Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  2. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  9. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  10. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  11. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  12. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  15. Das Konsistorium war „eine gute Erfahrung der Kollegialität der Kardinäle mit dem Heiligen Vater“

Abtreibungs-Referenden in zehn US-Bundesstaaten

13. September 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In den Bundesstaaten soll mit Hilfe einer Volksabstimmung ein ‚Recht auf Abtreibung’ in der Verfassung verankert werden.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

In zehn US-Bundesstaaten stehen bei den Wahlen im November auch Referenden zum Thema Abtreibung zur Abstimmung. Die meisten dieser Entscheidungen betreffen Zusätze zu den Verfassungen der Bundesstaaten, in denen ein „Recht auf Abtreibung“ festgeschrieben werden soll.

Die Bundesstaaten, in denen Abtreibungs-Referenden zur Abstimmung kommen, sind Arizona, Colorado, Florida, Maryland, Missouri, Montana, Nebraska, Nevada, New York und South Carolina.

Mit der Entscheidung „Dobbs v. Jackson“ im Juni 2022 hat der Oberste Gerichtshof der USA festgestellt, dass es kein bundesweites Recht auf Abtreibung gibt und damit die Regelung der Abtreibung in die Kompetenz der Bundesstaaten gelegt. Mit Hilfe von Verfassungszusätzen versuchen nun sowohl Abtreibungsbefürworter als auch Lebensschützer ihre Ziele durchzusetzen. Verfassungszusätze werden durch Volksabstimmungen beschlossen. Sie haben weitreichende Folgen, weil sie die Verfassung ändern, bestehende Gesetze der Bundesstaaten aufheben und in manchen Fällen auch Gerichtsentscheidungen irrelevant machen. Eine Änderung ist nur durch eine weitere Volksabstimmung möglich.


Seit 2022 haben Kalifornien, Michigan, Ohio und Vermont Abtreibung als „Recht“ in ihre Verfassungen aufgenommen. Es gibt in diesen Bundesstaaten daher wenige Einschränkungen bei Abtreibungen.

Im Jahr 2018 haben die Wähler in Alabama, Louisiana und West Virginia Verfassungszusätze beschlossen, die das Leben schützen. Alabama hat ein Recht auf Leben für die Ungeborenen in die Verfassung aufgenommen, Louisiana und West Virginia haben erklärt, dass es kein Recht auf Abtreibung in der Verfassung des Bundesstaates gibt. In diesen drei Staaten sind Abtreibungen bis auf wenige Ausnahmen verboten.

Lebensschützer kritisieren, dass die Verfassungszusätze durchwegs ungenau formuliert sind, sodass sie Abtreibungen bis zur Geburt umfassen können.

In allen Bundesstaaten ausgenommen Colorado, Florida und Nebraska reicht die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen um den Verfassungszusatz zu beschließen. In Colorado sind für eine Zustimmung 55 Prozent der Stimmen erforderlich, in Florida 60 Prozent.

In Nebraska liegen zwei Vorschläge zur Abstimmung auf. Einer soll ein „Recht auf Abtreibung“ in der Verfassung verankern, der andere würde den Ungeborenen im zweiten und dritten Trimester der Schwangerschaft ein Recht auf Leben zusprechen. Ausgenommen sind Fälle von Vergewaltigung, Inzest oder ein medizinischer Notfall der Mutter. Der Vorschlag, der mehr Unterstützung erhält, tritt in Kraft, wenn mindestens 35 Prozent der gültigen Stimmen den Vorschlag befürworten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
  2. US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Bekannte christliche Adoptionsagentur stellt Vermittlung von Kindern an homosexuelle Paare ein
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  6. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  7. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott

Abtreibung

  1. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  2. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  3. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  4. Erbprinz Alois von Liechtenstein kündigt Veto gegen mögliche Fristenregelung an
  5. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  6. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  7. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  5. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  9. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  10. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  11. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  12. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  13. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  14. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  15. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz