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| ![]() Wien: 100.000 bei der 'Langen Nacht der Kirchen'11. Juni 2005 in Österreich, keine Lesermeinung 200 Gotteshäuser öffneten ihre Tore - 1.200 Programmpunkte -Zulehner: "Es wäre übertrieben, zu glauben, dass die Leute gleich in das Innerste des Evangeliums vordringen wegen dieser einen Nacht" Wien (kath.net/PEW) Die gemeinsame Mühe der christlichen Kirchen Wiens für das "Wohl der Stadt" war am Freitagabend zum Auftakt der "Langen Nacht" im Zentrum der ökumenischen Gebetsstunde im Wiener Stephansdom gestanden. "Wir sind miteinander auf einem Weg der Suche, des Findens und des Gebets", betonte Kardinal Christoph Schönborn in seinen Begrüßungsworten zur Gebetsstunde. "Möge diese Nacht für viele Menschen ein Zeichen der Hoffnung und eine Stärkung auf ihrem Weg sein", sagte der Wiener Erzbischof, der die "Lange Nacht" eröffnete. Positiv hat der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner die Initiative der "Langen Nacht der Kirchen" in Wien bewertet. "Ich glaube, dass das Schule machen wird, wenn man merkt, dass da Leute kommen, dass es gute Begegnungen gibt", so Zulehner am Samstag im Gespräch mit dem "Standard". Es sei gut, dass Einrichtungen, die nicht nur etwas mit dem vordergründig Materiellen zu tun haben - also mit Kaufen, Arbeiten und den "harten Dingen des Lebens" - den Menschen in einer originellen Weise nahe gebracht werden. Allzu hohe Erwartungen auf Nachhaltigkeit dürfe die Kirche aber nicht haben. Derartige "flüchtige Ereignisse" ließen sich nämlich kaum institutionalisieren. Zulehner: "Es wäre übertrieben, zu glauben, dass die Leute gleich in das Innerste des Evangeliums vordringen wegen dieser einen Nacht". Aber man könne hoffen, dass die Besucher der "Langen Nacht der Kirchen" eine "Grundsympathie" mitnehmen. "Das wäre schon viel wert", so der Pastoraltheologe. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuÖsterreich
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