Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  3. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  4. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  5. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  6. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  7. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  8. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  9. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  10. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  11. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  12. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  13. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  14. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  15. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'

Vatikan fordert bei UNO mehr Wertschätzung und Schutz für Familien

16. Februar 2024 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Beobachter in New York, Caccia: Familie in internationalen Gremien "zunehmend heruntergespielt oder sogar verunglimpft"


New York (kath.net/KAP) Die Sorge des Vatikans darüber, "dass die Familie in internationalen Gremien zunehmend heruntergespielt oder sogar verunglimpft wird", hat der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO, Erzbischof Gabriele Caccia, geäußert. Die Familie sei für die persönliche wie auch gesellschaftliche Entwicklung nicht nebensächlich, peripher oder gar schädlich, sondern "von zentraler Bedeutung", sagte der Diplomat des Heiligen Stuhls laut einem Bericht von "Vatican News" (Dienstag) bei einer Sitzung der UNO-Kommission für soziale Entwicklung in New York.

Die Familie selbst bedeute für viele Menschen in der Welt "nicht nur die erste, sondern auch die einzige Form des sozialen Schutzes", so der Erzbischof mit Blick auf Länder im globalen Süden. Generell gelte, dass Eltern "die wichtigsten Erzieher ihrer Kinder" seien. Familien stellten darüber hinaus "oft die stärksten Fürsprecher für ihre Mitglieder dar, die andernfalls von der Gesellschaft ignoriert oder als Belastung angesehen werden könnten".


Jedes Mitglied einer Familie gebe und erhalte unersetzliche Liebe, Fürsorge und Unterstützung. "Aus diesem Grund muss die Sozialpolitik die Familie in ihrer wesentlichen Rolle bei der Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit und sozialer Entwicklung unterstützen", folgerte Caccia. Er verwies dabei auch auf die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen von 1948, welche die Familie ausdrücklich als "die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft" bezeichne und betone, sie habe "Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat". Dies gelte es auch heute sicherzustellen.

Den Rahmen der Rede bildete jene Kommissionssitzung, bei der die Unterstützung politischer Maßnahmen für die beschleunigte Umsetzung der "Agenda 2030" für nachhaltige Entwicklung und die Erreichung des übergeordneten UN-Millenniumsziels der Beseitigung der Armut diskutiert wurde. Caccia forderte dabei Maßnahmen für erhöhten sozialen Schutz wie für alle garantierte Pensionssysteme und Bildungsangebote sowie Zugang zu menschenwürdiger Arbeit unter sicheren Bedingungen und mit gerechter Entlohnung für alle. Arbeitnehmer sollten zudem die Möglichkeit haben, "ihr Familienleben und ihre Freizeit zu erhalten und zu genießen".

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 neue_welt 16. Februar 2024 
 

Familie muss erhalten bleiben.

Das "System" will die Familie kaputt machen, damit man mit dem Einzelnen handhaben will, wie die große Agenda vorgibt !


1
 
 Chris2 16. Februar 2024 
 

Bei dem Bild fällt mir wieder ein nettes Photo ein:

Familie mit T-Shirts:
Sie (weiß): "Black lives matter"
Er (schwarz): "White lives matter"
Kleiner Sohn: "All lives matter"
GENAU SO sieht die richtige Lehre aus der Geschichte aus!


2
 
 Chris2 16. Februar 2024 
 

Leider ein großes Problem

Als in D die Homo-Ehe kam (dreist geframed als "Ehe für alle"), hieß es, den Familien werde ja nichts weggenommen. Damals vielleicht. Und jetzt? Jetzt gilt als halber Nazi, wer z.B. für seinen Betrieb mit Photos der klassischen, ganz normalen, Familie wirbt. Und die Politik, die noch in meiner Jugend zumindest noch permanent über die Unterstützung von Familien redete, kümmert sich nur noch um Homo, LGBT und andere, sich gegenseitig und dem gesunden Menschenverstand widersprechende, Ideologien, die das Leben gerade von Familien zunehmend unbezahlbar machen (Fleischsteuer!). Leider ist das auch in EU, UNO & Co so. Aber wenn man bedenkt, wie und weshalb die EU-Kommissionsvorsitzende auf ihren Thron gehievt wurde, wundert einen nichts mehr...


2
 
 doda 16. Februar 2024 

Der Vatikan muss sich in dieser Angelegenheit in der UNO sehr stark einsetzen.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  5. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  6. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums
  7. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  8. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  9. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  10. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  11. Der Teufel sitzt im Detail
  12. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  13. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  14. Koch: Mit Glaube an ewiges Leben verdunstet auch Menschenwürde
  15. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz