Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  7. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

‚Zu Benedikt kommen sie, um ihn zu hören’

28. September 2011 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Schick: „Papstbesuch hat Glauben in Deutschland gestärkt und viele Impulse für das kirchliche Leben gegeben“


Bamberg (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sieht die Katholiken in Deutschland durch den Besuch von Papst Benedikt XVI. in ihrem Glauben gestärkt. „Zu Johannes Paul II. sind die Menschen gekommen, um ihn zu sehen. Zu Benedikt XVI. kommen sie, um ihn zu hören“, sagte der Bamberger Oberhirte der diözesanen Kirchenzeitung „Heinrichsblatt“.

Das Anliegen von Benedikt XVI. sei es gewesen, „Gott ins Gespräch zu bringen, das Evangelium zu verkünden und auf die Schönheit des Glaubens zu verweisen“. Dies sei bei allen Stationen des Papstbesuches spürbar gewesen. „Die Menschen, die dabei waren, waren sehr angetan von ihm und seinen Worten“, stelle Erzbischof Schick im Rückblick fest.


Nach Meinung von Erzbischof Schick hat der Papst durchaus Akzente in der Ökumene gesetzt. „Dass er in Erfurt im Kloster Luthers, im Augustiner-Kloster, war und dort mit evangelischen Christen gesprochen und Gottesdienst gefeiert hat, ist ein starkes Zeichen. Die Begegnung gibt der Einheit der Christen einen Schub nach vorne“, sagte Schick der Bamberger Kirchenzeitung.

Zudem habe der Heilige Vater immer wieder betont, auf die Weltkirche zu schauen, auch hier unsere Aufgaben zu erfüllen und von ihr zu lernen. „Das ist für mich als Weltkirchenbischof natürlich ein besonderer Auftrag und ein Anstoß, den es weiterzuführen gilt“, sagte Schick.

Der Bamberger Oberhirte war von den Reden des Papstes in Deutschland nach eigener Aussage „sehr beeindruckt“. Es gelte nun die vielen Themen, die der Heilige Vater angesprochen habe, „zu verstehen und zu verinnerlichen.“ Dazu brauche es noch Zeit.

Sehr positiv bewerte Erzbischof Schick vor allem die Rede des Papstes im Deutschen Bundestag. „Das war eine der wichtigsten Reden.“ Er hat der Politik aufgetragen, sich um Gerechtigkeit in Deutschland und weltweit zu mühen, die Schöpfung zu achten und auf die Natur, vor allem des Menschen, zu hören.

Der Papst selbst habe den deutschen Bischöfen für ihre Arbeit gedankt. „Er weiß, dass wir in schwierigen Situationen unseren Dienst tun und erkennt das an“, sagte Schick. Er habe zudem hervorgehoben, dass er die Arbeit der deutschen Kirche in Verkündigung, Gottesdienst und Caritas hier und in aller Welt würdige und schätze. „Und er hat uns aufgetragen, die Aufgaben fortzuführen“, sagte Schick.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Jose 28. September 2011 
 

Die Berichterstattungen in den

Medien können mir Benedikts schönstes Gastgeschenk nicht nehmen: die Wohltat seiner Worte und die Gewissheit,dass er in allem die Wahrheit sprach.
Gottes Geist war mit Ohren,Augen und Händen zu greifen.
Das werde ich nie vergessen!


2
 
 Dottrina 28. September 2011 
 

Nur, ihn zu hören?

Nein, falsch. Ich möchte ihn immer sehen und hören, beides zusammen. Seine Reden, Predigten, Ansprachen etc. allererste Sahne auf intellektuell höchstem Niveau - wunderbar! Wann endlich werden unsere Bischöfe auf ihn hören? Bewundernswert, wie sehr dieser kleine, zarte Papst so tapfer für die deutsche Teilkirche kämpft. Gott erhalte ihn noch lange gesund.


2
 
 Aegidius 28. September 2011 
 

JPII, der Schauspieler - Benedikt, der Intellektuelle?

Ich mag diesen eingängigen, griffigen Spruch eigentlich nicht. Das ist so, als wenn uns JPII nichts zu sagen hätte - das Gegenteil ist der Fall. Auch Benedikt spricht immer wieder davon, daß der Reichtum der Schriften JPIIs noch gehoben werden muß, und ich glaube nicht, daß sich die Weisheit und Bedeutung der Theologie des Leibes des seligen Vorgängers meines Lieblingspapstes schon überall in angemessener Weise durchgesetzt hätte. Dennoch - auch ihm hat die Jugend zugehört, haben die Polen zugehört, haben die Mächtigen der Welt zugehört, und auch Benedikt hat eine persönliche Ausstrahlung, die den Zuhörer, den Pilger in seinen Bann schlägt, so daß bspw. auf dem Marienfeld bei Köln, in Köln, in Riem und jetzt wieder in Etzelsbach die Leute um mich herum in Begeisterung ausgebrochen sind, als sie den Papst oder sein Papamobil nur sahen - da hatte er noch nichts gesagt!
Der Spruch ist eine Überzeichnung, bei der man achtgeben muß, daß er nicht in die eine oder andere Richtung abwertet.


1
 
 Christa Dr.ILLERA 28. September 2011 
 

@M.Schn-Fl

Gebe Ihnen völlig recht! Hoffe, es gibt noch denkenden und handelnden \"Nachschlag\".


2
 
 M.Schn-Fl 28. September 2011 
 

Sehr schön, aber kein Wort davon,

dass der Papst in seiner in die Geschichte eingehenden Freiburger Rede die Ent-Weltlichung der deutschen Kirche verlangt und die Verweltlichung beklagt hat.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Bamberg

  1. Bamberger Erzbischof Schick warnt vor „Liturgie light“
  2. Erzbischof Schick: 'Augen auf, Ohren auf und Mund auf'
  3. Die Kirche bietet die Schätze des Himmels
  4. Den Glauben behält man nur, wenn man ihn weiter gibt
  5. Erzbistum Bamberg verurteilt Hexenwahn gestern und heute
  6. ‚Der christliche Glaube macht lebenstauglich und einsatzpflichtig‘
  7. Missbrauch: Kirchengericht verurteilt früheren Personalchef
  8. Erzbischof Schick: 'Das Wahre, Gute und Schöne muss Normalität sein'
  9. Missionarisch Kirche sein für den Dienst am Menschen
  10. ‚Die Geister unterscheiden, um nicht dem Zeitgeist zu verfallen’






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  9. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  10. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  11. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  15. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz