Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  8. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. „Warum bin ich Christ“
  12. Was eine Messe wiegt
  13. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

Wien: Benediktinerinnen starten Kirchen- und Klosterbau

18. Juli 2013 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Benediktinerinnen der Anbetung" errichten neue Kirche, Klostererweiterung und sozialpädagogische Einrichtung - Kardinal Schönborn legte Grundstein


Wien (kath.net/KAP) Der Neubau einer Kirche, einer sozialpädagogischen Einrichtung sowie die Erweiterung eines Klosters umfasst das Bauprojekt, das die Benediktinerinnen der Anbetung in Wien-Ottakring am Montag gestartet haben. Die Grundsteinlegung nahm der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn vor, gemeinsam mit der Generalpriorin der Kongregation aus der bayrischen Provinz, Schwester Helene Binder,

Bischöfe würden heute nur selten Kirchen oder gar Klosterkirchen weihen oder Grundsteine dafür legen, stellte Schönborn in seiner Ansprache fest. Er selbst habe bisher schon "viel Niedergang" erlebt, darunter die Schließung von drei der vier Dominikanerklöster Österreichs, die es bei seinem Ordenseintritt vor 50 Jahren gab. Gleichzeitig seien in dieser Zeit jedoch "auch so viele neue Klöster gegründet worden - ich selbst durfte bisher vier weihen. Es ist Gewinn und Verlust", so der Kardinal.


Wie Sr. Helene Binder beim Verlesen der Urkunde zur Grundsteinlegung darlegte, würden in dem großen Bau- und Umbauprojekt neben der Kirche im klösterlichen Bereich nun eine Bibliothek, ein Meditationsraum, ein Kapitelsaal, ein Bewegungsraum für Kinder, ein Veranstaltungsraum sowie ein Therapie- und Gesundheitsraum entstehen.

Der Grundstein wurde aus dem Altar der alten Kirche hergestellt und beinhaltet u.a. einen Stein vom Tempelberg in Jerusalem, einen Olivenzweig aus dem Heiligen Land sowie eine Benediktus-Medaille. Bei der Feier wurde zudem ein Stein aus der Höhle des Hl. Benedikt aus Subiaco (Italien) gesegnet, der in die Fassade des Kirchenneubaus integriert wird. "Schon bisher gibt es in unserem Haus eine Reliquie von Johannes Paul II.", betonte Binder.

Viele junge Schwestern

Notwendig wurde der Umbau, da die Schwesterngemeinschaft in den letzten zwei Jahrzehnten eine enorme Verjüngung erfuhr: Jede zweite der Ordensfrauen ist heute unter 35 Jahre alt. Dies erfordere einen Neuorientierungsprozess, bei dem die Anpassungen der Gebäude und Neubauten einen Teil davon bildeten, heißt es dazu auf der Homepage der Benediktinerinnen, die selbst bereits die Verjüngung wiederspiegelt: Seit einigen Monaten kann man in einem "Baublog" die Fortschritte der Großbaustelle verfolgen.

Die sozialpädagogische Einrichtung soll in drei Wohngruppen Platz für 25 Kinder bieten, deren Leben in der Familie aufgrund belastender Erfahrung und Behinderung nicht möglich ist. Dafür wird die derzeitige Kirche zu einem Veranstaltungs- und Bewegungsraum umgebaut sowie ein Gesundheits- und Therapieraum neu errichtet.

Einsatz für benachteiligte Kinder

Gegründet wurde die Schwesternkongregation 1851 im französischen Elsass. Seinen spirituellen Schwerpunkt setzt der Orden auf das klösterliche Leben nach der Regel des Hl. Benedikts, weiters auf die Eucharistische Anbetung, die Jugenderziehung sowie Werke der Nächstenliebe.
Die Schwestern der Wiener Provinz, die seit 1903 besteht, betreuen in ihren zwei Niederlassungen St. Benedikt in der Liebhartstalstraße (Wien-Ottakring) und St. Rafael in der Molitorgasse (Wien-Landstraße) geistig und mehrfach behinderte sowie lernschwache und verhaltensauffällige Kinder in den ordenseigenen Heimen.

Lied: Hier bin ich einmal mehr - Benediktinerinnen der Anbetung, Wien


Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten.
Foto (c) Erzdiözese Wien


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  19. Juli 2013 
 

Die Kirchen werden nach und nach

Veranstaltungsräume und Therapieräume werden.


1
 
 scopos 18. Juli 2013 
 

Dankbarkeit

Es ist gerade in unseren Breiten und zu unserer Zeit ein schönes Zeichen, wenn "gegründet" wird. Im Sinne Franziskus sollte man sich aber stets auch die Frage stellen, nachdem ein Kloster nach dem anderen immer leerer wird und wie etwa das nicht vor langer Zeit renovierte Servitenkloster, ganz aufgegeben wird, unter all diesen nicht auch für die Schwestern ein geeignetes zu finden gewesen wäre und man im Sinne der Armut und des Dienstes am Nächsten sich damit "bescheiden" hätte können.

Vergleicht man zudem die ansonst aufkommende Kritik an der Umwidmung von Kirchen u.a. zu Sportstätten, dann ist die Umwidmung der derzeitigen Kirche dort zu einem Veranstaltungs- und Bewegungsraum auch "interessant".


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orden

  1. Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
  2. Eine strahlende Braut Christi im isländischen Karmel - Sr. Bianca hat ihre Lebensberufung gefunden
  3. Die drei Nonnen von Goldenstein - Jetzt wird die Justiz aktiv
  4. Frankreich: Trappisten übergeben ihre Abtei an die Benediktiner von Barroux
  5. Papst an Orden: "Gehorsam ist eine Schule der Freiheit in der Liebe"
  6. Die Anfänge des Mönchtums in Ost und West - Teil 1
  7. Die Dominikanerinnen der hl. Cecilia – eine Kongregation ‚in Christus und seiner Kirche verwurzelt'
  8. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  9. ‚Unlösbare Konflikte’ – Klarissen geben Kloster in Bautzen auf
  10. Vatikan sichert sich weitere Befugnisse bei Ordensneugründung







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  3. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  4. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  7. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  8. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  11. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  12. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  13. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  14. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  15. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz