Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Bischofs Strickland weist Vorwürfe wegen finanzieller Misswirtschaft zurück

2. Dezember 2023 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Er habe die drei verantwortlichen Personen gekündigt. Danach sei es gelungen, die Diözese finanziell so stark zu machen wie nie zuvor. Trotzdem wolle der Vatikan dies als Grund für seine Absetzung darzustellen.


Tyler (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Joseph Strickland, der frühere Bischof von Tyler (Texas) hat in der jüngsten Ausgabe der Sendung „The Bishop Strickland Show“, abrufbar auf der Videoplattform Rumble, zu Vorwürfen finanzieller Misswirtschaft in seiner Diözese Stellung genommen.

Nach seinen Angaben betreffen die Vorwürfe Vorfälle während des Skandals um den früheren Kardinal Theodore McCarrick im Jahr 2018. Sie liegen also schon fünf Jahre zurück. Zu dieser Zeit hätten drei Mitarbeiter die Diözese nach eigenen Vorstellungen geführt und versucht, ihn für ihre Machenschaften zu benutzen. Er habe alle drei gekündigt.


Er sei vielleicht naiv gewesen, den drei Personen zu vertrauen, räumte Strickland ein, aber er bete jetzt für sie. Die drei hätten in ihren Dienstverträgen großzügige Abfindungen enthalten gehabt, die er für nicht angemessen halte und welche die Diözese finanziell belastet hätten.

Es sei jedoch gelungen, nach dem Abgang der drei genannten Personen die Diözese zu sanieren und sie finanziell so stark auszustatten wie noch nie. Beim jährlichen Spendenaufruf des Bischofs seien mehr als 3 Millionen US-Dollar gesammelt worden, ein Rekord an Spendeneinnahmen. Der Vatikan versuche aber, die zuvor genannten Vorfälle als Grund für seine Absetzung als Bischof darzustellen. Er könne das aber nicht zulassen, betonte Bischof Strickland.

Seine Absetzung habe eine abschreckende Wirkung auf den Episkopat gehabt. Viele Bischöfe hätten jetzt Angst vor Rom. Wenn ihre Führungskräfte Angst vor den Kräften im Vatikan hätten, sei das „ein trauriger Zustand für den Leib Christi“, sagte er wörtlich. Die Angst sei nicht irrational, es sei aber „eine Schande“, dass die Bischöfe aus Angst und nicht aus dem Glauben handeln würden, ergänzte er.

Seit seiner Entlassung könne er mehr Zeit vor dem Allerheiligsten verbringen. Dies gebe ihm nicht nur Frieden, sondern auch Kraft. Zur Anbetung sagte er weiters, dass die Menschen wissen sollten, wohin sie sich wenden könnten, wenn sie Hoffnung und Frieden in frustrierenden Situationen suchen. Er bete für alle Bischöfe der Welt, einschließlich Papst Franziskus, dass sie in der eucharistischen Anbetung und im Gebet wachsen mögen, weil dort das heiligste Herz Jesu zu finden sei, betonte Bischof Strickland.

 

© Foto Bischof Strickland: Diözese Tyler

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 heikostir 3. Dezember 2023 
 

@Jaques

Genau darin besteht doch das Problem. Denn wir lesen hier nur die Sicht der Dinge von einer Seite her, von der des Bischofs.

Die andere Seite, also die Sicht der drei Entlassen, wie auch die Argumentation von Rom kennen wir nicht(darum ist es für mich aus so seltsam, wenn Rom die Entlassung eines Bischofs nicht auf auch öffentlich begründet).

"Audiatur et altera pars", ist ein alter Rechtsgrundsatz, um zu einer möglichst ausgewogenen Beurteilung einer Sache zukommen. Mir ist dies in diesem Fall bislang nicht möglich.


0
 
 Jaques 2. Dezember 2023 
 

"Aussage gegen Aussage... Wer soll beurteilen, was die Wahrheit ist?"

Tja - die Aussage von drei offenbar rechtmäßig wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten gekündigter Verwaltungsangestellten gegen die eine Bischofs, der für sein standhaftes Eintreten für die Wahrheit des Evangeliums verfolgt wird.
Da fällt es einem wirklich schwer, zu entscheiden, wem man glauben will.

Und in anderer Richtung gesprochen: Es würde dem Vatikan und seiner Glaubwürdigkeit sicher helfen, wenn er Vorwürfe gegenüber dem Bischof nicht in Form von Gerüchten unbelegten Inhalts und daher auch kaum widerlegbar irgendwie in die Welt setzt, sondern sich klar äußert.

Was natürlich zum gegenwärtigen Regierungsstil ganz und gar nicht passen würde.


2
 
 heikostir 2. Dezember 2023 
 

Aussage gegen Aussage... Wer soll beurteilen, was die Wahrheit ist?


1
 
 SalvatoreMio 2. Dezember 2023 
 

Kath. Journalisten vor dem Vatikan und römische Polizisten

Lieber@ Zeitzeuge: die Geschichte, die da vor dem Vatikan und durch die Polizei in Rom vor sich ging, könnte eher passiert sein in der ehemaligen DDR und ihrem Staatsapparat. - Ich war oft in der DDR. Kleinigkeiten konnten dazu führen, dass man z. B. aus dem Zug herausgeholt wurde zu Leibesvisitation oder gar Arrest. - Und da wurden nun in Rom ausländische Journalisten auf entwürdigende Weise abgeführt, weil sie ein Banner zugunsten von Bischof Strickland bei sich führten - unfassbar!


5
 
 Ulrich Motte 2. Dezember 2023 
 

Es wird Hern Bischof Strickland helfen,

wenn er Belege vorlegt, daß der Vatikan ihm gegenüber die von ihm erwähnten Vorwürfe erhebt.


1
 
 JP2B16 2. Dezember 2023 
 

Wenn die Argumente fehlen, ...

...bleibt nur der schmutzige Griff in die Trickkiste. Der Vatikan hat erkannt, dass er ein massives Glaubwürdigkeitsproblem hat. Er macht es damit nur noch schlimmer. Erschreckend welche Dilettanten da am Werke sind und Papst Franziskus scheint altersbedingt die nötige Wachsamkeit bzw. Unterscheidungsfähigkeit zu fehlen.


5
 
 J. Rückert 2. Dezember 2023 
 

Schwarze Geschichten

Erschlage einen und erziehe 1000?
Wo gelogen wird, tanzt der Teufel.


6
 
 Zeitzeuge 2. Dezember 2023 
 

Ein leicht durchschaubares, böses "Spiel", was da der Vatikan betreibt

gegen einen das Glaubensgut verteidigenden Bischof,
jetzt greift sogar die it. Staatsgewalt gegen
Pro-Bischof-Strickland gesinnte kath. Gläubige ein,
mehr dazu im Link von den lifesitenews.com!

www.lifesitenews.com/de/blogs/katholische-journalisten-vor-dem-vatikan-festgehalten-banner-zur-unterstutzung-von-bischof-strickland-beschlagnahmt-2/?u


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  6. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  7. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  8. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  9. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  10. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA







Top-15

meist-gelesen

  1. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz