Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  4. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  13. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  14. Der Realismus der Barmherzigkeit
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

Unterwegs zum Geheimnis des Kreuzes: in Tränen und auf Knien

14. September 2013 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus-Perle des Tages: Die Geschichte des Menschen entspannt sich zwischen dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen im Paradies und dem rettenden Baum des Kreuzes. Die bittere Süße des Opfers Jesu. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Heilige Messe am Fest Kreuzerhöhung in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“. Das Geheimnis des Kreuzes ist ein großes Geheimnis für den Menschen. Ihm kann man sich nur im Gebet und unter Tränen nähern. Dies betonte Papst Franziskus in seinen von „Radio Vaticana“ veröffentlichten Betrachtungen zum heutigen Festtag.

Im Geheimnis des Kreuzes fänden sich die Geschichte des Menschen und die Geschichte Gottes, die die Kirchenväter mit dem Vergleich zwischen dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen im Paradies und dem Baum des Kreuzes zusammengefasst hätten:

„Jener Baum hatte so viel Übel verursacht und dieser Baum bringt uns zum Heil, zur Gesundheit. Er vergibt jenes Übel. Das ist der Weg der Menschheitsgeschichte: ein Weg, um Jesus Christus, den Erlöser, zu finden, der sein Leben aus Liebe hingibt. Gott nämlich hat seinen Sohn nicht in die Welt geschickt, um sie zu verdammen, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Dieser Baum des Kreuzes rettet uns, uns alle! Und die Folgen jenes anderen Baums, bei dem die Selbstgenügsamkeit ihren Anfang genommen hat, der Stolz, der Hochmut, uns selbst, alles, entsprechend unserer Denkart, nach unseren Kriterien zu erkennen, auch entsprechend jenes Anspruchs, zu den einzigen Richtern der Welt zu werden. Das ist die Geschichte des Menschen: von einem Baum zum andern“.


Im Kreuz sei auch die Geschichte Gottes gegeben, „da wir sagen können, dass Gott eine Geschichte hat“. Gott habe unsere Geschichte annehmen und mit uns gehen wollen, indem er Mensch und zum Diener geworden sei, gehorsam bis zum Tod am Kreuz.

„Gott unternimmt diesen Weg aus Liebe!“, so der Papst: „Es gibt keine andere Erklärung: nur die Liebe vollbringt derartiges. Heute blicken wir auf das Kreuz, Geschichte des Menschen und Geschichte Gottes. Wir blicken auf dieses Kreuz, an dem man jenen Aloe-Honig kosten kann, jenen bitteren Honig, jene bittere Süße des Opfers Jesu. Doch dieses Geheimnis ist so groß, und wir allein können nicht gut auf dieses Geheimnis blicken, nicht so sehr, um es zu begreifen – ja, zu begreifen –, sondern um zutiefst das Heil dieses Geheimnisses zu verspüren. Vor allem anderen das Geheimnis des Kreuzes. Ein kleines Bisschen davon kann man nur auf Knien verstehen, im Gebet, aber auch durch die Tränen: die Tränen sind es, die uns diesem Geheimnis nahe bringen“.

Ohne zu weinen, von Herzen zu weinen, könne man dieses Geheimnis nie begreifen. Es sei dies das Weinen des Reuigen, das Weinen des Bruders und der Schwester, die auf so viel menschliches Elend blickten, es in Jesus betrachteten, doch auf Knien und in Tränen und nie allein.

„Um in dieses Geheimnis einzutreten“, so Franziskus abschließend, „das kein Labyrinth ist, diesem aber etwas ähnelt, bedürfen wir der Mutter, der Hand der Mama. Sie, Maria, lasse uns verspüren, wie groß und wie demütig dieses Geheimnis ist, wie honigsüß und bitter wie Aloe. Sie begleite uns auf diesem Weg, den kein anderer als wir selbst zurücklegen kann. Jeder muss ihn gehen! Mit der Mama, weinend und auf Knien“.

Dem Autor auf Twitter folgen!




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus in Santa Marta

  1. Der Papst und die Engel
  2. Die Gnade des Gebetes, der Nähe, der Gerechtigkeit-Barmherzigkeit
  3. Der Heilige Geist lehrt uns die Sanftmut der Kinder Gottes
  4. Der Hass des Geistes der Weltlichkeit
  5. Der Geist der rigiden Starrheit bringt immer Verstörung
  6. Interreligiöses Gebet für die Befreiung von allen Pandemien
  7. Wie gibt die Welt den Frieden und wie gibt der Herr ihn?
  8. Die Mystik des Bleibens in Jesus
  9. Der Beistand –- der Geist, der im Glauben wachsen lässt
  10. Europa wachse vereint in der Brüderlichkeit






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  4. Der Realismus der Barmherzigkeit
  5. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  6. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  7. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  8. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz