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Kardinal Schönborn betont Aktualität von Blaise Pascal

5. Dezember 2004 in Österreich, keine Lesermeinung
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Überreichung der Innitzer-Preise 2004 im Wiener Erzbischöflichen Palais - Großer "Kardinal-Innitzer-Preis" für den Sprachwissenschaftler Manfred Mayrhofer


Wien (kath.net/PEW)
Die Aktualität des Philosophen, Mathematikers und Physikers Blaise Pascal (1623-1662) hat Kardinal Christoph Schönborn am Samstag im Wiener Erzbischöflichen Palais bei der Verleihung der diesjährigen Kardinal-Innitzer-Preise betont. Pascal, Spitzenwissenschaftler seiner Zeit, habe Glaube und Vernunft zusammen gesehen. Der Kardinal wies darauf hin, dass die Zeit des "konfliktuellen" Verhältnisses von Glauben und Wissenschaft "im 21. Jahrhundert vorbei ist". Die Wissenschaft bedürfe der Ergänzung durch den Glauben, wie dies bereits Pascal, der Kritiker an der Unzulänglichkeit eines bloßen Aufklärungsdenkens, gesehen habe.

Träger des Großen "Kardinal-Innitzer-Preises" 2004 ist der Sprachwissenschaftler em. Prof. Manfred Mayrhofer, der von 1966 bis 1988 in Wien gelehrt hat. Mayrhofer arbeitete beinahe lebenslang an einem etymologischen Wörterbuch des Altindoarischen. Er gilt als führender Iranist sprachwissenschaftlicher Ausrichtung in Österreich.

Die diesjährigen Kardinal-Innitzer-Würdigungspreise gingen an den emeritierten Ordinarius für Alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Wien, Prof. P. Georg Braulik OSB, den Botaniker und Direktor des "Gregor-Mendel-Instituts für Molekulare Pflanzenbiologie", Prof. Dieter Schweizer, und den Chefreporter des Nachrichtenmagazins "profil", Robert Buchacher. Der Kardinal-Innitzer-Preis ist einer der angesehensten Wissenschaftspreise Österreich.



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