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23. Juli 2024 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Die evangelikale Influencerin Jana Highholder, die den Rosenkranz liebt, begeisterte beim Jugendtreffen in Kremsmünster die katholischen Jugendlichen - Mehr als 500 Jugendliche beim 'Kremsmünster/Pöllau'-Jugendtreffen - Von Roland Noé


Kremsmünster (kath.net/rn)
Über 500 junge Menschen treffen sich derzeit in Kremsmünster beim Jugendtreffen, das nach vielen Jahren vom steirischen Pöllau übersiedeln musste. Täglich Hl. Messe, Beichte, Vorträge, Austausch, ein forderndes Programm, das aber die Jugendliche in Kremsmünster begeistert. Eines der Highlights des Treffens war am Sonntag ein Vortrag der evangelikalen Influencerin und Medizinerin Jana Higholder, die seit einigen Monaten den katholischen Rosenkranz schätzt.

Jana, die auch Buchautorin ist, erzählte den Jugendlichen ihre Geschichte und ihre Vergangenheit mit dem YouTube-Auftritt für die evangelische Kirche Deutschlands und auch den vielen Angriffen auf ihre Person. "Warum sie nicht gegangen ist. Ich wusste, das ist mein 'Call', das ist mein Auftrag". "Ich wusste, Gott hat ich genau da für diesen Moment hingesetzt. Ich kann jetzt JA dazu sagen."


Nach den vielen Jahren könne sie eine Zwischenbilanz ziehen: "Gott kann so viel mehr tun, als wir träumen können. Gott kann viel mehr vorhaben, viel größer als das, was wir wagen zu träumen. Gott will ALLES von uns haben." "Charakter wird im Backstage gebaut. Ich war nie die Coole, ich war immer die absolute Außenseiterin", erzählte Jana dann den Jugendlichen. "Ich glaube, es gibt keine Abkürzung, es gibt keine Geschichte, die keinen Preis kostet.

Was die junge Generation heute nicht sehen und nicht durchleben möchte, seien die "Zeiten des Werdens" und "Zeiten der Vorbereitung". "Es gibt keine Abkürzungen und es gibt Zeiten des Werdens, der Vorbereitung und die kannst Du nicht überspringen." "Das müssen wir als junge Menschen verstehen" "Gott ist souverän. Wenn Du nah bei Gott bist und nah vertraut bist, dann ist er liebevoll und gnädig genug, Dich zurückzuholen."

"Wozu war Jesus berufen? Was war sein Auftrag?" "Es war von Anfang an klar. Er kam für die Rettung der Menschheit, für das Erlösungswerk am Kreuz. Das war sein 'CALL'. Das war seine Aufgabe." Doch Jesus habe sich 30 Jahre lang "vorbereitet" und in dieser Zeit keine Wunder vollbracht. "War das verschwendete Zeit?", fragte Jana dann. Ihre Antwort: "Wofür diese 30 Jahre, was hat er gelernt? Jesus hatte Nähe mit dem Vater gelernt. Wenn Jesus das getan hat, wie kommen wir dazu zu denken, dass wir das überspringen können?" Diese Zeit sei die Vorbereitung gewesen. "Jesus wusste von Anfang an von seiner Aufgabe".

Wir seien "ans Herz des Vaters" "berufen und gesendet in die Welt", appellierte Jana dann an die Jugendlichen. "In aller erster Linie ruft Gott Dich zu ihm, er ruft Dich an sein Herz. Mit einem Herzen, das ihm hingegeben ist, kann er immer und überall etwas anfangen. Gott ruft ihn allererst zu ihm." Gott gehe es um ein "hingegebenes Herz". "Verschwende diese Vorbereitungszeit nicht." Abschließend ruft Jana die Jugendlichen auf, nicht die Bühnenlichter zu suchen, sondern den, bei dem das Licht nie ausgeht. "Sein Name ist Jesus Christus. Er ist gekommen für die Rettung der ganzen Welt. Das war sein Auftrag, sein 'Call'".

TIPP:  Noch bis Donnerstag wird das Jugendtreffen unter anderem bei "Radio Maria Österreich" und im Internet live übertragen -https://www.youtube.com/watch?v=sHhi2AINmlc


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