Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  8. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  9. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  10. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  15. Der Glaube, der Gott nicht loslässt

Wurden jugendliche Vergewaltiger in Berliner Jugendzentrum bewusst nicht angezeigt?

13. März 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Tagesspiegel“: Das Jugendamt habe sich „bewusst“ gegen eine Anzeige entschieden. Dies sei intern damit begründet worden, „dass durch Ermittlungen die arabischstämmigen Jugendlichen stigmatisiert würden“.


Berlin (kath.net) 16-jähriges Mädchen wurde möglicherweise im Dezember 2025 in einem Berlin-Neuköllner staatlichen Jugendclub vergewaltigt und auch im Januar mehrfach erneut sexuell bedrängt, dennoch informierten die Verantwortlichen nicht die Polizei. Darüber berichten mehrere Medien, nachdem zunächst die „Bild“ auf den Vorgang hingewiesen hatte. Der „Tagesspiegel“ verwies auf seine Recherchen, wonach „die Vorwürfe sowohl dem staatlich betriebenen Jugendclub als auch dem zuständigen Jugendamt des Bezirksamts teils über Monate bekannt“ gewesen waren. Auch „als die Einrichtung, das Jugendamt und sogar die Amtsleiterin Ende Januar vom Vorwurf der Vergewaltigung erfuhren, schalteten die Verantwortlichen die Polizei nicht ein und stellten keine Strafanzeige“, berichtet der „Tagesspiegel“ weiter. Noch schlimmer sei, dass das Jugendamt sich „bewusst“ gegen eine Anzeige entschieden habe. Dies sei intern damit begründet worden, „dass durch Ermittlungen die arabischstämmigen Jugendlichen stigmatisiert würden“. Das Mädchen selbst sei mit während der sexuellen Vorgänge aufgenommenen Videos unter Druck gesetzt worden.


Bereits im Spätsommer 2025 sei das zuständige Jugendamt darüber informiert worden, dass „dass mehrere Mädchen sexuelle Übergriffe in dem Jugendzentrum in der Wutzkyallee beklagt hatten. Das Bezirksamt hatte aber bereits daraus keine Konsequenzen gezogen.“ Möglich sei durchaus, man die Tatverdächtigen haben schützen wollen, damit sie nicht pauschal mit „typisch Muslime“ stigmatisiert würden. Die betreffenden jungen Männer im Alter zwischen 15 bis 19 Jahre waren offenbar auch schon wegen anderer Vorfälle polizeibekannt gewesen.

Inzwischen ist der Vorfall sowohl bei der Polizei (die Strafanzeigen laufen) wie auch auf der politischen Ebene angekommen. Falko Liecke (CDU), Jugendstaatssekretär, sagt: „Es ist ein Unding, dass hier offensichtlich die muslimischen Täter geschützt werden, um sie nicht zu stigmatisieren, und das Opfer wird im Stich gelassen. Diese Haltung ist ein völliges No-Go.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gewalt

  1. "Für Glauben gestorben": In Spanien getöteter Mesner beigesetzt
  2. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  3. USA: Lektorin wurde in Kathedrale nach der Lesung zweimal ins Gesicht geschlagen
  4. Bereitet die Antifa Anschläge auf Polizisten vor?
  5. Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an
  6. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  7. Ismail Tipi: „Ich schäme mich für das, was in Stuttgart passiert ist“
  8. Stuttgarter Dekan: "Was für Affen!"
  9. Boris Palmer: „@Stuttgarter Partyszene“
  10. Bekennerschreiben zum Anschlag auf Tübinger Freikirche aufgetaucht






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  5. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  6. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  7. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  8. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“
  9. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  10. Sechste Staffel von „The Chosen“ angekündigt: Fokus auf die Passion Christi
  11. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  12. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  13. Orthodoxe bereiten sich mit Fasten auf "Mariä Entschlafung" vor
  14. "Es wird Europa zerstören, für immer!"
  15. „Das menschliche Leben muss von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod geschützt werden“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz