Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  11. Ein Moment zum Schämen
  12. Ein Akt der Demut?
  13. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  14. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  15. Papst Leo XIV.: Lange Beschäftigung mit Kirchenkrise

Ex-Energieminister der USA: Grüne verbreiten ‚Falschinformationen’ über Atomkraft

14. Februar 2024 in Chronik, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die deutsche Regierung solle ihre Energiepolitik dringend überdenken, wenn sie Klimaziele erreichen und dabei Arbeitsplätze erhalten wolle, sagt Steven Chu.


Frankfurt (kath.net/jg)
Steven Chu (75), von 2009 bis 2013 US-Energieminister unter Präsident Barack Obama, hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Energiepolitik Deutschlands kritisiert und Politikern der Grünen die Verbreitung von Falschinformationen vorgeworfen.

Die deutsche Regierung solle die gegenwärtige Energiepolitik dringend überdenken, empfiehlt Chu. Wenn sich nichts ändere, laufe Deutschland Gefahr, dass große Teile der Schwerindustrie, aber auch Halbleiterfabriken, abwandern könnten. Diese seien auf eine stabile und kostengünstige Stromversorgung angewiesen. „Wenn einzelne Leute also sagen, sie wollen dies nicht, sie wollen das nicht, sie wollen keine Atomkraft, sie wollen auch keine Kohle, sie können alles mit erneuerbaren Energien hinbekommen, dann betreiben diese Menschen offenkundig keine Halbleiterfabriken, keine Chemiefabriken oder Fertigungswerke“, sagt Chu wörtlich.


Atomkraft sehe „nicht so übel“ aus, wenn man Klimaziele erreichen und dabei Arbeitsplätze erhalten und im globalen Wettbewerb bestehen wolle, meint der ehemalige Energieminister. Er ist der Ansicht, dass Atomkraftwerke den in der Kraftwerksstrategie Deutschlands vorgesehenen Gaskraftwerken vorzuziehen seien. Die Gaskraftwerke sollen die Schwankungen der Wind- und Solarkraftwerke ausgleichen. Im Lauf der Zeit sollen sie auf klimafreundlicheren Wasserstoff umgestellt werden. Chu wirft den deutschen Grünen vor, in diesem Zusammenhang „Falschinformationen“ zu verbreiten. Die Ansichten der Grünen seien „nicht mit unserer zukünftigen Realität vereinbar“, sagt er wörtlich.

Umweltschutzorganisationen vertreten die Ansicht, dass Atomstrom nicht so billig sei, wie von der „Atomlobby“ behauptet werde, berichtet die österreichische Kronenzeitung. Für den Bau von Atomkraftwerken seien hohe Investitionen notwendig, die wiederum nur von großen Unternehmen getätigt werden können. Deshalb gebe es nur einen „mangelhaften Wettbewerb“ und möglicherweise zu Preisabsprachen. Dazu kämen staatliche Subventionen. Der Strompreis zeige die wahren Kosten der Atomkraft nicht. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft habe die realen Kosten verschiedener Energieformen ermittelt. Unter Berücksichtigung aller Faktoren für Mensch und Umwelt koste eine Kilowattstunde Atomstrom bis zu 42,2 Cent. Eine Kilowattstunde Windenergie komme nur auf einen Bruchteil davon, nämlich 8,1 Cent je Kilowattstunde, zitiert die Kronenzeitung aus der Studie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Umwelt

  1. US-Investmentfonds rücken von ESG Agenda ab – EU setzt weiter darauf
  2. Kurienkardinal meint: Greta Thunberg auf Linie der katholischen Lehre
  3. ‘Sünden gegen die Umwelt’ könnten Teil kirchlicher Lehre werden
  4. NO JOKE: Kirche von Schweden erklärt Greta zur Jesus-Nachfolgerin
  5. Boris Palmer warnt vor „Extinction Rebellion“
  6. Palmer an Thunberg: „Nein, wir haben deine Jugend nicht zerstört“
  7. Papst wendet sich gegen Leugnung des Klimawandels
  8. „Ja, läutet bitte die Glocken – auch für das Leben!“
  9. "Religion" Klimarettung?
  10. Bartholomaios: Waldbrände gefährden weltweites Ökosystem






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  5. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  6. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  10. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  13. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  14. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  15. Die Schwarze Madonna von Rocamadour. Ein jahrhundertealtes Marienheiligtum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz