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"Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"

6. Jänner 2026 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Christliche Brüderduo O'Bros begeistert bei der MEHR tausende Jugendliche - Von Roland Noé


Augsburg (kath.net/rn)
Die O'Bros gelten als die Superstars der christlichen Musikszene im deutschen Sprachraum. Ihre Konzerte werden regelmäßig von tausenden Kindern und Jugendlichen gestürmt, sogar in der normalen Hitparade hatten sie es 2025 auf Platz 1 der Album-Charts geschafft. Nach einem fulminanten Konzert am Sonntag am Abend im Rahmen der MEHR in Augsburg mit tausenden Jugendlichen gab es am Montag eine besondere Begegnung mit hunderten Teenagern bei einer "ZimZum-Unterkonferenz" der MEHR-Konferenz. "Erfolg ist nie das Ziel. Erfolg ist ein Mittel zum Zweck. Gott nutzt menschlichen, weltlichen Erfolg, um seinen Willen durchzusetzen. Aber unser Ziel darf es nie sein, erfolgreich zu sein. Es ist aber auch nichts Schlechtes", erzählt Maxi, einer der beiden Brüder.


Kritik gab es von beiden am Gebrauch der digitalen Medien. Dies sei einer der größten Challenge der Zukunft. "Social Media ist nicht dafür da, dass es Dir gut geht. Leider", betont Maxi. "Social Media ist dafür designed, dass Du möglichst viel Zeit da rein verschwendest." Maxi ruft die Jugendlichen auf, dass man schauen müsse, dass das Handy uns dient und nicht umgekehrt. "Sonst verlieren wir unseren Focus auf Gott und unsere Spiritualität".

Alexander erinnerte dann die Jugendlichen, dass man trotz aller Probleme und Sorgen niemals zu glauben aufhören dürfe, dass Gott einen guten Plan für die Welt hat. "Die Bibel erzählt uns die Geschichte. Es gibt ein Happy End. Jesus sagt selber: 'Fürchtet euch nicht'. Das ist die Message, die wir atmen müssen. Angst lähmt uns und ist eine Lüge, die nicht mit dem Fakt rechnet, dass es einen Gott gibt, der allmächtig ist."

Maxi zeigt sich dann erfreut, dass es immer mehr junge Menschen gibt, die sich zum Glauben bekennen. Früher war man als Christ "cringe" (peinlich), mittlerweile sei es umgekehrt. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen."


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