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'Katholiken-Hasser raus aus den Talkshows!'

27. April 2013 in Kommentar, 34 Lesermeinungen
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David Berger will ihnen keinen Raum mehr geben: Gabriele Kuby, Martin Lohmann und Katherina Reiche. Weil sie gegen die Gleichstellung und das Adoptionsrecht für Homosexuelle sind. Ein kath.net-Kommentar von Klaus Kelle


Köln (kath.net)
"Katholiken-Hasser raus aus den Talkshows!" Würde ich so eine Forderung stellen, gäbe es Prügel von allen Seiten. Wie verbohrt und intolerant man sein kann, würde ich dann gefragt. Wahrscheinlich würde man mich bezichtigen, einer Meinungsdiktatur das Wort zu reden. Aber ich erhebe eine solche Forderung gar nicht – anders, als Kirchenkritiker David Berger, der „Homohasser“ aus Fernsehsendungen ausschließen will. Und wer „Homohasser“ ist, definiert natürlich er.

Der aktuelle Berger-Text auf einer Internetpräsenz der „Gay Community“ macht sprachlos. Einerseits dokumentiert er ein erschreckendes Nicht-Verständnis der Bedeutung von Meinungsfreiheit für eine offene Gesellschaft. Andererseits stellt der Autor perfide Zusammenhänge zwischen Gegnern der Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe und gewalttätigen Übergriffen her.

Nehmen wir den Gedanken von Herrn Berger einmal kurz auf. Sind dann also auch die zunehmenden Kirchenschändungen in Deutschland eine Folge kirchenkritischer Agitation im Fernsehen? Ließe sich so ein Zusammenhang überhaupt belegen? Weil jemand die Ehe aus Mann und Frau privilegieren will, ist er schuld an Gewalttaten? Was für ein Unfug.

Auf „ein Drittel der Gesellschaft“ beziffert Herr Berger selbst die Zahl der Deutschen, die gegen Gleichstellung und Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare sind. „Homophob“ nennt er das. Es gibt durchaus Umfragen, die belegen, dass etwa in der Frage des Adoptionsrechts deutliche Mehrheiten in Deutschland dagegen sind.

Aber bleiben wir mal bei den 30 Prozent, wir wollen ja nicht kleinlich sein. David Berger fordert also allen Ernstes, die Auffassung eines Drittels der Bevölkerung sollte in TV-Diskussionen außen vor bleiben. Nimmt man dann noch die Leute hinzu, die fordern, auch Autoren wie Sarrazin und Buschowsky sollten außen vor bleiben, weil sie „islamophob“ sind, lässt auch „Klimaleugner“ draußen und „Kriegstreiber“ wie etwa den Verteidigungsminister, dann ist man endlich unter sich. Zu Fernsehdiskussionen werden nur noch Menschen eingeladen, die einer Meinung sind. Statt „Hart aber Fair“ oder „Anne Will“ nummerieren wir dann die politisch-korrekten Shows einfach durch: „PK 1“, „PK 2“ und so weiter.


Die Bemühungen des politisch korrekten Mainstreams, andere Meinungen entweder verächtlich zu machen oder ganz zu verbieten, nehmen inzwischen beängstigende Ausmaße an. Mal fordert mit David Berger ein führender Repräsentant der Homosexuellen-Lobby, dass Gegner ihrer politischen Vorstellungen aus Fernseh-Diskussionen verbannt werden. Mal appellieren Feministinnen-Verbände, wie gerade in Norwegen, an die skandinavischen Regierungen, „Anti-Feminismus“ zu bestrafen. Und als in Berlin vor wenigen Wochen die „PiratinnenKon“ stattfand, ein von der Piratenpartei mitfinanzierte Gender-Konferenz, gehörte zu den Regeln, die für eine Teilnahme zu akzeptieren waren:

„Mir ist bewusst, dass das Thema der Konferenz 'Frauen in der Piratenpartei / Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft' ist, und bin hier, weil ich das wichtig finde. Das beachte ich bei meinen Wortbeiträgen. Ich weiß, dass Wortbeiträge, die diesem Thema entgegen arbeiten oder widersprechen (z.B. Maskulinismus, Männerrechtler) auf dieser Konferenz keinen Raum erhalten werden.“

Zu Deutsch: Wer etwas Kritisches zu Gender oder Feminismus sagen will, fliegt raus. Fairerweise muss gesagt werden, dass dieser Passus dank Initiative eines bayerischen Piraten-Politikers dann gestrichen wurde. Aber man darf wohl festhalten, dass in vielen Kreisen der in Selbstwahrnehmung modernen und toleranten Menschen alles geduldet wird – aber kein Widerspruch. Der Austausch von Argumenten, das Zuhören-können, die Toleranz – all das sind Vorzüge, die in dieser Gesellschaft zunehmend an den Rand gedrückt werden. Wenn es gegen Christen im Allgemeinen und Katholiken im Speziellen geht, wird das besonders deutlich.

David Berger will ihnen also keinen Raum mehr geben: der Buchautorin Gabriele Kuby, dem Journalisten Martin Lohmann und der Staatssekretärin Katherina Reiche. Weil sie gegen die Gleichstellung und das Adoptionsrecht sind. Und weil sie angeblich den Nährboden für Gewalt gegen Homosexuelle bereiten, wie man dem Gedankengang des Autors entnehmen muss. „Bei Lanz, Jauch, Plasberg & Co.“, so schreibt er, würden homosexuelle Menschen als – so wörtlich – „widernatürliche Unzüchtige“ und „Perverse“ „vor einem Millionenpublikum“ bezeichnet. Ich sehe sehr viele solche Talkshows, ich habe noch nie gehört, dass Homosexuelle dort so bezeichnet worden sind, und eine konkrete Quelle gibt Berger ja auch nicht an. Aber ich habe mal gehört, wie Martin Lohmann im Fernsehen gefragt wurde, ob er als Katholik nur einmal Sex mit seiner Frau hatte, weil er nur ein Kind habe. Und in einer anderen Sendung wurde er gefragt, wie er das mit der Abtreibung sehen würde, wenn seine Tochter vergewaltigt worden und schwanger wäre. Wem sonst noch in einer deutschen Talkshow würden die Gesprächsleiter wagen, derartige Fragen zu stellen?

David Berger und andere Exponenten der Szene fordern Toleranz für ihre Auffassungen und ihren Lebensstil. Und das ist ihr gutes Recht in einer freien Gesellschaft. Ob man allerdings bereit ist, auch selbst tolerant gegenüber anderen Meinungen zu sein, wäre einer Überprüfung wert. Als die Publizistin Birgit Kelle – wie der Name nahe legt, erheblich mit mir verwandt – bei „Hart aber fair“ betont sachlich darlegte, warum sie z. B. gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare ist, wurde sie anschließend mit Beleidigungen und Drohungen übelster Art überschüttet. Eine kleine Auswahl dessen, was in sozialen Netzwerken und per Mail über sie hereinbrach:

„Nazitussi!“ – „Ich wünsche Ihnen die Hölle auf Erden!“ – „Gehen Sie zurück ins wahlweise 16., 17., 18. Jahrhundert, nach Rumänien!“ – „Ich wünsche Ihnen schwule Kinder!“ – „Bei Frauen wie Ihnen müssen Männer ja schwul werden!“ – „Ihre Kinder und Ihr Mann tun mir leid!“ – „Sie sind eine Schande für die Gesellschaft!“ – „Ich fand Sie so scheiße, dass mir der ganze Körper wehtat!“ – „Für den Auftritt kommen Sie in die Hölle!“ – „Ihnen sollte man die Kinder wegnehmen!“ – „Ihnen gehört eine über den Kopf geklöppelt!“.

Wohlgemerkt, das schreiben Menschen, die mehr Freiheit und Toleranz einfordern.

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“ So heißt es in unserem Grundgesetz. Eine gute und wichtige Regel, denn nur so kann eine demokratische Gesellschaft funktionieren. Schade, dass diese Erkenntnis in manchen Kreisen nicht mehr sonderlich populär zu sein scheint.

Klaus Kelle war unter anderem für folgende Medien journalistisch tätig: Westfalen-Blatt (Bielefeld), Lokalchef Bremen der Hamburger Morgenpost, Stv. ChR Radio Hundert,6 (Berlin), ChR Berliner Rundfunk, ChR SonntagsZeitung (Freiburg), ChR First News (Augsburg), ChR 20 MINUTEN (Köln), Stv. Leiter BILD NRW. Jetzt Geschäftsführer von KelleCOM GmbH

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Lesermeinungen

 Joachim61 1. Mai 2013 
 

David Berger

Herr Berger ist selber aus der katholischen Kirche ausgetreten und macht seit dem seine Meinung publik.


0
 
 Dominik Pallenberg 27. April 2013 

Wäre die kath. Kirche

eine politische Partei, hätte sie das Mitglied D. Berger wegen parteischädigenden Verhaltens längst rausgeworfen.

Warum wird in der Kirche jeder geduldet, der öffentlich ablehnt, was die Kirche lehrt? Man kann doch nicht erwarten, ernst genommen zu werden, wenn man sich selber nicht ernst nimmt.


1
 
 Bergsteiger 26. April 2013 
 

Herr Kelle

Das freut mich aber, dass ich Ihnen hier schreiben kann. In einem anderen Forum wurde über die Sendung "hart aber fair" diskutiert. Ich wurde neugierig und habe mich als Nichtfernsehbesitzerin gefragt, was Herr Lohmann und Frau Kelle so schlimmes gesagt haben. Also im Internet geschaut und hinterher musste ich sagen: war das alles? Wegen dieser klardurchdachten, freundlichen, sachlichen, gut begründeten und ganz sicher nicht aggressieven Worten so ein Aufstand, bis hin zur Kündigung?Besonders Ihre Frau fand ich mit ihrer grossen Intelligenz einfach super.
Nur eine Frage hätte ich: in besagtem Forum wies man die Aussage aus der Kindercharta als uralt zurück, aus den 90iger Jahren stammend und deshalb "unglaubwürdig". ich bin mir aber sicher, dass Ihre Frau sich da gründlich informiert hatte.
Weiter so!!!!! Obwohl meine Familie und ich zwar Christen, aber nicht katholisch sind, stehen wir ganz hinter Ihnen.


1
 
 ASchell 24. April 2013 
 

Was genau fordert Herr Dr. Berger denn? Fordert er eine gesetzliche (also staatliche) Verhinderung des Auftretens Homophober in Talkshows? Das wäre selbstverständlich eine ungerechtfertigte Einschränkung der Meinungsfreiheit? Oder fordert er nur, dass die Redaktionen keine Homophoben mehr einladen? Das wäre keine Einschränkung, denn es ist letztlich das gute Recht einer jeden Redaktion, zu einscheiden, wer eingeladen wird. Ebenso darf Herr Dr. Berger von den Redaktionen irgendwas fordern; ob sie der Forderung nachkommen, ist allein Sache der Redaktionen.

Und: Eine hypothetische und systematische Nichtberücksichtigung Homophober wäre noch lange keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, denn diese impliziert ja keine Pflicht für andere Menschen, Übertragungskanäle bereitzustellen.


1
 
 chkoenig99 24. April 2013 

@ Joachim61

Dann haben Sie viel Glück gehabt. Denn gerade auch im direkten Umfeld der Mitarbeiter innerhalb der katholischen Kirche ist man als Vertreter konservativer katholischer Anschauungen der Intoleranz sogenannter liberaler Mitchristen ausgesetzt.


2
 
 Scotus 24. April 2013 

O, schaffet Schweigen!

(Sören Kierkegaard)


1
 
 Joachim61 23. April 2013 
 

Toleranz

Ich habe schon immer meine römisch-katholische Überzeugung vertreten und tue das heute noch, vielleicht sogar stärker als früher. Aber niemand hat mich bisher deswegen angefeindet oder gar verspottet. Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen und nicht immer diese Panik-Stimmung schüren.


3
 
 Trierer 23. April 2013 

Entschiedenheit und Gebet

Ich vermute, Berger ist ein innerlich völlig zerrissener Mensch, im Grunde gläubig, aber seiner Veranlagung weitgehend hilflos ausgeliefert. Betroffene, die sich in einer solchen Zerreißprobe sehen, entwickeln häufig große Hassgefühle gegenüber Menschen oder Institutionen, die das einfordern, was man (entgegen dem eigenen Gewissen) nicht zu leisten in der Lage ist. Das entbindet natürlich niemanden von seiner Verantwortung für eigenes Verhalten, und deshalb darf man Berger getrost für einen üblen Hetzer halten, und dieses auch deutlich sagen. Und dennoch, wir sollten die Kraft aufbringen, für ihn beten zu können, und den Herrgott bitten, "das geknickte Rohr" nicht zu zerbrechen. Niemand, nur ER weis, wie es in der Seele dieses Menschen aussieht!
Im Übrigen, es liegt an uns, die wir versuchen am überlieferten Glauben festzuhalten, in unserem täglichen Leben und in unserem Umfeld "Salz der Erde" zu sein. Ich erlebe jedenfalls, neben strikter Ablehnung, immer auch nachdenkliches Zuhören.


5
 
 Descartes 23. April 2013 
 

Wenn Meinungsrepräsentanten wie Martin Lohmann nicht mehr in Talkshows auftreten,

wäre das ein Verlust für die Diskussions- und Argumentationskultur. Es wäre ein Fauxpas gegen die Werte der Demokratie. Es sollten immer auch Meinungen und Argumente repräsentiert werden, die sogar gegen demokratische Werte oder Menschenrechte stehen. Allerdings muss man sich auch fragen, wie weit Meinungsfreiheit gehen darf. Ist z.B. die Grenze bei den kruden Ansichten von überzeugten Terroristen, Kriegstreibern, Menschenhändlern oder Sektenführern schon erreicht, oder erst bei Nazis?
Es sollten auch extreme Argumente gehört werden, aber es sollte immer darauf geachtet werden, dass auch die Gegenargumente dargestellt werden, sonst haben wir Propaganda oder Abschreckung, je nachdem von welcher Seite man es betrachtet.


2
 
 Quirinusdecem 23. April 2013 
 

Nonsens

Die Linie von Herr Berger (immerhin kath. Theologe!?!) bezüglich der Homosexualität lässt sich nicht nur Theologisch nicht halten, sondern ist auch anthropologisch eine massive Rückentwicklung des Menschen. D.h. nicht nur Christen, die die Aussagen der Genesis ernstnehmen, sondern alle vernunftbegabten Menschen müssten dies erkennen und dem Wahnsinn Einhalt gebieten.....Aber, wie so oft in der Menschheitsgeschichte, setzt sich der Bauch gegenüber dem Herzen durch und veranlasst den Kopf zu wüsten Rechtfertigungsaussagen zum wirren Treiben......


2
 
 Wolfgang63 23. April 2013 
 

Meinungsfreiheit

@Gandalf: David Bergers Aufforderung geht gegen die Meinungsfreiheit. Bedroht ist die Meinungsfreiheit der katholischen Kirche jedoch nicht: Katholische Vertreter werden zu Diskussionen dieser Themen regelmässig eingeladen, sind in politischen Parteien stark repräsentiert, sitzen in zahlreichen Ethikkommissionen etc. Dies wird David Berger nicht beeinflussen können, daher ist sein Beitrag auf einem Homosexuellen-Portal nicht besonders wichtig.


2
 
 prodomodom 23. April 2013 
 

Katholisch verheiratet

Als Ehe ist nun mal die Heirat zwischen Mann
und Frau definiert. Punkt.
Mir persoenlich bleibt in dieser Gender-Gesellschaft nur noch die Abgrenzung in
katholischer Ehe verheiratet.
Der Kampf fuer die Bezeichnung Homo
Ehe wird ja nur gefuehrt , weil man die
Institution Ehe aufloesen will.Sonst
haette man schon laengst einen modernen adaequaten Begriff erfunden.
Armes christliches europaeisches Abendland!!!!


5
 
 Gandalf 23. April 2013 

@wolfgang: Hier gibts Du allerdings eine etwas verzerrte Darstellung wieder, denn a) hier geht es ja nicht primär um das Thema Homosexualität sonder b) um Meinungsfreiheit für die katholische Kirche.

Zur Suche: Das Wort "Jesus" kommt natürlich öfters auch vor auch unter anderen Namen z. b. unter "Christus", "Messias" ua oder auch "Gott" (mehr als 4000 Abrufe). Es gibt gewisse Themen, die aus kath. Sicht auch sehr wichtig sind, z. B. Thema "Abtreibung" kommt auch über 1200 x vor und wo es sich mit der Gesellschaft besonders spießt, dies wird auch von kath.net oft thematisiert, auch weil es dazu immer auch viele Meldungen aus der Kirche gibt.


3
 
 Wolfgang63 23. April 2013 
 

Schwerpunkt

Natürlich geht David Berger mit seinen Forderungen zu weit: Dies schränkt Meinungsfreiheit ein. Erklären kann man seine Reaktion durch die ansteigende Gewalt gegen Homosexuelle in Frankreich, die bei vielen Befürchtungen weckt.

Aber wird das Thema Homosexualität hier nicht völlig überbewertet? Ein Beispiel: Verwendet man hier auf kath.net die Suchfunktion, so findet man zur Zeit für das Suchwort "Homo" 1004 Treffer, für "Jesus" 984 Treffer und für den zentralen christlichen Wert der "Nächstenliebe" nur 85 Treffer. Ist das wirklich eine Gewichtung, mit der man zufrieden sein kann?