Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“
  2. #SegenFürAlle: Pfarreien erklären Ungehorsam
  3. Die große Flucht
  4. Rosenkränze für Weltjugendtag 2023 aus Recycling-Material
  5. Belgien: Mann will Ordensschwester werden
  6. "Redet miteinander und habt Sex miteinander – Und geht niemals mit Groll zu Bett!"
  7. Ramadan-Wünsche vom Vatikan: Gemeinsam "Zeugen der Hoffnung"
  8. Augsburger Bischof Meier fordert für Frauen ein diakonisches Dienstamt mit eigenem Profil
  9. New Yorker Elternteil möchte das eigene (erwachsene) Kind heiraten
  10. Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens
  11. DBK-Vorsitzender Bätzing: Debatte um selbstbestimmtes Sterben „sehe ich mit großer Sorge“
  12. Antifa-Flagge über dem vor allem aus kirchlichen Spenden finanzierten Rettungsschiff „Sea-Watch 4“
  13. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  14. Polnische Bischöfe gegen Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson
  15. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“

Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an

24. Juni 2020 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sexualverbrecher fügten durch ihre "abscheulichen" Taten Frauen "unbeschreibliche Traumata" zu und müssten daher von der Justiz streng bestraft werden.


Abuja (kath.net/KAP) Der nigerianische Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama hat öffentlich sexuelle Gewalt gegen Frauen angeprangert. Die steigende Anzahl von Vergewaltigungen in dem afrikanischen Land sei "erschreckend", mahnte der Erzbischof von Abuja nach Angaben des vatikanischen Missionspressediensts "Fides" (Mittwoch). Sexualverbrecher fügten durch ihre "abscheulichen" Taten Frauen "unbeschreibliche Traumata" zu und müssten daher von der Justiz streng bestraft werden. Wörtlich rief Kaigama alle Nigerianer und insbesondere Christen dazu auf, "unsere kranke Welt wiederherzustellen, die den Sinn für Sünde verloren hat".


 

Der Anstieg der Fälle von Vergewaltigung in den vergangenen Wochen in einigen Regionen Nigerias zu Protesten. Unter dem Hashtag #WeAreTired wurde auch in den Sozialen Netzwerken Maßnahmen und Gerechtigkeit für die Opfer gefordert. Auch die Ermordung von zwei College-Studentinnen rückte das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit.

 

Genaue Daten zur Anzahl der Sexualverbrechen an Frauen in Nigeria gibt es laut "Fides" nicht. Bei einer 2014 landesweit durchgeführten Umfrage zur Gewalt gegen Kinder, gab aber jede vierte befragte Frau an, schon im Kindesalter sexueller Gewalt ausgesetzt gewesen zu sein.

 

Viel Kritik gibt es demnach auch am Umgang der nigerianische Justiz mit Fällen von sexueller Gewalt gegen Frauen. Männer, denen Vergewaltigung vorgeworfen wird, wurden nur selten verurteilt, stattdessen gäbe es Anschuldigungen gegen die Opfer. Auch in Nigeria sei es deshalb nicht ungewöhnlich, dass Vergewaltigungen erst gar nicht angezeigt werden, so der Pressedienst. Die betroffenen Frauen und ihre Familien befürchteten Stigmatisierung, Erpressung durch die Polizei, hätten kein Vertrauen in das Gerichtsverfahren und meldeten Fälle deshalb nicht den Behörden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Andrzej123 25. Juni 2020 
 

Steigen und Fallen ohne "genaue Daten"

"Die steigende Anzahl von Vergewaltigungen in dem afrikanischen Land sei "erschreckend",.. "

"Genaue Daten zur Anzahl der Sexualverbrechen an Frauen in Nigeria gibt es laut "Fides" nicht."

...aber die Anzahl "steigt".

Doch wozu sich in Anbetracht des "Erschreckenden" von solchen Unsicherheiten beirren lassen?

Kleine Zusatzfrage:
Mich "erschreckt" die offenkundig hohe homosexuelle Durchdringung des Klerus (was die Anschwärzung des normalen heterosexuellen Mannes und Vaters von dieser Seite her begünstigen dürfte.)
Weiß man hier, ob diese steigt oder fällt?


0

8
 
 Chris2 25. Juni 2020 
 

Ich hatte angenommen, dass die Gewalt weniger wird,

da es ja ein Land gibt, das jedem die Einreise ohne Papiere erlaubt, falsche Identitäten im Asylverfahren straffrei lässt (falscher Name, falsches Alter) und außerdem für alle und alles Verständnis hat (selbst nach Vergewaltigungen vor Gericht!), sofern der Täter nicht weiß ist, keinen Migrationshintergund hat oder gar Gedankenverbrechen begangen hat.
Stopp: Nicht jeder darf ins Land. Nur die, die anscheinend aus islamischen Ländern stammen, da diese fast 1:1 den klassischen Fluchtändern entsprechen. Alle anderen, egal wie hochqualifiziert sie sind, bekommen weiterhin alle nur denkbaren Knüppel zwischen die Füße geworfen. Die Folgen dieses vorsätzlichen Politikversagens hat man bei der dijonisierung Stuttgarts und den islamistischen Anschlägen von 2016 gesehen. Und täglich auf unseren Straßen...


5

6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. Nigeria: 17-Jährige seit drei Jahren verschleppt
  2. Nigeria: „Boko Haram wird uns niemals unseren Glauben nehmen“
  3. „In Nigeria geschieht ein Völkermord“
  4. „Bildung gibt einem Kind einen Schlüssel für die Zukunft“
  5. Nigeria: 5 Millionen demonstrieren gegen Christenverfolgung
  6. Nigeria: „Dunkelheit hat sich ausgebreitet, doch sie hat nie gewonnen“
  7. ‘Übergriffe auf Christen werden zügelloser’

Gewalt

  1. USA: Lektorin wurde in Kathedrale nach der Lesung zweimal ins Gesicht geschlagen
  2. Bereitet die Antifa Anschläge auf Polizisten vor?
  3. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  4. Ismail Tipi: „Ich schäme mich für das, was in Stuttgart passiert ist“
  5. Stuttgarter Dekan: "Was für Affen!"
  6. Boris Palmer: „@Stuttgarter Partyszene“
  7. Bekennerschreiben zum Anschlag auf Tübinger Freikirche aufgetaucht








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“
  3. Die große Flucht
  4. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  5. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“
  6. Belgien: Mann will Ordensschwester werden
  7. „Wenn meine Kirche jetzt auf dem Mittelmeer unter der Flagge der Antifa segelt, ist das der Bruch!“
  8. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  9. #SegenFürAlle: Pfarreien erklären Ungehorsam
  10. New Yorker Elternteil möchte das eigene (erwachsene) Kind heiraten
  11. "Redet miteinander und habt Sex miteinander – Und geht niemals mit Groll zu Bett!"
  12. Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens
  13. Polnische Bischöfe gegen Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson
  14. „Ratzinger ein Spalter, Küng ein Versöhner?“
  15. Gram und Schrecken des szientistischen Fideismus

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz