Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  9. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  10. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  11. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Missionarisch Kirche sein für den Dienst am Menschen

29. September 2011 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick dankt Priestern und Diakonen für ihren Dienst; Priester sollen Vorreiter einer missionarischen Kirche sein


Bamberg (kath.net/bbk) Kurz nach dem Ende des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Deutschland hat der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick zu einer missionarischeren Kirche aufgerufen.

Erzbischof Schick zog eine positive Bilanz des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Deutschland. Er habe in seinen Reden öfter von der „Weltkirche“ gesprochen und viele Anregungen gegeben. „Denken wir über die Ansprachen des Heiligen Vaters nach, dann wird uns aufgehen, wie er seine Schwestern und Brüder stärkt.“

Das Motto der Reise des Heiligen Vaters „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ habe er wahr gemacht. „Wir wollen es umsetzen, indem wir noch mehr „missionarische Kirche“ sind. „Als Erzbistum Bamberg wollen wir uns missionarisch für die ganze Menschheit und Welt einsetzen“, sagte der Bamberger Oberhirte am Montag (26.09.11) beim Ottotag für die Kleriker der Erzdiözese.


Mission bedeute, „dem Reich Gottes die Wege bereiten. Wir wollen mehr Gerechtigkeit in dieser Welt befördern, mehr Friede für alle Menschen erreichen, mehr Freude bringen“. Konkret meine dies: Hoffnung für eine gute Zukunft aller Menschen aus dem Glauben an Gott, weniger Armut und Analphabetismus, weniger Hunger und Zerstörung der Umwelt, mehr Evangelium in allen Gesellschaften der Erde. „Daran wollen wir arbeiten, daran wollen wir als Erzdiözese Bamberg mitwirken“, sagte Schick.

Missionarisch Kirche sein, bedeute „ganz nah bei Jesus und seinem Evangelium“ zu sein und zugleich „nah bei den Menschen mit ihren Freuden und Sorgen, so wie es Jesus war.“ Eine missionarische Kirche ist eine Kirche der Heiligen, die sich für das irdische Wohl und ewige Heil ihrer Mitmenschen mit allen Kräften einsetzen.

Solche Heilige sollen wir sein und solche Heiligkeit fördern“, sagte Schick. Dies gelte weltweit. Eine missionarische Kirche vermittle den Menschen das Leben Gottes, das „Leben in Fülle.“

Der Bamberger Erzbischof wies darauf hin, dass eine missionarische Kirche eine „fromme Kirche“ sein müsse. Schick ermutigte die Priester und Diakone ihre Spiritualität täglich zu pflegen. „In der Eucharistie, im Stundengebet, in der Schriftbetrachtung können wir frömmer werden, damit wir im Vertrauen auf Gott missionarisch Kirche sein können.“

Erzbischof Schick dankte ganz ausdrücklich den Priestern und Diakonen für ihren Dienst, der von vielen Ordenschristen sowie vielen engagierten haupt- und ehrenamtlichen Laien in Verkündigung, Gottesdienst und Caritas mitgetragen werden. „Ihnen allen sind wir dankbar und wir begegnen ihnen mit großer Wertschätzung und Anerkennung.“

Erzbischof Schick ermutigte die Priester nicht alles selbst zu tun. „Als Priester haben wir die Aufgabe zu inspirieren, zu moderieren, zu integrieren und so die Gläubigen mit dem Geist Jesu zu beschenken, damit diese daraus leben und wirken.“

Die Kirche in Deutschland erfülle, wie vom Evangelium aufgetragen, viele Aufgaben für die Menschen. Der Bamberger Oberhirte erinnerte an die Kindergärten, den schulischen Religionsunterricht, die vielen Bereiche der Caritas und der Hilfswerke und vor allem die Gottesdienste.

„Erfüllen wir diese Institutionen mit dem Geist Christi, so dass unsere Kirche fruchtbar wird für die Menschen. Wenn wir hier missionarisch wirken ist uns auch die Mission in der Weltkirche ein Anliegen.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Bamberg

  1. Bamberger Erzbischof Schick warnt vor „Liturgie light“
  2. Erzbischof Schick: 'Augen auf, Ohren auf und Mund auf'
  3. Die Kirche bietet die Schätze des Himmels
  4. Den Glauben behält man nur, wenn man ihn weiter gibt
  5. Erzbistum Bamberg verurteilt Hexenwahn gestern und heute
  6. ‚Der christliche Glaube macht lebenstauglich und einsatzpflichtig‘
  7. Missbrauch: Kirchengericht verurteilt früheren Personalchef
  8. Erzbischof Schick: 'Das Wahre, Gute und Schöne muss Normalität sein'
  9. ‚Zu Benedikt kommen sie, um ihn zu hören’
  10. ‚Die Geister unterscheiden, um nicht dem Zeitgeist zu verfallen’







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  14. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz