Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  6. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  10. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  11. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Papst warnt vor blinder Begeisterung für Internet

7. Dezember 2013 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Internet biete «wertvolle Möglichkeiten» für die katholische Kirche; die Gläubigen müssten sich jedoch gleichzeitig stets darüber im Klaren sein, dass es im Internet auch «Falschgeld, gefährliche Illusionen und Fallen» gebe


Vatikanstadt (kath.net/KNA/red) Papst Franziskus hat vor einer blinden Begeisterung für das Internet gewarnt. Diese Medium biete «wertvolle Möglichkeiten» für die katholische Kirche; die Gläubigen müssten sich jedoch gleichzeitig stets darüber im Klaren sein, dass es im Internet auch «Falschgeld, gefährliche Illusionen und Fallen» gebe, sagte Franziskus am Samstag vor den Mitgliedern des päpstlichen Laienrates im Vatikan.

Als «wichtigste Möglichkeit» des Internets für die Kirche bezeichnete der Papst die Verkündigung der christlichen Botschaft. Das Internet allein reiche hierfür jedoch nicht aus. Es komme nicht nur auf die Technologie an, so Franziskus. Im Mittelpunkt müsse auch weiterhin die Begegnung mit den wirklichen Menschen und ihren Sorgen und Nöten stehen. Vor allem um junge Leute anzusprechen sei eine starke Präsenz der katholischen Kirche im Internet unverzichtbar. Für diese Generation sei diese Medium eine «Art von Lebenswelt» geworden.


Der Papst sagte nach Angaben von Radio Vatikan wörtlich: „Das Internet ist eine verbreitete Realität – komplex und in ständiger Weiterentwicklung. Es stellt die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Glauben und Kultur ganz neu. Schon in den ersten christlichen Jahrhunderten wollte sich die Kirche mit dem außerordentlichen Erbe der griechischen Kultur messen; angesichts einer tiefgehenden Philosophie und einer wertvollen Erziehungsmethode, die allerdings mit heidnischen Elementen durchsetzt war, haben sich die Kirchenväter nicht vor der Konfrontation gescheut. Sie sind aber auch keinen Kompromiss mit Ideen eingegangen, die dem Glauben widersprechen. Stattdessen assimilierten sie die wichtigsten Begriffe und wandelten sie im Licht des Wortes Gottes um. Auch bei den Chancen und Gefahren des Internets gilt es heute alles genau abzuwägen. Ihr werdet sicher auf Falschmünzerei, gefährliche Illusionen und auf Fallen stoßen. Aber unter Anleitung des Heiligen Geistes werden wir auch wertvolle Chancen auftun, um die Menschen von heute zum leuchtenden Angesicht des Herrn zu führen.“

Auch sei es „nicht genug, technologische Kompetenz zu entwickeln“. Stattdessen gehe es „um die Begegnung mit reellen Männern und Frauen, die oft verletzt oder verloren sind, um ihnen die wahren Gründe der Hoffnung anzubieten“, berichtete Radio Vatikan weiter. Außerdem hatte er zuvor im Zusammenhang mit eine Studienseminar, das neulich stattgefunden hatte, darauf hingewiesen: „In der kulturellen Krise unserer Zeit findet sich die Frau an vorderster Front beim Kampf um die Bewahrung des Menschlichen.“

Die dreitägige Vollversammlung des Laienrats, die am Samstag endete, stand unter dem Titel «Christus verkündigen im digitalen Zeitalter».

(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Internet

  1. Papst an Mathematiker: Digitalen Raum menschlich gestalten
  2. Soros‘ Open Society Stiftungen unterstützen linke britische Internet-Wachorganisation
  3. USA: Keine Visa für Verantwortliche von Internet-Zensur
  4. Katholischer Podcast auf Platz 1 bei Apple Podcasts
  5. ‚Trusted Flagger’ – Meldestelle für fragwürdige Inhalte oder Zensur im Internet?
  6. Britische Behörden gehen rigoros gegen ‚Hassverbrechen’ in sozialen Medien vor
  7. Gesetz gegen ‚Hassrede’ in Irland könnte weltweite Internetzensur zur Folge haben
  8. 63 Prozent der Suchergebnisse auf Google News sind linkslastig
  9. Benutzerfreundliche Version der ‚Summa Theologiae’ im Internet verfügbar
  10. BREAKING NEWS - Facebook sperrt kath.net-Co-Herausgeber Christof Zellenberg nach Urlaubsvideo







Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  7. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  8. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  9. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  10. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  11. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  12. Sieg der „rebellischen Nonnen“
  13. Das Licht der Osternacht und der Weg der Versöhnung
  14. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  15. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz