Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  13. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“

29. Jänner 2026 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das man in unzähligen Gottesdiensten hören kann, das man an theologischen Lehrstühlen seit Jahrzehnten hört und das sich ‚liberal‘ nennt?“


Augsburg (kath.net/pl) „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das man in unzähligen Gottesdiensten hören kann, das man an theologischen Lehrstühlen seit Jahrzehnten hört und das sich ‚liberal‘ nennt?“ Das fragt der bekannte Augsburger Theologe und Philosoph Johannes Hartl in einem kurzen Podcast. In Langform äußert er sich zum selben Thema ausführlicher seiner Serie „Hartls Senf“ mit dem Titel „Liberale Theologie: aufgeklärt – oder geistlich leer?“, siehe Video unten. Hartl ist Gründer des Gebetshauses Augsburg, Autor mehrerer Bücher (darunter Bestseller), weltweit gefragter Konferenzredner und Familienvater.


Es sei „letztendlich … eine Art Theologie zu betreiben, die aus der Aufklärung kommt“, sagte Hartl und führte weiter aus, dass die Aufklärung „dieses gigantische geistesgeschichtliche Projekt etwa Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa“ gewesen sei, als man gesagt habe: „wir wollen Verstand statt Dogmatismus, wir wollen Toleranz statt Fanatismus. Wir kamen aus den Religionskriegen und jetzt wollen wir endlich lernen, tolerant zu sein. Wir wollen Wissenschaft statt Aberglauben und wir wollen Autonomie statt Unmündigkeit.“ Der Einzelne soll nun „fähig sein, sich kraft seines Verstandes Rechenschaft auch über das zu geben, was er glaubt“. 

Hartl wies eigens darauf hin, dass diese „Grundanliegen der Aufklärung und auch die Grundanliegen dieser Theologie absolut verständlich sind. Wenn man dies nicht versteht, möge man mal in den Iran schauen oder nach Saudi Arabien, wie Religion auch aussehen kann ohne Aufklärung, also ohne kritisches Hinterfragen und ohne Autonomie des Einzelnen.“

Gleichzeitig glaube er aber, „dass das Bild auf Glauben, das hier entsteht, defizitär ist. ‚Defizitär‘ bedeutet, dass es ungenügend ist, nur ein kleiner Ausschnitt, deswegen nenne ich es die ‚amputierte Religion‘.“

VIDEO - Johannes Hartl: „Liberale Theologie: aufgeklärt – oder geistlich leer?“

Archivfoto Johannes Hartl (c) Gebetshaus Augsburg

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebetshaus Augsburg

  1. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  2. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  3. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  4. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  5. „Ich fragte mich: Welche Drogen hat er jetzt genommen?“
  6. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  7. „Freude – Das gigantische Geheimnis des Christen“

Hartl

  1. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  2. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  3. "Finde heraus wie Gott ist und sag ihm das. Bleib nicht nur stehen beim Denken"
  4. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  5. "Wir glauben nicht an eine Ökumene der Vermischung, sondern der versöhnten Verschiedenheit"
  6. „Wenn du Gott dienst, wird das Geld dir dienen müssen“
  7. 'Gott hat uns durch den Tod Jesu am Kreuz errettet'







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  3. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  4. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  5. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  6. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  7. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  8. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  9. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  10. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  11. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  12. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  15. Wäre ich ohne Kinder glücklicher gewesen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz