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Schönborn möchte 'Moral des Glücks' statt 'Pflicht-Moral'

30. April 2010 in Österreich, 89 Lesermeinungen
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Wiener Kardinal: Beim Thema Homosexualität etwa sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen - Bei "Wiederverheiratung von Geschiedenen": "Die Kirche braucht da eine neue Sichtweise. Viele heiraten heute ja gar nicht mehr."


Wien (kath.net)
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat bei einer Veranstaltung in Wien am Mittwoch zum Thema Homosexualität Stellung genommen - wie die "Wiener Zeitung" berichtet - und gemeint: "Beim Thema Homosexualität etwa sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen. Und über diese Qualität auch wertschätzend sprechen. Eine stabile Beziehung ist sicher besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt." Auch der Wiederverheiratung von Geschiedenen kann der Wiener Kardinal Positives abgewinnen. "Die Kirche braucht da eine neue Sichtweise. Viele heiraten heute ja gar nicht mehr." Schönborn sprach dann von einem Wandel einer "Pflicht-Moral" hin zu einer "Moral des Glücks" und plädiert für das altbewährte Prinzip der Gradualität. Dabei stehe laut Schönborn nicht die Sünde im Zentrum der Betrachtung, sondern der Versuch, den Geboten zu entsprechen.

Katechismus zur Homosexualität:

2357 „Homosexuell sind Beziehungen von Männern oder Frauen, die sich in geschlechtlicher Hinsicht ausschließlich oder vorwiegend zu Menschen gleichen Geschlechtes hingezogen fühlen. Homosexualität tritt in verschiedenen Zeiten und Kulturen in sehr wechselhaften Formen auf. Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind’ (CDF, Erkl. ‚Persona humana’ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“


2358 „Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tief sitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfasstheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“

2359 „Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –, durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.“

Katechismus über Wiederheirat:

1649 Es gibt jedoch Situationen, in denen das eheliche Zusammenleben aus sehr verschiedenen Gründen praktisch unmöglich wird. In diesen Fällen gestattet die Kirche, daß sich die Gatten dem Leib nach trennen und nicht länger zusammenwohnen. Die Ehe der getrennten Gatten bleibt aber vor Gott weiterhin aufrecht; sie sind nicht frei, eine neue Ehe zu schließen. In dieser schwierigen Situation wäre, falls dies möglich ist, die Versöhnung die beste Lösung. Die christliche Gemeinde soll diesen Menschen behilflich sein, in ihrem Leben diese Situation christlich zu bewältigen, in Treue zu ihrem Eheband, das unauflöslich bleibt [Vgl. FC 83; [link] CIC, cann. 1151-1155].


1650 In vielen Ländern gibt es heute zahlreiche Katholiken, die sich nach den zivilen Gesetzen scheiden lassen und eine neue, zivile Ehe schließen. Die Kirche fühlt sich dem Wort Jesu Christi verpflichtet: „Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entläßt und einen anderen heiratet" (Mk 10,11-12). Die Kirche hält deshalb daran fest, daß sie, falls die Ehe gültig war, eine neue Verbindung nicht als gültig anerkennen kann. Falls Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetze Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen. Aus dem gleichen Grund können sie gewisse kirchliche Aufgaben nicht ausüben. Die Aussöhnung durch das Bußsakrament kann nur solchen gewährt werden, die es bereuen, das Zeichen des Bundes und der Treue zu Christus verletzt zu haben, und sich verpflichten, in vollständiger Enthaltsamkeit zu leben.

Kathpedia: Schönborn

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Lesermeinungen

 Cesare 13. Mai 2010 
 

An Vatikanum II erinnern

Guten Tag,

in diesem Zusammenhang sind zwei Erinnerungen an das Zweite Vatikanische Konzil angebracht:

Gaudium et Spes

48. Die Heiligkeit von Ehe und Familie
Diese innige Vereinigung als gegenseitiges Sichschenken zweier Personen wie auch das Wohl der Kinder verlangen die unbedingte Treue der Gatten und fordern ihre unauflösliche Einheit (2).

49. Die Eheliche Liebe
Mehrfach fordert Gottes Wort Braut- und Eheleute auf, in keuscher Liebe ihre Brautzeit zu gestalten und in ungeteilter Liebe ihre Ehe durchzuhalten und zu entfalten (10).

Das sollten wir immer wieder in der Kirche beherzigen. Gebt es weiter und tragt das in die Kirche und die Welt hinaus.

Mit freundlichen Grüßen,


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 Apfelkuchen 13. Mai 2010 
 

Der Kardinal schielt auf Lustmaximierung

Ich würde nicht von einer \"Moral des Glücks\" sprechen, die doch sehr auf das Nützliche aus ist.

Genau.
Da hat er übrigens seine These her geklaut,der Herr Kardinal:

Die Moral des Glücks: Eine Einführung in den Utilitarismus

http://www.amazon.de/Die-Moral-Glücks-Einführung-Utilitarismus/dp/342812877X

...alles nur geklaut,Entschuldigung das hab ich mir erlaubt.

Was der Kardinal da möchte ist die Implementierung angelsächsischer Ethik in die katholische Lehre
Die Geisteshaltung, nur das positiv wahrgenommene als Grundlage einer den Menschen definierenden Psychologie anzuerkennen, findet sich insbesondere in der Argumentation des Utilitarismus wieder. Diese Verteidigung der Nützlichkeit als obersten Maßstab sittlichen Handels, begründete der Angelsachse Jeremy Bentham (1748-1832)Laut dem Utilitarismus beruht die Maxime menschlichen Handels auf der Lustmaximierung


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 Siebtel 11. Mai 2010 
 

Was heißt das jetzt wieder?

Schönborn möchte eine \'Moral des Glücks\'. Hoffentlich bedeutet das auch, dass Sünde NICHT glücklich macht (nicht einmal eine stabile Homo-Beziehung), denn die Sünde trennt uns von Gott.


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 Magnificat 11. Mai 2010 
 

Anna Katharina \"Mainachten\" bei Segmüller

Liebe Frau Anna Katharina,
Ihr Posting hat mich wirklich amüsiert, aus zwei Gründen.
Zum ersten hat gerade der \"Weihnachtsmann\" nichts, aber auch gar nichts mit der christlichen Botschaft der Menschwerdung unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus zu tun. Er ist vielmehr eine gelungene Marketingstrategie der Firma Coca-Cola.
Zum zweiten: ich habe mir mal den Werbespot der Firma Segmüller angeschaut. Wenn ich Ihr Posting unter diesem Thema hier richtig verstehe, vermute ich, dass Sie durch Ihre Formulierung ausdrücken wollen, dass dort mit zwei offen schwullebenden Menschen Reklame macht. Den Werbefilm so zu deuten, grenzt für mich schon an fast krankhafte Homophobie. Zunächst einmal sind in diesem Film neben den beiden Männern auch zwei Frauen zu sehen, ich impliziere, dass es sich um die jeweiligen Partnerinnen handelt. Das von Ihnen als \"Kleid\" bezeichnete Kleidungsstück ist in meinen Augen eher eine Grillschürze.
Es ist schon wirklich seltsam, welche Stilblüten die Diskussion über Homosexuelität hier immer wieder treibt, aber es ist amüsant, also: weiter so !!


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 +1Pace 10. Mai 2010 

Stay cool!

@Felicitas-Küble

Münster-Westfalen hat die Hl. Katherina von Emmerick hervorgebracht Wir könnten uns - mit all den Problemen anderer und unserer ihr anempfehlen. Tun wir es einfach!

de.wikipedia.org/wiki/Anna_Katharina_Emmerick


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 Felizitas Küble 5. Mai 2010 
 

Schwule Welt mit 3500 Sexpartnern

Folgendes zur \"Qualität\" homosexueller Kontakte aus schwuler Selbstdarstellung: Die von den \"Fachhochschwulen\" (also immerhin der durchaus bildungswilligen Szene) herausgebrachte Broschüre \"Schwules Münster\", die von der städtischen \"Arbeitsstelle Antidiskriminierung\" gefördert wurde, enthält auf Seite 2 in fetten Lettern die Aufforderung: \"Werde schwul!\" - Darunter werden in runden Kreisen die Vorzüge des Schwulseins genannt, darunter \"Partys\", \"Lifestyle\", \"Frisuren\" und \"bis zu 3500 Sexpartner\". - Soviel zur amtlich bezuschußten homosexuellen Selbstdarstellung im angeblich so brav-biederen Münster in Westfalen.


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 Pachomius 5. Mai 2010 
 

Feste, auf Dauer angelegte homosexuelle Beziehung?

@ Steve Acker
Sie schreiben:
\'In Deutschland gibt es seit 2001für Hs. Paare die möglichkeit der \"eingetragenen Lebenspartnerschaft\".
Diese bietet viele Vorteile und ist eigentlich schon fast der standesamtlichen Ehe gleichgestellt. Trotzdem wird diese Möglichkeit offenbar wenig genutzt.Es gibt
soweit ich weiss ca. 15.000 eingetr. Lebenspartnerschaften in Deutschland. Reichlich wenig. Offenbar ist es wohl nicht so weit her mit der festen, auf Dauer angelegten Hs Beziehung.\'
Zitatende.

Sie schliessen von der Anzahl eingetragener Lebenspartnerschaften in Deutschland auf die Bindungswilligkeit, resp. -Unwilligkeit, Homosexueller und geben ein moralisches Urteil ab.

Sie sehen offenbar ganz gerne den Splitter im Auge des Brudes, übersehen aber genau so gerne den Balken im eigenen Auge (Matth 7,3).

Denn mit der genau gleichen Methodik liesse sich aus der ausserordentlich hohen (und im Steigen begriffenen) Scheidungsrate von gegen 50% in Deutschland problemlos der Schluss auf eine extrem geringe Bereitschaft oder Fähigkeit, eine einmal eingegangene Ehe ernst zu nehmen und durchzutragen, ziehen – und damit ebenfalls ein moralisches Urteil, diesmal über Heterosexuelle, fällen.

Das zeigt wieder einmal, dass sich mit Statistiken immer das \'beweisen\' lässt, was man gerne möchte – möglichst unter Ausklammerung anderer, nicht genehmer statistischer Ergebnisse. Ich denke, wir alle sollten in der argumentativen Interpretation von Zahlen sehr vorsichtig - und vor allem fair - sein.


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  5. Mai 2010 
 

\"Mainachten\" bei Firma Segmüller

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

habt ihr schon die neueste Reklame von Segmüller gesehen?

Zwei Weihnachtsmänner, er und er.
Er mit roter Hose, er mit rotem Kleid.

Ich persönlich empfinde das als unverschämten Missbrauch unseres schönsten christlichen Festes Weihnachten. Mit dem Weihnachstfest feiern wir die Geburt unseres Herrn Jesus Christus.

Meine persönliche Meinung:

Wir Christen sind nicht gezwungen, dort einzukaufen, wo wir den Eindruck haben, dass unser kostbarer Glaube und unsere christliche Kultur ins Lächerliche gezogen und für Reklame missbraucht werden.

Nachrichten


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 Steve Acker 4. Mai 2010 
 

Feste, auf Dauer angelegte homosexuelle Beziehung?

In Deutschland gibt es seit 2001für Hs. Paare die möglichkeit der \"eingetragenen Lebenspartnerschaft\".
Diese bietet viele Vorteile und ist eigentlich schon fast der standesamtlichen Ehe gleichgestellt. Trotzdem wird diese Möglichkeit offenbar wenig genutzt.Es gibt
soweit ich weiss ca. 15.000 eingetr. Lebenspartnerschaften in Deutschland. Reichlich wenig. Offenbar ist es wohl nicht so weit her mit der festen, auf Dauer angelegten Hs Beziehung.


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 Blaise Pascal 4. Mai 2010 
 

@xena

\"Dies unterscheiden sich nämlich in keiner Weise von Heteros in Bezug auf die Anzahl der wechselnden (Sexual-) Partnern.\"

Und bei diesen, die das machen, handelt es sich ebensowenig um echte Liebe. Bei HS ist der Partnerwechsel jedoch entschieden häufiger. Die wenigsten HS treiben es miteinander weniger als ein Jahr. Selbst in diesen \"Beziehungen\" gibt es häufigen Wechsel der Geschlechtspartner.

Eine Frage: Glauben sie auch, dass ein Sodomist echte Liebe empfindet? Ein Pädophiler? Bei welcher Art von sexueller Perversion empfindet man echte Liebe und bei welcher nicht? Wie bestimmen SIE das? Warum ist Sodomie und Inzest eine Perversion, aber HS nicht? Kommt doch alles in der Natur vor.

\"was ich im Übrigen nicht tue, sondern ich zweifle an den Übersetzungen und Auslegungen der Bibel\"

Die Kirchenlehre ist klar in dieser Sache. Genauso die Bibel.


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 monika. 4. Mai 2010 

kann denn Liebe Sünde sein?

in diesem Fall muss man umgekehrt fragen: kann denn Sünde Liebe sein?

ansonsten bestätigt S.E. wieder erneut die Meinung, die ich von ihm habe.


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 Xena 4. Mai 2010 

@diaconus

>…dass HS extrem häufig ihre Partner wechseln. Also kann es sich nicht um echte Liebe handeln.<
Damit bedienen Sie einfach nur ein häufiges Vorurteil und zeit mir, dass Sie wohl keine Homosexuellen kennen. Dies unterscheiden sich nämlich in keiner Weise von Heteros in Bezug auf die Anzahl der wechselnden (Sexual-) Partnern.
Das ist ein genauso falsches Bild, wie dass alle Lesben „Mannsweiber“ und alle Schwulen „Tunten“ sind.
Sie werfen mir vor, mich über das Wissen des Schöpfers hinwegzusetzten (was ich im Übrigen nicht tue, sondern ich zweifle an den Übersetzungen und Auslegungen der Bibel), sind dabei aber ebenso vermessen, indem Sie homosexuellen Paaren die „wahre Liebe“ zueinander absprechen.
Und genau aus diesen Gründen bewundere ich den Vorstoß von Kardinal Schönborn, der damit eine langüberfällige Diskussion in Gang bringt.


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 diaconus 3. Mai 2010 

Mittelalterlich?

Zitat Aus den Aussagen des Kardinals erkennt man, dass er sich wenigstens Gedanken über die heutige Welt macht und nicht stur an mittelalterlichem Gedankengut hängengeblieben ist. Zitat Ende

Wer das Wort Gottes, das für alle Zeiten gilt, seine Gebote, als mittelalterliches Gedankengut bezeichnet, zeigt wo er wirklich steht, nämlich, dass er ein Gegner Gottes, also ein Atheist, ist. Eine Sünde ist und bleibt eine Sünde, da können die Verfechter der HS noch so viele „Purzelbäume“ schlagen um ihre Diktatur aufzurichten.


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 Xena 3. Mai 2010 

@Blaise Pascal

Wer oder was gibt Ihnen das Recht bzw. die Kompetenz, zu sagen, dass es zwischen Homosexuellen keine richtige Liebe geben kann? Können Sie in das Innere der Menschen blicken?
Aus den Aussagen des Kardinals erkennt man, dass er sich wenigstens Gedanken über die heutige Welt macht und nicht stur an mittelalterlichem Gedankengut hängengeblieben ist.


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 Blaise Pascal 2. Mai 2010 
 

@Hannah

Sie haben recht, man sollte jemandes Worte immer zu seinem Gunsten auslegen. Ich wünschte der Kardinal hat auch wirklich dieselbe Intention beim Aussprechen dieser Worte gehabt, die sie angegeben haben.

Aber bei dieser Passage wird mir doch etwas mulmig:

\"Beim Thema Homosexualität etwa sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen. Und über diese Qualität auch wertschätzend sprechen. Eine stabile Beziehung ist sicher besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt\"

Man kann bei HS doch nicht von einer Beziehung im ursprünglichen Sinne des Wortes sprechen. Wenn ein fünfjähriger Junge und ein gleichaltriges Mädchen verheiratetes paar spielen, dann ist es klar, dass es sich dabei um keine wirkliche Liebesbeziehung handelt, sonder bloß um kindliches Spiel, äusseres nachahmen der Erwachsenen.

Psychologisch gesehen ist es bei der HS nicht anders. Sie ahmt eine richtige Beziehung bloß nach bzw. versucht sie diese nachzuahmen. So verhalten sich HS äusserlich wie Liebespaare bis hin zum sexuellen. Und im sexuellen erschöpft sich diese \"Beziehung\". Es bleibt aber beim äusseren, denn von echter Liebe kann man bei diesem sexualisierten Spiel nicht reden. (Deswegen haben HS auch ständig wechselnde Partner, was mit ein Grund warum AIDS besonders bei HS verbreitet ist.)


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 Agent 2. Mai 2010 

sorry

\"ein-kein-kind\"


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 Agent 2. Mai 2010 

Ehe und (!) Famile -ein Auslaufmodell?

Danke Herr Kardinal,
Aufgrund ihrer neueren theologischen Ausführungen zu Ehe und Familie fühle ich mich gleich um ein tausendfaches mehr ermutigt zu heiraten!
am besten gleich Homo, sollen ja die besseren Beziehungen sein...
Was kümmert uns die Demografie?
Da Kinder eh schon ein Luxusgut sind- wozu noch Kinder?
Werden wir schließlich, die wenigen Kinder der \"Ein-Kein-Generation\", diejenigen sein, die für die Altersheimkosten der glechgeschlechtlichen zusammenalternden Freunde unserer Eltern der einst aufkommen müssen werden...
Danke nochmal


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 a.t.m 2. Mai 2010 

Folgen der Todsünde Luxuria

Römer. 1, 21- 32
Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott verehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. Sie behaupteten Weise zu sein, und wurden zu Toren. Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und kriechende Tiere darstellen. Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so dass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehren. Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist es er in Ewigkeit. Amen. Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einen verworfenen Denken aus so das sie tun, was sich nicht gehört: sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott , sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. Sie erkennen dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: wer so handelt verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.
Sind diese Folgen den nicht schon sichtbar genug zu erkennen?????


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 Xena 2. Mai 2010 

Bisher

war ich ja kein großer Fan von Kardinal Schönborn, aber schön langsam nähert er sich dem 21. Jahrhundert an und damit der Realität. Er wird mir immer sympathischer.


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 Spectator 1. Mai 2010 
 

@Cesare: Derartige Perversionen kommen ...

... leider in diesen Zeiten recht häufig vor, während man sich gleichzeitig über die bösen Kleriker aufregt, die ja allesamt schlecht sind, nur, weil bei einigen bekannt geworden ist, dass sie das tun, was ansonsten eine gewaltige Anzahl an \"normalen, anständigen Bürgern\" tut ...


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 Hannah 1. Mai 2010 
 

Moral des Glücks

Hier wäre ein Interview mit S.E.Kardinal Schönborn
nötig, was er wirklich mit seinen Äußerungen meint.
Ich kann einfach nicht glauben, dass er meint, dass die Gebote zu brechen seien, weil eh schon das Bemühen genug wäre. In meiner vorhergehenden Auffassung dachte ich es sei eine verheißungsvollere
Verkündigung, der Werte, der 10 Gebote gemeint.


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 Cesare 1. Mai 2010 
 

Paragraphen nicht vergessen

Guten Tag,

im Zusammenhang mit der Moral stelle ich folgende Frage in den Raum: Viele Jugendliche verfallen dem Sex sehr früh. Sex vor der Ehe wird nicht mehr vermieden. Die Pflichten und Verbote aufzuheben ist eine Katastrophe. Aber selbst mit den Verboten erleben wir heutzutage in Deutschland eine Katastrophe:

Wie kommt es, daß der \"Kuppelei\"-Paragraph gar nicht mehr bekannt ist?

§ 180 Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger
(1) Wer sexuellen Handlungen einer Person unter sechzehn Jahren an oder vor einem Dritten oder sexuellen Handlungen eines Dritten an einer Person unter sechzehn Jahren
1.durch seine Vermittlung oder
2.durch Gewähren oder Verschaffen von Gelegenheit
Vorschub leistet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Satz 1 Nr. 2 ist nicht anzuwenden, wenn der zur Sorge für die Person Berechtigte handelt; dies gilt nicht, wenn der Sorgeberechtigte durch das Vorschubleisten seine Erziehungspflicht gröblich verletzt.

Ich kann es mir nur so vorstellen, daß ziemlich viele Erwachsene tatsächlich Vorschub leisten und gegen §180 verstoßen. Wie viele Erwachsene müßten eigentlich bestraft werden?

Vielleicht weiß einer bescheid.

Mit freundlichen Grüßen.


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 a.t.m 1. Mai 2010 

Moral des Glücks!

Aber wohin führt diese Moral, wenn diese gegen die Moral Gottes unseres Herrn verstößt, indem sie alles erlaubt was Gott dem Herrn ein Greul also Sünde ist? Bedenken wir wie es Menschen ergangen ist die so gelebt haben als würde es eine gottgewollte Moral nicht geben, er schickt ihnen die Sintflut, Sodom und Gomorha usw. Es ist in unseren Leben nicht das wichtig was wir wollen, sondern nur was Gott der Herr von uns will. Und diesen seinen Willen hat Gott der Herr uns in der heiligen Bibel offenbart hat. beten wir doch täglich: Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden


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 Spectator 1. Mai 2010 
 

Zitat: \"Und immer wird das 6.Gebot übertont. Und ...

... alles was mit Sex zu tun hat wird hineininterpretiert. Lächerlich sowas!\"

Lächerlich sind diese Aussagen. Die Hl. Kirche bzw. das Magisterium derselben als über das Primat der verbindlichen Schriftauslegung verfügend, hat das sechste Gebot, immer in dieser umfassenden Weise verstanden (auch ganz, an den jesuanischen Aussagen orientiert). Da helfen die Kunstgriffe, universitäterer Relativierer, die irgendeine Form von \"Urintention\" rekonstruieren wollen, recht wenig (speziell, da diese originäre Intention, ja immer dazu dient, den eigenen Irrwitz zu untermauern bzw. überhaupt diesen darstellt und illustriert). Welche Intention ein Gebot des Herrn hatte und wie es korrekt zu verstehen ist, sagt die Kirche (wie es manch ein Schafhirte der späten Bronzezeit verstanden haben könnte - was man ohnehin nie wirklich weiß - ist dabei recht irrelevant).


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 a.t.m 1. Mai 2010 

Hannah

Die Einführung dessen was seine Eminenz \"Als Moral des Glückes\", bezeichnet, also die Gleichstellung einer Homosexuellen Beziehung mit der von Gott unseren Herrn gewollten Ehe zwischen Mann und Frau, wird nur einen Freuen nähmlich Satan. Gott der Herr hat uns mit der Übermittlung der Zehn Gebote klipp und klar mitgeteilt was er von uns wünscht, und diese seine Gebote sollen wir einhalten damit unsere unsterblichen Seelen nach unseren Absterben die Herrlichkeit Gottes unseres Herrn im Himmel geniesen dürfen, und nicht in die Abgründe der Hölle gestoßen werden. Der Freie Wille gefähigt uns dazu das wir und tagtäglich für oder gegen Gott dem Herrn entscheiden können und dürfen, und das was seine Eminenz hier kundgetan hat ist nichts anders als die Forderungen eine \"Moral der Sünde\", einzuführen. Bedenken sie auch die Worte die geschrieben stehen im Heiligen Willen Gottes unseres Herrn der heiligen Bibel bezüglich der unauflösichkeit der Ehe und des Ehebruches. Auch wenn es in Österreich eine Scheidungsrate von 49,8% gibt (Wien 66%), ist der Ehebruch vor Gott dem Herrn eine Sünde, und je mehr ein Mensch der Sünde verfällt, desto schwerer ist es das er wieder zu Gott dem Herrn zurückfindet. Eine Sünde war, ist und wird immer eine Sünde vor Gott dem Herrn bleiben, egal wieviele diese auch begehen werden. Daher wäre es die Aufgabe seiner Eminenz als Hirte seine Schäfchen über die Sünde aufzuklären und nicht diese zur Sünde zu Verführen. \"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen\".


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 Spectator 1. Mai 2010 
 

Was die Kirche lehrt ...

... hat als solches, ewig bestand. Vor dem Bund Gottes mit Mose, waren viele seltsame Dinge im Umlauf, auch bei den Hebräern. Das dürfte wohl daran liegen, dass die Erbsünde auch bereits zu Abrahams Zeiten, das natürliche Gesetz verdunkelte. Gott der Herr, stellte dieses Gestz wieder eindeutig klar und für jeden einsichtig dar. Der \"Wandel\" ist die stufenweise Reinigung dessen, was seit ewigen Zeiten beschmutzt ist.
Übrigens \"erfindet\" die Kirche nicht die Glaubens- und Sittenwahrheiten, sondern findet sie; was an Glaubens- und Sittenwahrheit gilt, gilt schon seit der Erschaffung der Welt, auch, wenn der Mensch das aus den Augen verloren hat und es langsam, Schritt für Schritt, oft schmerzhaft, aber auch mit Barmherzigkeit (der Segen Gottes für Abraham, der wohl keine Sanktionierung für Amoral war, sondern sich eher auf die Rolle Abrahams, als Stammvater des auserwählten Volkes und damit auf heilsgeschichtlich Relevantes bezog - man soll halt nicht die Ebenen vermischen), wieder hergestellt und geklärt werden musste.
---
\"Glückliches Leben\" - das ist das Leben bei Gott, nach Gottes Ziel, kein \"Wellness-lifestyle\"-Zeug und keine heidnische Eudämonie.


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 Jonas2010 1. Mai 2010 
 

Das sechste Gebot

Und immer wird das 6.Gebot übertont. Und alles was mit Sex zu tun hat wird hineininterpretiert. Lächerlich sowas!


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 Felizitas Küble 1. Mai 2010 
 

Abraham und Sarah als Träger der Verheißung

Zu \"Pachomius\": Ihre wesentliche Gedankenführung bezog sich auf die geschichtlichen Änderungen im Bereich der Ehe. Hierzu folgendes: 1. Ihre Behauptung betr. Abrahams Nebenfrau lautete wörtlich: \"Gott segnete diese Verhältnisse, indem er Abraham zum Stammvater machte\". – Im nachhinein deuten Sie diese ursprüngliche Aussage so um, als hätten Sie von einem Segen Gottes \"trotz dieses Kunstgriffs\" (Nebenfrau) gesprochen, also von einem Segen nur in bezug auf Abrahams Leben allgemein. Der Wortlaut und Kontext belegen aber eindeutig, daß Sie von einem Segen Gottes in bezug auf \"diese Verhältnisse\" (nämlich die vorher erwähnten \"polygamen\") geschrieben hatten. – Abgesehen davon: Die Magd Hagar wurde samt ihrem von Abraham gezeugten Sohn verstoßen, so daß die Ein-Ehe als Ideal auch im Leben Abrahams immer klarer zum Zuge kommt. Hierzu kann man in www.heiligenlexikon.de unter dem Stichwort „Sara“ Folgendes lesen: „Kulturgeschichtlich kann die Geschichte der Sara als Begründung der monogamen Ehe verstanden werden. Die Verhinderung der Einmischung des Pharaos in die bestehende Ehe und ebenso das Verstoßen der Nebenfrau Hagar samt des mit ihr von Abraham gezeugten Kindes behandeln die Ausschließlichkeit der Beziehung Saras zu dem einen Mann Abraham.“ - 2. Meiner Antwort zu Sarah lag Ihre vorhergehende Behauptung zugrunde: \"Sarah war aber seine leibliche Schwester. Also lebte Abraham im Inzest.\" - Tatsächlich verwechselte ich Halbschwester mit Stiefschwester; allerdings leuchtet mir nicht ein, warum Sie die Tatsache der \"Halbschwesternschaft\" in Ihrem ursprünglichen Leserkommentar unterschlagen hatten. – 3. Sodann schreiben Sie, daß Sie \"mit keinem Wort auch nur andeutungsweise die kath. Sexualmoral gegen das kath. depositum fidei ausgespielt\" hätten. - Eine merkwürdige Behauptung, hatten Sie doch wörtlich geschrieben: \"Sexualmoral, worunter auch die Lehre von der Ehe gehört, ist nicht zu verwechseln mit der Glaubenslehre. Sexuallehre oder Morallehre ist in unser heutiges kulturelles Umfeld hineingesprochene Konkretisierung des gelebten, unveränderlichen Glaubensgutes für unsere Zeit. In diesem Sinne ist die katholische Moral tatsächlich \'entfaltungs- und wandlungsfähig\'. Genauso wie die katholische Glaubenslehre erkenntnis- und entwicklungsfähig ist, was Sie daran erkennen können, dass die Kirche zu gegebenem Zeitpunkt neue Glaubenssätze - der letzte 1950 - definiert. Wenn Kardinal Graf Schönborn also ein Überdenken der Grundlagen der heutigen katholischen Morallehre anregt, steht er damit in bester katholischer Tradition und verdient dafür vollen Respekt.“ - Belegen Sie doch die angeblich „beste katholische Tradition“ der Behauptung von Kardinal Schönborn, wonach man „beim Thema Homosexualität stärker die Qualität einer Beziehung sehen“ und über diese „wertschätzend“ sprechen sollte. Die „katholische Tradition“ hat sich nie „wertschätzend“ über homosexuelle Beziehungen geäußert, sondern diese in Übereinstimmung mit der Hl. Schrift stets klar abgelehnt.


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 bezader 1. Mai 2010 
 

\"Moral des Glücks\" ???Was ist los mit K Schönborn?

\"Ich habe Angst vor einem Christentum, das Gottes Forderungen an die menschliche Schwachheit anpasst, anstatt mit einem reumütigen Herzen täglich zu versuchen, aus der Sünde aufzustehen.\" Pater Werenfried van Straater


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 Pachomius 1. Mai 2010 
 

Und sie war es [email protected] Küble

Zitat:
\'Sarah war nicht die leibliche Schwester Abrahams
Zu \"Pachomius\": Erzählen Sie uns hier bitte keinen Unfug: Sarah war keineswegs die leibliche Schwester Abrahams, sondern allenfalls seine Stiefschwester, was unter Exegeten auch noch umstritten ist..
Zitatende.

Zuerst möchte ich Sie bitten, von Ihrer gewohnt polemischen Diktion (\'erzählen Sie uns hier bitte keinen Unfug\') ausnahmsweise einmal Abstand zu nehmen und sich dafür mit etwas mehr Sorgfalt dem Aufbau Ihrer Argumentation zuzuwenden. Danke.

Zuerst zur offenbar notwendigen Begriffsklärung: zwischen Stiefgeschwistern besteht keine Blutsverwandtschaft – im Gegensatz zu Halbgeschwistern, wo durch einen Elternteil eine direkte Blutsverwandtschaft besteht.

Sie behaupten nun, Saraï sei \'keineswegs die leibliche Schwester Abrahams, sondern allenfalls seine Stiefschwester\'.

Damit widersprechen Sie diametral der Heiligen Schrift, die auch für Sie gemäss KKK unter göttlicher Inspiration steht und damit autoritativ ist: In Gen 20,12 klärt Abraham selbst seine Familienverhältnisse: \'Übrigens ist sie wirklich meine Schwester, eine Tochter meines Vaters (Terach), nur nicht eine Tochter meiner Mutter; so konnte sie meine Frau werden\'. Die Stelle belegt eindeutig eine Blutsverwandtschaft, was man in diesem Fall korrekt mit Halbschwester und ganz sicher nicht mit Stiefschwester bezeichnet. Sie werden keinen konservativen Exegeten finden, der sich dazu hergibt, angesichts dieser Stelle für eine Stiefschwester einzutreten. Schon Hieronymus, der sich in \'Quaestiones in Genesis\' mit Abrahams Verwandtschaftsbeziehungen beschäftigt, stellt mit keiner Silbe die Aussage von Gen 20,12 in Frage.

Was Sie hier versuchen, ist die Harmonisierung Ihrer privaten Überzeugung mit dem Zeugnis der Heiligen Schrift. Das ist nicht Exegese, das ist im besten Fall Eisegese nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

Der letzte Versteil von Gen 20,l2 \'...so konnte sie meine Frau werden\' belegt in aller wünschbaren Klarheit, dass gerade auch im biblischen Umfeld meiner geäusserten Meinung entsprechend die Sexual/Ehe-Moral sich wandelt: War es zu Abrahams Zeiten offenbar möglich, seine Halbschwester zu heiraten, war das seit der mosaischen, in Leviticus niedergelegten Gesetzgebung nicht mehr möglich. Lev 18,9 lässt hier keinen Spielraum für Interpretationen (ausser natürlich in der anders gelagerten grundsätzlichen Frage, inwieweit der sogenannte Heiligkeits-Kodex (Lev 17-26) unter dem Neuen Bund, also für uns Christen, noch Gültigkeit hat). Wir lesen: \'Die Scham deiner Schwester, einer Tochter deines Vaters oder einer Tochter deiner Mutter, darfst du nicht entblössen, sei sie im Haus oder ausserhalb geboren.\' Dieses Verwandtschaftsverhältnis ist in unserer heutigen Kultur übrigens immer noch nicht nur ein kirchliches (CIC Can 1091), sondern auch ein öffentlich-rechtliches Ehehindernis.

Zitat:
\'Sodann nahm Abraham seine Magd Hagar zur Nebenfrau, weil seine Sarah unfruchtbar schien und er angesichts ihres hohen Alters nicht mehr ganz auf Gottes Verheißung einer Nachkommenschaft vertraute, sondern meinte, hier mit irdischen Mitteln \"nachhelfen\" zu müssen. Davon, daß Gott dies \"gesegnet\" hat, kann keine Rede sein, denn Sarah wurde bekanntlich doch noch schwanger und Gottes Zusage ging in Erfüllung\'.
Zitatende.

Es ist mitnichten die Rede davon, dass Gott selektiv \'dies\', das Nachhelfen mit irdischen Mitteln\' gesegnet habe, sondern dass Gott im Gegenteil trotz dieses \'Kunstgriffs\' (der übrigens der kulturellen Norm der Zeit gemäss war) den gesamten Lebensentwurf Abrahams segnete – indem er Saraï eben trotzdem zur ersehnten Schwangerschaft verhalf.

Zitat:
\'Zudem schreiben Sie, die Sexualmoral sei nicht zu verwechseln mit der Glaubenslehre: natürlich sind es verschiedene Bereiche, aber Glaube und Moral dürfen wir nicht gegeneinander ausspielen: beides ist verbindlich, beides ist notwendig, um zum ewigen Leben zu gelangen...
Zitatende.

Ich habe mit keinem Wort auch nur andeutungsweise die katholische Sexualmoral gegen das katholische Depositum fidei ausgespielt, wie Sie, der Herr weiss warum, anzunehmen scheinen, sondern im Gegenteil beide aufeinander verwiesen. Folgt doch die sich im Laufe der Zeiten wandelnde Sexualmoral der sich im Laufe der Zeiten ebenfalls vertiefenden Entfaltung, resp. dem tieferen und reicheren Verständnis des einmal grundgelegten Depositum fidei. Beide entwickeln sich – unter Führung der Glaubenslehre – aber parallel und nicht in Opposition.

Quod dixi dixi.


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 Monika Elisabeth 1. Mai 2010 

ach so

die Kirche soll ihre bzw. Gottes Gebote an den Zeitgeist anpassen und mit dem Sündenregister der Menschen mitwachsen. Kirche orientiert sich also quasi als Service-Club an den Menschen und nicht nach Gott. Der Mensch orientiert sich somit natürlich auch nicht mehr nach Gott - ganz klar.

Moralverwässerung ist das - nicht mit mir!

Sünde ist Sünde und wir alle sind Sünder. Selbst der Gerechte fällt am Tag mehrere Male und somit ist die einzige Lösung: Nicht über anderer Sünden urteilen (das IST uns von Christus aufgetragen), sondern vor der eigenen Haustüre kehren. Wenn das jeder machen würde, gäbe es keine Notwendigkeit die Homosexuellen speziell herauszuheben oder sie zu tätscheln. Dann wäre jedem klar: Ja, auch ich habe eine Leiche im Keller.


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 ivanka 1. Mai 2010 
 

Vater unser

...... und führe uns nicht in Versuchung,
sondern ERLOSE uns von dem Bosen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.


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 Felizitas Küble 1. Mai 2010 
 

Sarah war nicht die leibliche Schwester Abrahams

Zu \"Pachomius\": Erzählen Sie uns hier bitte keinen Unfug: Sarah war keineswegs die leibliche Schwester Abrahams, sondern allenfalls seine Stiefschwester, was unter Exegeten auch noch umstritten ist. Sodann nahm Abraham seine Magd Hagar zur Nebenfrau, weil seine Sarah unfruchtbar schien und er angesichts ihres hohen Alters nicht mehr ganz auf Gottes Verheißung einer Nachkommenschaft vertraute, sondern meinte, hier mit irdischen Mitteln \"nachhelfen\" zu müssen. Davon, daß Gott dies \"gesegnet\" hat, kann keine Rede sein, denn Sarah wurde bekanntlich doch noch schwanger und Gottes Zusage ging in Erfüllung. - Zudem schreiben Sie, die Sexualmoral sei nicht zu verwechseln mit der Glaubenslehre: natürlich sind es verschiedene Bereiche, aber Glaube und Moral dürfen wir nicht gegeneinander ausspielen: beides ist verbindlich, beides ist notwendig, um zum ewigen Leben zu gelangen: der Glaube u n d das Leben nach Gottes Geboten. Näheres können Sie im 1. Johannesbrief des NT ausführlich nachlesen.


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 argus 1. Mai 2010 
 

jesus wurde in einem stall geboren

die hirten waren fern jeder gehirnakrobatik!
die Aposteln waren einfache menschen!
relativierung als intelektuelle argumentationskraft wider den hl Geist?
ist der glaube unter diesem ganzen gerümpel noch zu finden?

Der Papst muss einsam sein in seinem auf Jesus schauen!
man positioniert sich für das,was nach Benedikt XVI.möglich werden soll?
die sophisten werden panflöten spielend durch
künstlich angelegte thermenregionen wandern und dürfen sich der medial unterstützen touristischen bewunderung sicher sein in einer schönen glücklichen humanistische welt!
theologie ohne glauben?


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 Pachomius 30. April 2010 
 

Wandel der Moralvorstellungen

@Blaise Pascal
Zitat: \'Mir fehlen die Worte
Soll das heißen, dass die katholische Moral der letzten 2000 Jahre falsch war, oder, dass sie gar keine ewigen Wahrheiten enthält, sondern bloß ein Produkt des Zeitgeistes ist und ständig an diesen Angepasst werden muss?\' Zitatende.

Vielleicht hilft Ihnen die Tatsache, dass z.B. das, was man heute in unserem Kulturkreis unter \'Ehe\' - immerhin ein Sakrament - versteht, nicht zu vergleichen ist mit dem, was im Alten Testament in diesem Begriff Platz hatte.
Darf ich Ihnen ein biblisches Beispiel nennen? Abraham war mit Sarah verheiratet. So weit, so gut. Sarah war aber seine leibliche Schwester. Also lebte Abraham im Inzest. Nicht genug: Abraham nahm die Magd seiner Ehefrau Sarah, Hagar, zur Nebenfrau. Also lebte der inzestuöse Abraham gleich auch noch in polygamen Ehe-Verhältnissen. Bevor wir uns jetzt moralisch entrüsten: Gott segnete diese Verhältnisse, indem er Abraham zum Stammvater machte.

Die Lehre daraus: Sexualmoral, worunter auch die Lehre von der Ehe gehört, ist nicht zu verwechseln mit der Glaubenslehre. Sexuallehre oder Morallehre ist in unser heutiges kulturelles Umfeld hineingesprochene Konkretisierung des gelebten, unveränderlichen Glaubensgutes für unsere Zeit. In diesem Sinne ist die katholische Moral tatsächlich \'entfaltungs- und wandlungsfähig\'. Genauso wie die katholische Glaubenslehre erkenntnis- und entwicklungsfähig ist, was Sie daran erkennen können, dass die Kirche zu gegebenem Zeitpunkt neue Glaubenssätze - der letzte 1950 - definiert.

Wenn Kardinal Graf Schönborn also ein Überdenken der Grundlagen der heutigen katholischen Morallehre anregt, steht er damit in bester katholischer Tradition und verdient dafür vollen Respekt.


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 Greta 30. April 2010 
 

Wie schön blüht uns der Maien

@ Felizitas Küble
Sie dürfen heute abend alle Probleme vergessen!
Tanzen Sie in den Mai! Er ist schön!
Das ist Gottes gute einfache Botschaft an uns!
Schönen Abend!

„Oh Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.“
Aurelius Augustinus


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 monix_ff20000 30. April 2010 
 

Kardinal?

Wir müssen für unseren Kardinal beten. Es geht ihm sicher sehr schlecht. Eminenz, trauen Sie sich Jesus zu vertrauen, Sie müssen nicht der ganzen Welt gefallen!


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 gebsy 30. April 2010 

Glück durch Schlüsselerlebnis

Hoffe, Seine Eminenz richtig zu verstehen, wenn ich meine, dass JEDER Mensch GUTEN WILLENS aus der Erkenntnis glücklich wird, wie im LINK nachzulesen ...

www.auf-christus-schauen.at/meinung/145


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 Airam 30. April 2010 

die Gebote als Reimform

aufzunehmen, kam gemäß Nr. 2065 des KKK im 15. Jahrhundert auf:

Zitat: \"Im 15. Jahrhundert kam der Brauch auf, die Gebote des Dekalogs in positiver Formulierung und in leicht einzuprägender Reimform wiederzugeben.\"

Damit haben diese nichts mit der -negativ besetzen- \"moralischem Anspruch\" zu tun im Sinne eines Verbotes, sondern zeigen den Weg des gelingenden Lebens, wie Leitplanken den Weg sichern helfen, auf dem ich unterwegs bin


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 Airam 30. April 2010 

Gebote sind Weg zur Glückseligkeit

und nicht eine irgendwie geartete \"Prophetie\" - @spectator.

Dazu der Katechismus
Zitat (aus dem Prolog): \" Der dritte Teil des Katechismus zeigt das letzte Ziel des nach dem Bilde Gottes erschaffenen Menschen: die Glückseligkeit; er stellt auch den Weg vor,
der dorthin führt: das freie, rechte Handeln mit Hilfe der Weisung und der Gnade Gottes (erster Abschnitt). Dieses Handeln verwirklicht das Doppelgebot der Liebe, wie es in den zehn Geboten Gottes entfaltet ist (zweiter
Abschnitt).\"


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 Felizitas Küble 30. April 2010 
 

Die Gebote sind ein Kommando des Himmels!

Das wachsweiche Relativieren der Zehn Gebote ist kaum auszuhalten. Im Englischen wird der Dekalog als \"The Ten Commandments\" bezeichnet - auf deutsch: Befehle, Vorschriften, Gesetze, Gebote. - Damit man mal den passenden \"Klang\" in die Ohren bekommt, ist solch eine englische Fassung ganz hilfreich. Die Zehn Gebote sind ein Kommando des Himmels, ein göttlicher Befehl, dessen Übertretung bekanntlich nicht ungestraft bleibt. Das muß man zunächst festhalten, damit die Ehrfurcht vor Gott nicht vor die Hunde geht, denn diese Gottesfurcht ist der Anfang der Weisheit, wie der Psalmist lehrt. Die höhere Weisheit besteht natürlich in der Erkenntnis, daß uns der Schöpfer und Oberste Gesetzgeber diese Gebote aus Güte und zu unserem Besten vorschreibt, was jedoch ihre Verbindlichkeit nicht aufweicht, sondern sogar weiteren Nachdruck verleiht, denn bei Mißachtung der Gebote beleidigen wir nicht \"nur\" den obersten Chef, sondern unseren Vater im Himmel - das bedeutet, daß eine Übertretung noch viel schlimmer ist. Gleichwohl ist Gott nicht allein unser Gesetzgeber und Richter, sondern auch unser Retter und Erlöser. Allein auf dem Hintergrund einer unzweideutigen Drohbotschaft (!) wird erst das Großartige der Frohbotschaft erkennbar - und nur ein gerechter Gott kann wahrhaft gütig sein!


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 Spectator 30. April 2010 
 

Bitte, nicht wieder ...

... diesen Unsinn vom \"Du wirst nicht\". Wenn man die sprachlichen Wendungen nicht versteht, soll man es doch lieber bleiben lassen. So etwas (die grammatische Form), wie im Hebräischen bei den Zehn Geboten, findet sich auch im Griechischen oder Lateinischen, aber kein Mensch würde auf die Idee kommen, diese bei moralischen Präskriptionen mit \"Du wirst\", anstatt \"Du sollst\" zu übersetzen. Es ist hier ganz eindeutig eine moralische Regel gemeint, nicht eine Prophetie oder nur bzw. speziell eine \"Verheißung\" etc. (die noch dazu falsch wäre).
Und zum Kardinal: Was will S. Eminenz? Zurück zur Eudämonie oder was ist das Motto? Die wird ja selbst von säkularen Ethikprofessoren als unzulänglich abgelehnt (siehe z. B. den Agnostiker Peter Strasser).


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 studiosus 30. April 2010 

@ Alexius

Besten Dank - ich denke Sie haben da vollkommen recht!


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 Airam 30. April 2010 

@bonna

die zehn Gebote heißen \"GEBOTE\" (und nicht Verbote), weil deren Befolgung zum Leben führt.
Die Aussage \"Du sollst nicht\" ist im Grunde eine Formulierung, die besagt: \"Du wirst nicht...\" und drücken damit klar und unmissverständlich gelingendes Leben aus.

Und: ehe ein Beispiel (hier des Rosengartens) abgelehnt wird, sollte darüber nachgedacht werden, was damit gemeint sein sollte...


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 Blaise Pascal 30. April 2010 
 

Mir fehlen die Worte

Soll das heißen, dass die katholische Moral der letzten 2000 Jahre falsch war, oder, dass sie gar keine ewigen Wahrheiten enthält, sondern bloß ein Produkt des Zeitgeistes ist und ständig an diesen Angepasst werden muss?

Was soll denn eine Moral ohne Pflichten sein? Die \"Tu was du willst, solange es Spaß macht\"-Moral ist doch gerade das Hauptübel der Gegenwart.

Sowas von einem Kardinal....

Da lobe ich mir doch Bischof Overbeck:

www.youtube.com/watch?v=lhQ87iEMVro


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 C.S.Lewis 30. April 2010 

Härtefälle

Leider hat sich Kardinal Schönborn auch bei einem an sich sehr guten Vortrag bei den Priesterexerzitien in Ars (?, bin mir nicht mehr sicher) in ähnlicher Weise über die geschiedenen Wiederverheirateten geäußert. Dabei hat er einige Härtefälle zitiert. Ebenso ist es mir bei einer Veranstaltung für Pfarrgemeinderäte ergangen, wo der Referent bewusst extreme Härtefälle gebraucht hat, um die kirchliche Lehre als lieblos darzustellen. So bricht man einen Staudamm, der zum Schutz der Ehe da ist.
Ich verstehe nicht, wie es zwischen der Kluft zwischen ganz hervorragenden Katechesen und Interviews und solchen Aussagen kommen kann. Ich kann es mir gar nicht anders erklären, als dass wohl ein großer Kampf im Innern unseres Kardinals tobt.


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 alexius 30. April 2010 

@Guiseppe - rechtskräftig entschieden vom Papst selbst

Der Papst selbst und die befaßten römischen Dikasterien haben das Beweismaterial genau geprüft, und der Papst hat als oberster Richter die vom zuständigen Diözesanbischof Klaus Küng aufgrund der klaren Beweislage verhängten Suspensionen bestätigt. Das Verteidigungsrecht war beiden ehemaligen Priesterausbildnern klar gegeben. Damit erübrigt sich jede weitere revisionistische Diskussion, vielmehr fehlt bis heute eine öffentliche Entschuldigung dieser beiden Priester und ein Widerruf des den Papst und den Ortsbischof beleidigenden Lügenbuches \"Der Wahrheit die Ehre\". Wirre Dinge wollte dieses Werk konstruieren, doch aufgrund der damaligen Apostolischen Visitation und aller weiterer Voruntersuchungen sowie aufgrund der öffentlichen staatlichen Gerichtsverhandlungen sind die Sachverhalte geklärt, es gibt auch rechtskräftige Urteile Österreichs, daß das aufdeckende Medium \"profil\" die Wahrheit im Kern berichtet hatte. Es gibt hier keine Uneinigkeit mehr, sondern nur das ständige Wiederholen der Lügen durch eine Felizitas Küble. Dies wird so lange richtiggestellt, als sie diese ihre absurden Thesen wiederholt.

@studiosus
Die isoliert herausgerissenen Aussagen des Kardinals sind voll und ganz abzulehnen, soferne damit die praktizierte Homosexualität als schwere Sünde gegen die unfehlbare und unveränderliche Sittenlehre der Kirche relativiert hätte werden sollen. Warum der Kardinal nach Glanzstunden wie in Jerusalem beim Neokatechumenat oder im ORF bei der Pressestunde zum sexuellen Mißbrauch durch Priester vor anderem Publikum so mißverständlich wirkt und immer wieder in solche Fallen zu tappen scheint, ist mir ein Rätsel. Allerdings wiederhole ich: Skandalwegerklärer(innen) wie Frau Küble sind die letzten, die hier zu richten haben.

7ax.de/01en


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 argus 30. April 2010 
 

schönborns kirche

als glücksbringer!


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 treuerchrist 30. April 2010 
 

@ Alexius

Ich meine, man sollte homoleidende Priester aus dem Amt entfernen. Die Gefahr, die von ihnen ausgeht, ist nun doch zu groß. Meinen Sie das nicht auch? Man sollte auch sehr genau die Priester testen, die schon im Amt sind, ob sie homoleidend sind, da gibt es sicherlich aussagefähige psychologische Untersuchungen. Man sollte auch die die Pfarrangehörigen sensibilisieren dass sie homoleidende Priester den zuständigen Stellen melden, damit sie dem Verdacht nachgehen können. Ich meine, das wäre doch eine gute Maßnahme gegen diese Geißel der Menschheit. Wie ist Ihre Meinung?


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 Bonna 30. April 2010 
 

@gandalf und Bernhard_k

Was für eine groteske Unlogik!

Zwar heißen die 10 Gebote in ihrer Gesamtheit \"Gebote\" und nicht \"Verbote\", aber sie sind teilweise eindeutig als Verbote formuliert (\"Du sollst NICHT...\"). \"Gebot\" ist hier nur als Oberbegriff für \"Befehl\" oder \"Regel\" oder \"Anordnung\" zu verstehen, und eine Anordnung, die etwas untersagt, heißt auf Deutsch nun mal \"Verbot\". \"Du sollst nicht töten\" ist eine TötungsVERBOT. Da andere Gebote \"Ehre Vater und Mutter\") keine Verbote, sondern \"positive\" Anordnungen sind, macht es Sinn, die Gesamtheit der 10 Gebote mit dem \"neutralen\" Oberbegriff \"Gebote\", der selbstverständlich, soweit einschlägig, die Kategorie des \"Verbots\" einschließt, zu bezeichnen.

Das Beispiel mit den Rosen ist nicht bemerkenswert, sondern trivial: \"Betreten des Rosenbeetes verboten\" ist ein Zerstörungs- und Gefährdunsgverbot, das das Schutzgut ausdrücklich benennt.

Auch bei den 10 Geboten wird das Schutzgut teilweise ausdrücklich benannt (Ehe), teilweise nur mittelbar (Leben, Eigentum, Ehre). Das Rosenbeet-Beispiel zeigt also nur, dass jedes Gebot - wie auch Verbot - ein Schutzgut hat. Daraus irgendwie eine Abschwächung des Verbotscharakters der \"verbietenden\" Gebote abzuleiten, ist sprachlich, logisch und theologisch total abwegig.

Oder meinen Sie etwa, die Rosen in Ihrem Beispiel seien mit dem Töten, dem Ehebrechen etc. gleichzusetzen? Was soll das?


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 Guiseppe 30. April 2010 
 

@ alexius und Frau Küble

Wie äußern sich die beiden ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner selbst zu all diesen wirren Dingen von 2003/04 in St. Pölten? Da hat man sehr wenig gehört. Viel wurde ÜBER sie geschrieben, wenig vernahm man / kam von ihnen. Oder habe ich da was übersehen?

Wo es so viel Uneinigkeit und kräfteverschleißenden Streit gibt, da gibt es auch viele Fragezeichen. Ich jedenfalls bin sehr an der Wahrheit interessiert und kenne sie nicht.

Dieses Thema betrifft aber nur indirekt Kardinal Schönborns \"Moral des Glücks\".


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 Ja Ja-Nein Nein 30. April 2010 
 

Klärung?

Sowohl bezügl.HS wie Wiederverheiratung gibt die Kirche das selbe \"Mittel\" an: Keuschheit/Enthaltsamkeit. Evt.könnten die Aussagen von Kard.Sch.auf dieser Grundlage inhaltlich gewinnen? Ich finde allerdings der Text ist nicht so eindeutig verständlich hier. Bei so einem heiklen Thema ist es meist am besten wenn man einander gut kennt, wohlgesinnt ist, sich versteht und einander gegenüber sitzt; ansonsten \"stürzen sich\" auf diese Art Themen die Missverständnisse und alle möglichen daraus folgenden Unbille.Aber gerade ein diplomatisches Meisterstück scheint mir hier an Aeusserungen vielleicht schon nicht gerade vorzuliegen? Exponiert sein ist halt schon nicht immer so problemlos.


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 Bonifaz2010 30. April 2010 
 

Felix Austria?

Ich dachte bislang immer, unser deutscher Episkopat wäre am stärksten an den Zeitgeist angepasst. Seit ich kath.net täglich lese und den Vergleich zu den österreichischen Bischöfe ziehen kann, weiß ich aber, was wir an unseren Bischöfen haben. Pauper Austria ...


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 alexius 30. April 2010 

@Felizitas Küble - Sie haben jegliche Glaubwürdigkeit verloren bei diesem Thema

Da Sie im Ungehorsam gegenüber dem Papst, der die Suspension der beiden ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner definitiv bestätigt hat, und zwar auf Basis der bekannten Faktenlage (darin befinden sich aufgrund öffentlicher staatlicher Gerichtsverhandlungen u. a. homoerotische Beziehung Priesterausbildner - Seminarist sowie sogar die Segnung von Partnerschaftsringen für ein Homo-Seminaristenpaar), den Homosex-Porno-Skandal in St. Pölten wider jede Vernunft ableugnen und somit bis heute mithelfen, Homosexualität im Klerus zu verharmlosen, haben Sie jede Glaubwürdigkeit hier in dieser Diskussion verloren, über Kardinal Schönborn zu Gericht zu sitzen.

Solange Sie nicht das von Frau Gabriele Waste zusammengedichtete und von Ihnen gestützte Lügengebäude im Auftrag der ehemaligen Priesterausbildner verlassen, kann man Sie hier leider nicht ernstnehmen. Alles, was Sie hier unterhalb geschrieben haben, trauen Sie sich bis heute lächerlicherweise nicht, den beiden ehemaligen Priesterausbildner zu sagen.

Mehr Doppelbödigkeit und mehr kirchenpolitische Verblendung und Blindheit als bei Ihnen sind mir unterhalb in der Diskussion noch bei niemandem anderen aufgefallen. Hier auch noch die Entlarvung jeder einzelnen Lüge des \"Werkes\" \"Der Wahrheit die Ehre\":

7ax.de/01dm


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 TS 30. April 2010 
 

Glück

Die Anregung über eine Moral des Glücks nachzudenken, finden ich wertvoll. Leider ist die deutsche Sprache hier nicht so differenziert wie z.B. die lateinische. Eine Beschäftigung mit der vita beata gab es ja lange Zeit in der frühen Kirche. Wenn ich richtig orientiert bin, ist der Glücksbegriff erst nach dem Mittelalter langsam in Diskredit geraten. Ich finde es schön, dass im 3. Teil des KKK schon bald zu Beginn das Thema Glück angesprochen wird. Hier könnten wir einmal zur Komplexitätssteigerung eines Begriffes beitragen und nicht der modernen Reduktion, die diesen Begriff erfasst hat, folgen. Ich würde mich z.B. sehr über eine liturgiewissenschaftliche Arbeit freuen, die der Verwendung des Begriffsfeldes Glück (z.B. felizitas) in den Orationen der Kirche nachgeht, insbesondere im ersten Jahrtausend (lex orandi, lex credendi).


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 Janowitz 30. April 2010 

Im \"altbewährten Prinzip der Gradualität\"

scheint mir zum Beispiel eine Wiederheirat doch nicht mehr als eine Sackgasse zu sein, die nirgendwo mehr hin führen kann, oder nicht ?
Für mich schwer begreiflich, wie hier einzelnen unterstellt wird, ausgerechnet sie glaubten sich \"sündenfrei\", nur weil sie sich mit solcherlei Katechese schwer tun.
Schwer begreiflich auch, wie man, um seine fortschrittliche, menschenfreundliche Theologie zu untermauern, auch noch zu ach so grausamen Bibelstellen aus dem AT greifen muß, ohne deren wahren, unverfälschten, zeitlosen Glaubenskern und die zugrundeliegenden historischen heidnischen Umstände, in welche die Offenbarung fiel und die alles andere als menschlich und tolerant waren, miteinzubeziehen.
Es handelt sich hier doch um erwachsene, freie Menschen: Brauchen die denn auf jeder Treppenstufe ihrer graduellen Moralleiter jedesmal noch ein Zückerchen im Form eines kirchlichen Segens, anstatt erdverbundener, menschlicher Seelsorge ?
Ja, es mag furchtbar sein, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen, der es auch noch wagt, zu \"diskriminieren\", indem er aus allen menschenmöglichen \"Beziehungen\", die ganze Palette von serieller Polygamie bis Gleichgeschlechtlich, auch noch die Schwächste, Angreifbarste, Verwundbarste erwählt hat: Nämlich den Bund der Ehe zwischen Mann und Frau.


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 Gandalf 30. April 2010 

Bravo!

@bernhard_K: Das Beispiel gefällt mir gut!

Im übrigen halte ich mal grundsätzlich den Ansatz für richtig, dass man von Verbot auf die Ebene der Gebote kommt, es heißt ja auch die 10 GEBOTE und nicht die 10 VERBOTE.


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 bernhard_k 30. April 2010 
 

Am Beispiel der Rosen...

Am Beispiel der Rosen im Schlossgarten Schönbrunn kann es schön erklärt werden: Man darf das Rosenbeet nicht betreten. Dieses Verbot bedeutet aber nicht, dass die Besucher verärgert werden sollen, sondern, dass es um den Schutz der Rosen geht!

Genau so verhält es sich mit der Ehe. Die strenge Haltung gegenüber den wiederverheiratet Geschiedenen ist also zum Schutz(!) der Ehe und eben nicht dazu da, um die Geschiedenen zu ärgern.


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 Tadeusz 30. April 2010 

Katastrophe

Ist die Kirche in Österreich noch katholisch?...wahrscheinlich noch, aber nicht mehr lange.


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 Felizitas Küble 30. April 2010 
 

Ego-Sex objektiv schwer sündhaft

Echo auf \"Treuer Christ\" mit folgender Anfrage an mich:\"Einen Wunsch hätte ich noch: Bitte genauso klare Worte gegen das Übel der Selbstbefleckung! Das wird viel zu wenig gesehen und noch weniger gesagt... Also, bitte noch mehr Klarheit und Eindeutigkeit!\" - Die Sache mit dem Ego-Sex war hier kein Thema, daher gab es insofern keinen Anlaß für eine Stellungnahme: Ich verwende statt dem üblichen Ausdruck \"Selbstbefriedigung\" lieber den Begriff Ego-Sex, weil damit auch gleich die Zielrichtung klar ist: Sünde heißt - wenn ich mich recht erinnere -übersetzt \"Zielverfehlung\". Gerade beim Ego-Sex wird das Ziel der Sexualität komplett verfehlt, nämlich die Festigung der ehelichen Treue und die Weitergabe des Lebens. Die Lusterfüllung ist ein gottgewollter \"Nebeneffekt\", sofern diese beiden Sinngehalte (ehel. Liebe und Fruchtbarkeit) gegeben sind. Eine Sünde wie der Ego-Sex, der einzig und allein der Lustbefriedigung dient, ist Mißbrauch der Sexualität und daher ein schwerwiegender Verstoß gegen die Schöpfungsordnung Gottes, also objektiv - vom Sachverhalt her - eine schwere Sünde bzw Todsünde - und dies dann auch subjektiv, wenn volle Erkenntnis (in die schwere Sündhaftigkeit) und Willensfreiheit gegeben ist. Gleichwohl ist eine homosexuelle Handlung wegen ihrer massiven Naturwidrigkeit noch verwerflicher, zumal die Heilige Schrift sie ausdrücklich als \"Greuelsünde\" verwirft.


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 Marcus 30. April 2010 
 

@katinka

Es sind genau solche Aussagen der Bischöfe, die Eheleuten, die sich in der Krise befinden, das moralische Rückgrat brechen und verlassene Ehepartner zutiefst verletzen.

Ich kann Sie verstehen.

Solche Aussagen stiften Verwirrung und Ärgernis. Kardinal Schönborn sollte als Redaktor des Weltkatechismus dessen Inhalte kennen. Auch in der Frage der Fristenlösung (vgl. KKK 2273) hat er sie aber in der Öffentlichkeit vergessen.


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 dominique 30. April 2010 
 

Höhere spirituelle Weihen?

Ich glaube es hat keinen Zweck, homosexuellen Lebensweisen höhere spirituelle Weihen zu verleihen. Was in diesen Beziehungen an menschlichen Werten gelebt wird, kann man jetzt nicht als Vereinigung von Mann und Mann im Sinne einer höheren Paarungsform ansehen, auch nicht gleichstellend und in der Hoffnung, dass Gleichstellerei am Ende zu Gleichmacherei führt und alle Trennungen wären aufgehoben und im Denken verschmolzen. Solche geistigen \"Legierungen\" taugen nicht. Homosexuelle Menschen sollten keine allzu großen Hoffnungen in die geistige Wertigkeit praktizierter Homosexualität investieren. Wo nichts ist, kann einfach nichts werden.
Meinetwegen repräsentieren sie sich ihre Beziehung als \"innige Freundschaft\", das ist realistisch und vereinbar mit vernünftigen Humanitas-Vorstellungen, aber ihre in die Tat umgesetzten sexuellen \"Orientierungen\" sind - spirituell betrachtet - Holzwege.
Warum der Kardinal meint, da sei Spielraum, ist mir unverständlich. Er kann ja bei den Protestanten reinschauen und sehen, zu welcher geistigen Zerbröselung dieses Ernstnehmen von unernsten Dingen führt.


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 Marcus 30. April 2010 
 

??? Was ist denn hier passiert?


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 Felizitas Küble 30. April 2010 
 

KKK bzw dt. Übersetzung wurde korrigiert!

Zu \"Stephaninus\", der folgendes schreibt:
\"Jedenfalls muss sich Schönborn nicht mir dem Katechismus belehren lassen, wirkte er doch massgeblich an dessen Erarbeitung mit.\" - Sie meinen wohl, wer an einem Katechismus mitschreibt, ist seinen Maximen nicht mehr unterworfen? Ganz im Gegenteil: gerade er kennt ihn dann ganz genau und kann sich nicht mit Unwissenheit herausreden! - Jedermann/frau hat sich an die göttlichen Gebote und die kirchliche Lehre zu halten, das gilt erst recht für Träger des Lehramts, weil sie sonst ihren Auftrag verraten. Übrigens ist des Kardinals Redaktionsarbeit am KKK später bekanntlich korrigiert worden (zumindest in der deutschen Übersetzung): war in der Erstfassung noch zweimal zu lesen, es gäbe eine homosexuelle \"Veranlagung\", so wurde dieser Unfug in der nachfolgenden Überarbeitung korrigiert - nebst anderen merkwürdigen Formulierungen zur Homosexualität, die in der Erstfassung mehrdeutig bis irreführend waren. Die nachfolgende Korrektur war überfällig!


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 elisabetta 30. April 2010 
 

Es ist wirklich nicht zu fassen! Ich bekomme immer mehr den Eindruck, bei Kard. Schönborn ist alles nur MOD

P.S.ANMERK.d.RED.: Bitte keine Beleidigungen!


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 Stephaninus 30. April 2010 
 

Interessanter Ansatz

Um mir ein genaus Bild zu machen, müsste ich die Aussagen von Kard. Schönborn im Original nachlesen. Ich finde aber, sein Ansatz ist interessant: Er geht weniger vom \"Du musst...\" als vom \"Du kannst, Du darfst...\" aus uns macht die Gebote nicht zu nur Verboten (so scheint mir jedenfalls). Wie hier teilweise über Schönborn hergezogen wird, naja: sehr christlich. Hier gleicht wohl manch eine(r) mehr den Postern in antikirchlichen Foren als ihr/ihm lieb sein kann. Jedenfalls muss sich Schönborn nicht mir dem Katechismus belehren lassen, wirkte er doch massgeblich an dessen Erarbeitung mit.


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 katinka 30. April 2010 
 

Vielen Dank (Ironie off)

Solche Aussagen empfinde ich wie ein Schlag ins Gesicht und das geht bestimmt allen verlassenen Eheleuten so, die sich bemühen, das Alleinsein zu meistern und dem Eheversprechen treu zu bleiben.
Diese ewige Suche nach \"dem Glück\" - genau die hat meinen Mann weggehen lassen - dafür aber auch auf Kosten der Kinder. Die vermissen schmerzlich den Alltag mit dem Vater, den jetzt das neue Kind von ihm und seiner Freundin geniessen darf. Welche Gerechtigkeit, welches Glück für die alte Familie.
Als was soll die Aussage des Kardinals jetzt verstanden werden (in Bezug auf die alte Familie): als Freibrief für den Verlassenen, sich auch jemand Neuen zu suchen (und damit den Kindern die letzte Konstanz zu nehmen?) oder sogar als Aufforderung das zu tun (und somit das Glück zu suchen?).

Ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass das Festhalten am Herrn und seinen Geboten oft Ruhe gibt. Aber solche Aussagen reißen Wunden immer wieder auf.


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 Felizitas Küble 30. April 2010 
 

Gottes Gebote gelten auch ohne Bergers Zustimmung

Zu \"Bartholomäus\", der die jüngsten \"Erleuchtungen\" von Kardinal Schönborn bejubelt und meine Kritik daran beanstandet: Erstens habe ich nicht den St. Pöltener \"HS-Skandal verteidigt\", sondern festgestellt, daß es ihn nicht gibt. Näheres erfahren Sie aus den präzisen Analysen von Dr. Gabriele Waste in dem faktenreichen Buch \"Der Wahrheit die Ehre\". - Zweitens: Wenn Sie den KKK zitieren, dann bitte vollständig, nämlich bezogen auf \"schlimme Abirrung\" mit Berufung auf die Heilige Schrift, die homosexuelles Verhalten mehrfach sogar als \"Greuel\" bezeichnet - da ist mein Ausdruck \"Todsünde\" doch vergleichsweise dezent. Moraltheologisch dürfte klar sein, daß jeder schwerwiegende Verstoß gegen ein göttliches Gebot objektiv eine Todsünde darstellt, im Fall homosexueller Handlungen kommt die Naturwidrigkeit als erschwerender Umstand noch hinzu. - Im übrigen ist es Unfug, Thomas von Aquin und Immanuel Kant moraltheologisch gegeneinander auszuspielen: es gibt erkenntnistheoretisch zwischen den Beiden zweifellos große Unterschiede, das ist ein anderer Bereich - aber auch der hl. Thomas orientierte seine Moraltheologie nicht an irdischen Glücksvorstellungen, sondern an den göttlichen Geboten. Das mag der von Ihnen geschätzte Dr. David Berger wohl anders sehen, was für einen erklärten Thomisten oberpeinlich ist, aber die göttlichen Gebote hängen hinsichtlich ihrer Gültigkeit und Verbindlichkeit nicht von der Zustimmung eines schwulen Theologen aus Köln ab - verstanden?!


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 leemorgan 30. April 2010 

nur mit der ruhe

Nachdem wir Homoz mit Respekt begegnen sollen, finde ich dass der Herr Kardinal nichts Verbotenes gesagt hat (zu diesem Punkt) und ich finde es allemal besser, dass jemand, der homosexuell empfindet, und es nicht schafft keusch zu leben, mit einem einzigen zusammenlebt und das auch nicht an die große glocke hängt, als dass dieser promiskuitive Lebensstil grell-kreischend beworben wird auf diversen Paraden. Vielleicht wollte das unser Herr Kardinal zum ausdruck bringen?
Im Übrigen hat er recht, heute heiraten viel weniger Menschen als früher und nehmen das heute ernster. Früher \"musste\" man immer gleich heiraten und aus der Sache ein Sakrament machen. Ich bin mir sicher, dass es viele Fälle gibt, die Annullierungs-berechtigt wären, wo aber das Gericht dagegen entschieden hat. Denkt an Spätbekehrte! Ich bin sonst auch sehr kritisch, aber ich finde, man darf doch überlegen, wie man einer neuen Lebenspraxis ehrlich begegnen soll?


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 Neukirchler 30. April 2010 
 

Mehr an Liebe!

Wir lesen im AT:

\"Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.\"

Hier ist die Kirche durch Nachdenken und Gebet zu einer tieferen und umfassenderen Sicht von der Liebe gekommen.
Sie verlangt nicht mehr die Todesstrafe.

Ein Beispiel unter vielen, dass zeitgebundene Aussagen der Bibel durch die Kirche weiterentwickelt werden. Das Maß dafür ist das Mehr an Liebe.


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 Ester 30. April 2010 
 

Sehr gefährlich

was der Kardinal da sagt.
Gerade unter dem Eindruck des aktuellen Kirchenbashings sollte klar sein, dass die Befriedigung aktueller Gefühlswallungen genau nicht zum Glück führt.
Irgendwie scheinen die 68\'er Irrtümer über die zu befreiende Sexualität erst jetzt die Ordinariate zu erreichen und das wo die Welt gerade unter Federführung von Spiegel und SZ, die innerkirchlichen Vorreiter der sexuellen Befreiung von Kindern und Jugendlichen an den Pranger stellt.
Wahrhaftig es ist schwer keine Satire zu schreiben.


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 treuerchrist 30. April 2010 
 

Frau oder Frl. Küble

Danke für Ihre klaren, eindeutigen Worte! Sie sind das beste Beispiel, dass wir Frauen in der Kirche noch mehr Stimme geben sollten - natürlich nur Frauen wie Ihnen. Sie sind doch nach wie vor der Meinung, dass es in St. Pölten eine große Intrige war, dann man da gegen Bischof Kurt und seine Vertrauten angezettelt hat, oder? Ein wenig bin ich immer davon irritiert, wenn man Sie mit diesem unsäglichen Vorgang in Verbindung bringt. Einen Wunsch hätte ich noch: Bitte genauso klare Worte gegen das Übel der Selbstbefleckung! Das wird viel zu wenig gesehen und noch weniger gesagt. Dabei liegt hier eine wichtige Wurzel vieler Übel! Wer in seiner Fantasie alle möglichen Undinge anstellt, der tut es irgendwann auch in Wirklichkeit. Also, bitte noch mehr Klarheit und Eindeutigkeit!


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 st.michael 30. April 2010 
 

MOD In der Kirche Österreichs brennt es, auch vor Ungehorsam und Zweideutigkeiten, da müssen Sie so ein MOD Interview geben.
MOD

P. S. ANMERK. d. RED. Bitte keine persönlichen Beleidigungen gegenüber Kardinal Schönborn. Diese werden nicht veröffentlicht!


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 familiesonne 30. April 2010 
 

Anmassung und Vorbildsein?

Interessant ist aber, dass hier einige, ja fast alle der Leser der Meinung sind, sich über einen Kardinal erheben zu können. Ja, die meisten Leser halten sich offensichtlich für die besseren Christen.

Ich kann ja nur offen, dass jeder der Leser hier vollkommen sündenfrei lebt. Kaum zu glauben.

Ich gestehe, ich bin ein sündiger Mensch. Schon wenige Sekunden nach dem Aufwachen habe ich heute morgen gesündigt, in dem ich den Radiowecker ausgemacht habe, weil gerade über \"Griechenland und die Wirtschaftskrise, dann über Golf von Mexiko und Ölverseuchung der von Gott geschaffenen Natur\" berichtet wurde, und ich es einfach nicht aushalten wollte.

