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Biden, Trump, DeSantis – drei Reaktionen zum Jahrestag des Abtreibungsurteils ‚Dobbs v. Jackson’

3. Juli 2023 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Vor einem Jahr hat der Oberste Gerichtshof mit der Entscheidung ‚Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization’ Einschränkungen und Verbote der Abtreibung ermöglicht.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Zum Jahrestag der Aufhebung des Abtreibungsurteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof der USA haben sich mehrere Bewerber um das Amt des US-Präsidenten zu Wort gemeldet.

Bei einer Spendenaktion bekannte sich der amtierende US-Präsident Joe Biden zunächst zu seinem katholischen Glauben. „Ich bin praktizierender Katholik“, sagte er wörtlich. Obwohl die katholische Kirche Abtreibungen ablehnt unterstützte Biden dann die  Abtreibungsregelung entsprechend Roe v. Wade.

Dieses Urteil aus dem Jahr 1973 legte fest, dass Abtreibungen bis zur Lebensfähigkeit des Ungeborenen außerhalb des Mutterleibs in den USA legal sind und nicht verboten werden dürfen. Unter dieser Regelung, die vom Obersten Gerichtshof im Juni 2022 aufgehoben worden ist, waren auch Spätabtreibungen legal möglich, falls ein Bundesstaat eine entsprechende Regelung beschlossen hatte. Unter dieser Regelung wurden in den USA 64 Millionen Ungeborene abgetrieben.


Laut einem Bericht von Yahoo News kritisierte Biden, der 2024 erneut antreten will, im Rahmen der Veranstaltung die US-Bundesstaaten, die nach der Aufhebung von „Roe v. Wade“ Einschränkungen oder Verbote der Abtreibung eingeführt hatten.

„Heute feiern wir den Jahrestag der Entscheidung Dobbs“, schrieb Ron DeSantis, Gouverneur von Florida und Bewerber um die Kandidatur der Republikanischen Partei für das Präsidentenamt auf Twitter. Florida habe gezeigt, dass der Lebensschutz ausgeweitet werden könne und mehr Ressourcen für Mütter und Familien möglich seien, ergänzte er. „Ich werde immer eine Kultur des Lebens unterstützen“, betonte DeSantis.

Mit der Entscheidung „Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization“ vom Juni 2022 hat der Oberste Gerichtshof das Urteil „Roe v. Wade“ aufgehoben. Seither sind Einschränkungen und Verbote von Abtreibungen rechtlich zulässig. 14 Bundesstaaten haben bisher von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Florida hat im April ein Abtreibungsverbot bei Herzschlag beschlossen. Gleichzeitig wurde die Unterstützung für junge Mütter und Familien deutlich ausgeweitet.

„Wir haben Roe v. Wade beendet“ sagte Ex-Präsident Donald Trump anlässlich des Jahrestages der Entscheidung „Dobbs v. Jackson Women’s Health Organization“. Trump bewirbt sich erneut um die Kandidatur der Republikanischen Partei für die Präsidentenwahlen 2024.

Die Bundesregierung habe weiterhin eine wichtige Rolle im Schutz der Ungeborenen, betonte Trump. „Jedes Kind, geboren oder ungeboren, ist nach dem heiligen Abbild Gottes geschaffen, und deshalb habe ich dem Kongress vorgeschlagen, Spätabtreibungen von Babys zu verbieten“, sagte er wörtlich. „Wir werden die radikale Demokratische Politik der Spätabtreibungen beenden“, kündigte er an.

Während seiner Präsidentschaft 2017 bis 2021 hat Trump drei der sechs Richter nominiert, welche die Entscheidung „Dobbs v. Jackson“ ermöglicht haben.

 


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