diesen Artikel, dass "feminisitische Außenpolitik" vor allem einen gnadenlosen Kampf gegen ungeborene Kinder à la Biden bedeutet. Erklärt Ihr die Kinder Eures Landes nicht für vogelfrei und finanziert nicht deren Tötung, gibt es auch keine Pumpen, kein Saatgut oder keine Hilfslieferungen. Was für eine diabolische Agenda...


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 Leopold Trzil 12. März 2023 

Man macht sich…

vor der ganzn Welt zum Gespött. Offenbar ist die Kultur mehrer europäischer Länder (Deutschland, Frankreich, …) in den Zustand des Deliriums übergegangen.
Man wünscht offenbar, Finanzmittel gezielt dort einzusetzten, wo sie mehr schaden als nützen - darf sich aber nicht wundern, wenn sich Länder der „Dritten Welt“ vom Westen abwenden.


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 CusanusG 12. März 2023 
 

Vielleicht mal an Baetzing und ok schicken?

"LSBTIQ*-Rechte zu fördern, bedeutet Frauenrechte zu beschneiden: Frauenquoten sind in dem Moment absurd, in dem Männer sich als Frau deklarieren und mit Perücke und Lippenstift in den Bundestag einziehen. "

Die LGBTIQ*-Ideologie in die Kirche tragen ist ein beispielloser Affront gegen das Evangelium.


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 Taubenbohl 12. März 2023 
 

" Länder, die sich nicht dem Diktat beugen wollen, dass es ein Recht auf vorgeburtliche Tötung des eigenen Kindes gebe, müssen also demnächst befürchten, von humanitärer Hilfe aus Deutschland ausgeschlossen"

100% Neo-kolonialismus. Der Versuch die ganze Welt umzuformen.


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