Egoistisch trank ich meinen Kaffee, ohne an das Elend der vom Öl betroffenen Krabbenfischer zu denken.


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 Bartholomäus 30. April 2010 
 

Zu F. Küble, die den St.Pöltener HS-Skandal verteidigte: wo sagt der KKK, dass Homosexualität immer \"Todsünde\" sei? In meiner Ausgabe finde ich diesen Zusammenhang nicht. Es heisst, dass Hs Handlungen \"in sich nicht in Ordnung sind\".
Und wenn der Kardinal von einer \"Moral des Glücks\" statt der \"Pflicht\" spricht, dann hält er sich an den hl. Thomas statt an I. Kant!


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 Janowitz 30. April 2010 

Ein Nebenaspekt,

der in vielerlei Äusserungen ähnlicher Art der letzten Wochen auffällig scheint:
Es scheinen zunehmend die in der Person Jesus Christus nun auch auf uns übergegangenen und nur in Seinem Angesicht zu erfüllenden Gebote des Alten Bundes selbst zu sein, die einen Charakter der Anstössigkeit und Unmenschlichkeit bekommen.
Dem, welcher hinter der vordergründig wahrgenommenen \"Pflicht-Moral\" weiterhin ihre tiefe und auch zivilisationsfördernde Humanität für den Einzelnen und das ganze wandelnde Gottesvolk erfährt, wird zunehmend die Rolle des starren, hartherzigen Fundamentalisten zugewiesen.
So etwas würde ich aber gerne zurückweisen wollen, weil ich auch die andere Seite der \"Glücksucher\" noch sehr gut kenne.
Von der Warte desjenigen, der gute Gründe gefunden hat, die Bibel und das, was die Kirche dazu lehrt,aus ihrer langen Geschichte heraus zunächst einmal als ernst und würdig, gehört zu werden, zu erachten, muten dagegen Gruppen wie \"Wir sind Kirche\" oder der neoheidnische Populäratheismus etwas fundamentalistisch an.
Vielleicht können das manchmal Menschen, die erst im Laufe ihres Lebens aus freiem Entschluss Christen geworden sind, sogar besser verstehen, als z.B. jemand wie A.Glück, der für mich immer gegen etwas anzurennen versucht, was ihm selber schon fremd und schal geworden zu sein scheint.


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 Dismas 30. April 2010 

@ Neukirchler

\"...viele Klänge der Liebe..\"
Hört sich gut an, aber was weiß, was versteht die heutige Gesellschaft von \"Liebe\".
\"Was ist Liebe\" - Diese schöne Wort ist einer der heute am meisten missbrauchten Begriffe. Besonders seit den 60er Jahren!!
Was heißt hier \"weiterentwickeln\". Das sind uralte Missbräuche und Sünden, muss man denn die Dekadenz weiterentwickeln?


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 a.t.m 30. April 2010 

Moral des Glücks????

Seine Eminenz meint wohl eher die \"Moral der Sünde\", aber leider sind wir ja solche Früchte des Kardinals gewonnt. \"An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen\".


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 Dismas 30. April 2010 

MOD

MOD Toll! DAS ist praktizierter Relativismus in Reinkultur!! \"Gebote\" ach ihr \"Glücklichen\", das ist doch nicht so ernst gemeint, \"wir kommen alle, alle in den Himmel! Ja sind denn wir im Fasching oder Karneval? Es gibt auch liebe, freundliche Atheisten, da kenne ich viele! Herr Kardinal, wozu also überhaupt noch eine Kirch oder einen Gott?? Piep, piep,pPiep, wir haben uns alle lieb!?? Oder wie??

Christliche Nächstenliebe ist, den Nächsten mit Geduld und Liebe zur Treue zur Christi, als der Hl.Kirche Lehren zu überzeugen! Entschuldigt meine Polemik, ich kann leider bald nicht anders!
Wie können wir die Kirche und unseren Hl.Vater vor solchen Leuten schützen? Ich habe öfters erfahren: Äußerlich betrachtet wirken manche Gebote hart, aber gelebt sind sie hilfreich, wohltuend und ja, glücklich machend!! Gelebte Homosexualität ist immer Sünde, gleich wie viele Leute das heute praktizieren. Ein \"Held\" ist der, der versucht diese \"Veranlagung\" zu bekämpfen oder zu therapieren, er verdient unsere Hochachtung!
Und die Ehe!! \"Schaut\'s die halten sich eh net dran!\" Das ist doch kein Grund ein Hl.Sakrament, ja das Sakrament der Teilhabe am Schöpfungswerk des HERRN, zu relativieren!! Nein, Herr Kardinal SO NICHT!!!!
Beten wir um die Bekehrung der Bischöfe!!


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 Anna Maria 30. April 2010 
 

Was sind das denn für seltsame Vorschläge ?

Bisher ist Kardinal Schönborn so souverän in der Missbrauchsdebatte aufgetreten. Er hat immer die richtigen Worte gefunden. Desto überraschender ist jetzt dieses Statement von ihm. Seine Vorschläge haben aber auch rein gar nichts mit den Prolemen zu tun, die die Kirche im Moment hat.


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 Yohanan 30. April 2010 

Sportlichkeit ist gefragt!

Ich würde nicht von einer \"Moral des Glücks\" sprechen, die doch sehr auf das Nützliche aus ist. Quasi, das wäre Gut, was auch nützt. Das wäre aber eine radikale Abkehr vom Gebot Gottes, das dasjenige für gut bezeichnet, was dem Willen des Schöpfergottes entspricht.

Ich würde von einer \"Sportlichen Moral\" sprechen, die das göttliche Naturrecht und -gesetz ohne Abstriche als Messlatte annimmt. Andererseits aber wegen der Schwäche der menschlichen Natur Nachsicht übt und das moralische Verhalten dem jeweiligen Verstehen und Gewissen anheimstellt.

Praktisch ausgedrückt ist auch ein homosexuelles Paar auf dem Gebiet der \"sportlichen Moral\" unterwegs, wenn es nach seinem Maß des Verstehens handelt und eben auf einer anderen Disziplin der Moral Tugenden verfolgt.

Die Gesamtbewertung, den Siegerpreis erhalten wir sowieso nur von Christus selbst am Ende der Tage.


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 Kathole 30. April 2010 
 

Gespaltene Persönlichkeit

Ich habe schon seit längerem den Verdacht, daß S.E. Kardinal unter einer gespaltenen Persönlichkeit leidet.

Es gibt Tage, da spricht zu uns ein tiefkatholischer und papsttreuer Theologe und Hirte.

Am Mittwoch dieser Woche ist er wohl wieder mit der anderen Persönlichkeit aufgewacht, die wir leider auch schon allzu oft kennenlernen mußten: Ein Verschnitt von WB em. Helmut Krätzl und dem HS-Moraltheologen Eberhard Schockenhoff.

Beten wir also für die Heilung S.E., auf das die letzere Persönlichkeit aus seinem Leben verschwinden möge, und nur noch der tiefgläubig katholische und papsttreue Kardinal und Theologe in Erscheinung treten möge.


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 Guiseppe 30. April 2010 
 

Kardinal auf Abwegen

Kardinal Schönborn: \"Die Kirche braucht da eine neue Sichtweise.\"

Nein, Eminenz, das braucht sie nicht. Ehebruch bleibt Ehebruch. Und Unzucht bleibt Unzucht. Auch wenn sie homosexuell, also gegen die Natur, ist.

Wir können doch nicht von den Geboten Christi Abstand nehmen, nur weil es bequemer ist, sich der Gesellschaft unterzuordnen, als für Christus zu streiten!

Eminenz - mit Verlaub, Sie missbrauchen Ihr Amt und üben wiederholt Verrat an der Lehre Christi!


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 Neukirchler 30. April 2010 
 

Wir müssenhellhöriger werden für die vielen Kläng der Liebe!

Auch ein Katechismus muss weiterentwickelt werden, wenn die Kirche durch Nachdenken und Gebet zu einer tieferen und umfassenderen Sicht von der Liebe kommen sollte.
Das Wachsen in der Liebe ist das Maß für jeden Katechismus.


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 bernhard_k 30. April 2010 
 

Ist das ein ...

verspäteter Aprilscherz?

Das ist in etwa so, wie wenn ein Mathelehrer zu seinen Schülern sagen würde: \"Na gut, wenn euch die Mathematik zu schwer fällt und ihr euch so oft verrechnet, dann ändern wir doch einfach die Mathematik so lange ab, bis sie mit euren falschen Mathe-Ergebnissen perfekt harmoniert!\"


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 Bonna 30. April 2010 
 

Es wird Zeit....

...das dieser Kirchenzersetzer und Glaubenszerstörer abtritt.

Gut, dass er nicht Chef der Glaubenskongregation geworden ist.


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 Felizitas Küble 30. April 2010 
 

Jetzt schlägts 13!

Hinsichtlich merkwürdiger Äußerungen ist man beim Wiener Erzbischof längst Kummer gewohnt, aber diese Häufung unsinniger Thesen, wie sie hier zitiert werden, schlägt dem theologischen Faß den Boden aus. Homosexuell-intime Beziehungen sind Unabhängigkeit von Ihrer Dauerhaftigkeit oder vermeintlichen \"Qualität\" eine Todsünde - also gibt es da rein gar nichts \"wertzuschätzen\". Daß die - im schwulen Lager übliche - Promiskuität bzw \"Vielmännerei\" graduell noch verkommener ist, ändert nichts daran, daß eine Homosex-Beziehung völlig unerlaubt ist. Hier mit einer \"Moral des Glücks\" zu argumentieren und diese gegen eine \"Pflicht-Moral\" auszuspielen, setzt voraus, daß die göttlichen Gebote uns nur Pflichten aufhalsen, aber kein Glück bringen.
Schönborn sollte seinen Kardinalfehler sofort zurücknehmen und sich zukünftig an den Kardinaltugenden orientieren, statt sich derart skandalös dem seichten Gerede der Welt anzupassen.


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 st.georg 30. April 2010 
 

auszeit

der herr kardinal sollte über eine auszeit nachdenken...laut kathechismus der rkk ist die ausgelebte homosexualität sündhaft, also warum sollte man hier auf die \"qualität\" sehen und sie wertschätzen? und die ehe scheint beim hernn kardinal wohl kein sakrament mehr zu sein...MOD - armes österreich...


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 Bartholomäus 30. April 2010 
 

Endlich ein Bischof und Kardinal

der mit- und weiterdenkt!


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