Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  3. Voll in die Falle getappt
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  7. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  15. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!

Kramer: Beschneidung steht nicht zur Debatte

15. Oktober 2012 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer: Die Beschneidung als ein religiös konstitutives, körperlich sichtbares Siegel des Bundes mit Gott stehe nicht zur Disposition.


Berlin (KNA) Eine Abschaffung der Beschneidung im Judentum steht für den Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer (Foto), nicht zur Diskussion. Dies stellte er am Freitag gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin klar. Seine Äußerungen in einem Interview mit «Zeit Online» (Freitag) dürften nicht missverstanden werden.

Er begrüße jedoch eine breite Diskussion über die Umstände der Beschneidung, sagte Kramer der KNA. Er schlage vor, in Zukunft grundsätzlich einen Arzt oder eine Krankenschwester zur Beschneidung hinzuzuziehen, wenn diese von einem jüdischen Beschneider vorgenommen wird. Auch bei der Schmerzbehandlung werde man den Kritikern weit entgegenkommen.


In dem von «Zeit Online» veröffentlichten Interview hatte Kramer wörtlich gesagt: «Ich habe mehrere Rabbiner gefragt: Wir haben so vieles abgeschafft, was in der Thora steht, warum nicht auch das?» Mit Blick auf die Teilnahme am religiösen Leben führte der Generalsekretär aus, er habe noch nie erlebt, «dass am Eingang der Synagoge das Geschlechtsteil kontrolliert wird». Zugleich betonte Kramer jedoch auch im Gespräch mit «Zeit Online», dass für ihn die Beschneidung ein religiös konstitutives, körperlich sichtbares Siegel des Bundes mit Gott sei, dessen ritueller Vollzug am achten Tag nach der Geburt für einen männlichen Juden nicht zur Disposition stehe.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto Stephan Kramer: © Zentralrat der Juden in Deutschland


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Beschneidung

  1. Israelische Kultusgemeinden zeigen Beschneidungsgegner an
  2. Deutschland: Gesetzesentwurf zur Beschneidung liegt vor
  3. US-Kinderärzte empfehlen die Beschneidung von männlichen Babys
  4. Hier blamiert ein Landgericht ein ganzes Land vor der Welt
  5. Rabbi an Atheisten: 'Sie vertreten eine totalitären Ansatz'
  6. Beschneidung: Verbot wäre 'geistige Vertreibung'
  7. Beschneidung: Schipka warnt vor Religionsfeindlichkeit
  8. Kinderchirurg zu Beschneidung: 'Rechtlich spricht nichts dagegen'







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  6. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  7. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  13. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  14. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  15. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz