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'Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt'

14. Juli 2024 in Aktuelles, 21 Lesermeinungen
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US-Bischofskonferenz verurteilt nach Anschlag auf Donald Trump politische Gewalt - Trump überlebt knapp einen Mordversuch bei einer Wahlveranstaltung in Pennsylvania - 2 Tote, 2 Schwerverletzte


Washington D.C. (kath.net/rn)

"Gemeinsam mit meinen Brüdern im Bischofsamt verurteilen wir politische Gewalt und sprechen unsere Gebete für Präsident Trump und diejenigen aus, die getötet oder verletzt wurden. Wir beten auch für unser Land und für ein Ende der politischen Gewalt, die niemals eine Lösung für politische Meinungsverschiedenheiten ist.". Mit diesen Worten hat sich die US-Bischofskonferenz nur wenige Minuten nach dem Anschlag  auf den ehemaligen und vielleicht zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump sich zu Wort gemeldet. Trump wurde bei dem Attentat bei einem Wahlkampf-Auftritt in Pennsylvania nur leicht verletzt Der Ex-Präsident wurde am Ohr getroffen, bevor er in Sicherheit gebracht werden konnte. Der Secret Service hat den Schützen getötet, das FBI spricht von einem „Mordversuch“ an dem 78-Jährigen.

Laut "oe24"-Chef Wolfgang Fellner, der in den USA vor dem Bildschirm die Veranstaltung in der Nacht live verfolgt hat, war es ein Wunder, dass Trump nicht tot ist. In seiner Morgen-Kolumne schreibt er: "Das war ein Wunder. Gott hat Trump gerettet - der Schuss hat ihn um Millimeter verfehlt". Laut Fellner hatte der Scharfschütze genau auf seinen Kopf gezielt. Doch genau beim Schuss drehte sich Trump nach rechts und die Kugel traf ihn nur am Ohr. Weitere Schüsse trafen Zuseher hinter Trump, zwei sollen schwer verletzt sein, ein anderer tot. Trump selber wurde am Ohr verletzt, er soll aber nicht schwer verletzt sein.

In USA gibt es seit Stunden heiße Diskussion über den Anschlag. Selbst ein Vertreter des FBI  zeigte sich in US-Medien überrascht, warum der Mann so nahe an Trump herankommen konnte. Besucher der Veranstaltung berichteten in Medien, dass sie den Mann kurz vor dem Mordanschlag auf das Dach hatten steigen sehen. „Wir haben einen Mann gesehen, der auf das Dach gestiegen ist, mit einem Gewehr. Wir haben den Polizisten zugerufen: ,Hey, da kriecht ein Typ mit einem Gewehr auf dem Dach herum.‘ Aber die haben uns nur angeguckt“, erzählte ein Zeuge unmittelbar nach den Schüssen einem BBC-Reporter laut "Welt".


In die Kritik gerät jetzt auch US-Präsident Joe Biden. Laut "oe24" hatte Biden vor ein paar Tagen bei einer Veranstaltung gesagt: "Es wird Zeit Donald Trump ins "Bullseye" zu nehmen". Gemeint ist in den USA damit, dass man der Mittelpunkt einer Zielscheibe beim Schießen wird. Der Attentäter selbst soll laut US-Medien angeblich Republikaner sein, aber auch an die Demokraten gespendet haben. Allerdings kann man in den USA problemlos und unkompliziert Mitglied einer Partei sein und trotzdem eine andere wählen oder diese unterstützen.

Mike Johnson, der Vorsitzender des Repräsentantenhauses, kündigte bereits eine politische Untersuchung an wird nächste Woche Kimberley Cheatle, Direktorin des Secret Service, und andere Beamte vorladen. Twitter und Tesla-CEO Elon Musk hat wenige Minuten nach dem Anschlag auf X angekündigt, Donald Trump zu unterstützen. Auch Bill Ackmann, einer der wichtigsten amerikanischen Fondsmanager reagiert und Trump jetzt seine Unterstützung zugesagt. Amazon-Gründer Jeff Bezos erklärte laut "BILD": Trump habe „unter tatsächlichem Beschuss enormen Mut und Anmut“ gezeigt.

 

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