Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

75jährige Lebensschützerin in den USA verurteilt

21. November 2023 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Paulette Harlow hat gesundheitliche Probleme. Ihr Anwalt hofft, dass eine mögliche Haftstrafe in Hausarrest umgewandelt wird. Der Frau drohen bis zu 11 Jahre Haft.


Washington D.C. (kath.net/CNA/jg)
Die 75jährige Paulette Harlow wurde von einem Gericht in Washington D.C. nach dem FACE-Act schuldig gesprochen, weil sie an einer Protestaktion vor einer Abtreibungsklinik teilgenommen hat. Ihr drohen bis zu 11 Jahre Haft, drei Jahre überwachte Freilassung und eine Geldstrafe bis zu 250.000 US-Dollar.

Harlow und neun weitere Lebensschützer haben am 22. Oktober 2020 eine Sitzblockade vor einer Abtreibungsklinik durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sie hätten damit den Zugang zur Klinik unmöglich gemacht. Das sei ein Verstoß gegen den FACE-Act, der den Zugang zu Kliniken sicherstellen soll und darüber hinaus eine „Verschwörung“ um andere daran zu hindern ihr „Recht auf reproduktive Gesundheitsdienste“ in Anspruch zu nehmen.


Am 19. März 2024 wird eine Anhörung stattfinden, welche als eine der Grundlagen für die Bemessung der Strafe herangezogen werden wird. Da Harlow gesundheitliche Probleme hat, hofft ihr Verteidiger, dass eine mögliche Haftstrafe in Hausarrest umgewandelt wird.

Die Protestaktion der Lebensschützer fand vor und in der Klinik von Dr. Cesare Santangelo statt, der auch Spätabtreibungen durchführt. Die Lebensschutzorganisation Live Action hat im Jahr 2019 Santangelo verdeckt gefilmt. Auf der Aufnahme sagt er, er würde ein Kind sterben lassen, welches einen Abtreibungsversuch überlebt hat und dabei auf die Welt gekommen ist.

Im September sind weitere Demonstranten, die an der Protestaktion teilgenommen haben, unter dem FACE-Act verurteilt worden. Sie sind derzeit in Haft und warten auf die Verkündigung ihrer Strafe.

Der FACE-Act untersagt „gewalttätiges, bedrohliches, schädigendes und behinderndes Verhalten, das darauf abzielt, das Recht zu verletzen, einzuschüchtern oder zu beeinträchtigen, reproduktive Gesundheitsdienste zu suchen, zu erhalten oder anzubieten.“ Das Gesetz wurde 1993 verabschiedet, um sowohl den Zugang zu Abtreibungskliniken als auch zu Lebensschutzzentren sicher zu stellen. In der Praxis wurde das Gesetz fast ausschließlich gegen Lebensschützer angewendet, die vor Abtreibungskliniken protestiert haben.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen







Top-15

meist-gelesen

  1. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  2. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  3. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  4. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  5. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  6. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  7. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  8. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  11. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  12. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  13. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  14. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  15. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz