Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  7. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  10. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Beschneidung: Verbot wäre 'geistige Vertreibung'

30. Juli 2012 in Österreich, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Käme in Österreich ein generelles Beschneidungsverbot, so käme das einer "geistigen Vertreibung" gleich, die es Juden und Muslimen nicht mehr möglich machen würde, "in Österreich zu leben", sagte Oskar Deutsch (Präsident Israelitische Kultusgemeinde)


Wien (kath.net/KAP) Käme in Österreich ein generelles Beschneidungsverbot, so käme das einer "geistigen Vertreibung" gleich, die es Juden und Muslimen nicht mehr möglich machen würde, "in Österreich zu leben": Mit diesen Worten reagierte der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, auf eine Nachfrage zu jüngsten Aussagen des Ehrenpräsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Ariel Muzicant. Dieser hatte gegenüber der "Kleinen Zeitung" (Donnerstag) unterstrichen, ein Verbot der Beschneidung "wäre dem Versuch einer neuerlichen Shoah, einer Vernichtung des jüdischen Volkes, gleichzusetzen - nur diesmal mit geistigen Mitteln".


Im Falle eines Verbotes der Beschneidung würde die Kultusgemeinde, die allein in Wien über drei ausgebildete Beschneider verfüge, dafür sorgen, dass die Möglichkeit zur Beschneidung auch weiterhin gegeben sein würde, so Deutsch weiter. Es sei nicht erforderlich, dass Beschneidung in jedem Spital angeboten werde, aber ein Stopp der Praxis nacheinander in einzelnen Spitälern sei "nicht im Sinne der Religionsfreiheit" und verdeutliche nur die Unsicherheit, der die Regierung nun durch eine klare rechtliche Aussage entgegentreten müsse.

Copyright 2012 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Dismas 31. Juli 2012 

@Cölestin

stimmt, diese hassenden Atheisten mögen so manches wollen, am liebsten ist denen, dass wir Christen von der Erde verschwinden, da sind sie wie die Nazis oder Kommunisten. Allerdings die Kleinkindertaufe kann man nicht verbieten, einmal., die paar Tropfen Wasser die nötig sind, schaden nicht und sind mit der Beschneidung nicht vergleichbar. Übrigens sind diese vielen Impfungen eine sehr viel größere Gefahr für das Kleinkind, wenn dies auch meist verschleiert wird!


1
 
 Cölestin 30. Juli 2012 

@ romanpoc

Ein Verbot der Kleinkindtaufe wird von religionsfeindlichen Personen, die zurzeit gegen die Beschneidung wettern, aus taktischen Gründen nicht laut ausgesprochen. Es ist jedoch aus früheren häufigen Aussagen dieser Leute bekannt, dass sie natürlich für ein Verbot der Kleinkindertaufe sind.


3
 
  30. Juli 2012 
 

negative Religionsfreiheit und Religionsmündigkeit

Der Knackpunkt bei diesem Thema bleibt die Frage der Religionsmündigkeit und der negativen Religionsfreiheit. Das Christentum hat das Problem erkannt und Armuts- und Ehelosikgeitsgelübde im Kindesalter oder gar stellvertretend von den Eltern abgelehnt oder bereits im frühen Mittelalter für nichtbindend erklärt. Mittlerweile ist hier das Alter auf 23-Jahre heraufgesetzt. Das Christentum hat dabei schon früh berücksichtigt, daß es tatsächlich schwierige Biografien geben kann, die der Möglichkeit der Korrektur bedürfen. So gesehen hat das Christentum zur negativen Religionsfreiheit seinen Beitrag geleistet. Wies die Juden handhaben wollen, bleibt abzuwarten.


3
 
 frajo 30. Juli 2012 

Endlich ein Thema,

das EU und Euro aus dem Bewußtsein verdrängt. Ist doch alles nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver, ein Lückenfüller. Jetzt sind wir ja gottlob schon wieder mit Olympia beschäftigt. Bin schon neugierig auf das Thema danach. Vielleicht schon die DM oder der Schilling?


2
 
  30. Juli 2012 
 

Man bedenke

die Beschneidung wurde auch an unserem \"unmündigen und minderjährigen\" Herrn Jesus Christus durchgeführt!

Es ist jetzt wichtig unseren älteren Brüdern im Glauben 100% beizustehen. Da gibt es keine Kompromisse. Jede Polemik ist fehl am Platz und wird uns Christen früher oder später selbst schaden.

Da draußen warten schon militante Gottesleugner mit einem Taufe-Verbot (Gründe dafür werden sich schon finden)


7
 
  30. Juli 2012 
 

von innen und aussen

Der Feind der Religionen und somit des Glaubens, greift sowohl von innen wie auch von aussen an.

Im Christentum ist es ihm seit langem gelungen, sich in der Kirche(n) selbst einzunisten und diese von innen anzugreifen. Beim Judentum und dem Isalm ist ihm dies weniger gut gelungen. Deshalb greift er diese Glaubensgemeinschaften von aussen an. Das Ziel ist aber dasselbe...den Glauben zu zerstören.

Es wäre deshalb sehr wichtig, dass die Gläubigen der verschiedenen Religionen sich beistehen, anstatt dem Feind noch zuzudienen.


4
 
  30. Juli 2012 
 

Beschneidungsverbot?

Welches \"generelle\" Beschneidungsverbot? Oder ist nicht eher ein Verbot gemeint, diese an unmündige Babys und Kleinkinder durchzuführen? :)


7
 
 Dismas 30. Juli 2012 

Scheinbar hängt das Leben der Welt nur an

der Beschneidung!!
Das Thema ist hier eigentlich schon ausreichend \"durchgekaut\". Von mir aus sollen sie beschneiden. Ich danke meiner wahren Kirche, das sie solchen frühzeitlichen schmerzhaften Rituale nicht braucht!!


5
 
 Evalyne 30. Juli 2012 
 

Meine Güte, das Thema langweilt echt,

als ob es nichts dringlicheres gäbe


4
 
 dominique 30. Juli 2012 
 

1. Kommt kein Beschneidungsverbot.

2. Kommt höchstens ein Beschneidungsverbot für Minderjährige.
3. Sollten beschneidende Communities sich mal langsam Gedanken darüber machen, wie sie die archaische äußere Form dieses Rituals durch vernünftige symbolische Formen ersetzen.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Beschneidung

  1. Israelische Kultusgemeinden zeigen Beschneidungsgegner an
  2. Kramer: Beschneidung steht nicht zur Debatte
  3. Deutschland: Gesetzesentwurf zur Beschneidung liegt vor
  4. US-Kinderärzte empfehlen die Beschneidung von männlichen Babys
  5. Hier blamiert ein Landgericht ein ganzes Land vor der Welt
  6. Rabbi an Atheisten: 'Sie vertreten eine totalitären Ansatz'
  7. Beschneidung: Schipka warnt vor Religionsfeindlichkeit
  8. Kinderchirurg zu Beschneidung: 'Rechtlich spricht nichts dagegen'







Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz