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'Verdacht einer Indoktrinierung mit Hilfe des Bildungsplans 2015'

20. Jänner 2014 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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CDU-Bundestagsabgeordneter Joachim Pfeiffer: „Wir begrüßen die öffentliche Petition zum Bildungsplan 2015“ - CDU-Kreisverband Rems-Murr lehnt die Bildungsplanreform der grün-roten Landesregierung in der beabsichtigten Form ab


Stuttgart (kath.net) „Die Einseitigkeit der grün-roten Auslegung des Toleranzbegriffs legt den Verdacht einer Indoktrinierung im Sinne der LSBTTIQ- Interessengruppen mit Hilfe des Bildungsplans nahe. Dies lehnt die CDU Rems-Murr ab.“ Dies äußerte die CDU Rems-Murr in Hinblick auf den hochumstrittenen Bildungsplan 2015 des Landes Baden-Württemberg. „Die CDU Rems-Murr lehnt die Bildungsplanreform der grün-roten Landesregierung in der beabsichtigten Form ab. Unsere Schulen müssen ein Ort der Vermittlung von Wissen, Werten und Orientierung bleiben, und dürfen nicht zum Experimentierfeld parteipolitischer und ideologischer Vorstellungen werden“, erläuterte die württembergischen Christdemokraten weiter, man halte „die Vermittlung der grün-roten sexuellen Vielfalt, wie sie die im Bildungsplan 2015 vorgesehen ist, für falsch“.

„Wir begrüßen die öffentliche Petition zum Bildungsplan 2015 und die Positionen der Landeskirchen“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Joachim Pfeiffer, Bundestagsabgeordneter seit 2002, wörtlich. „Der große Zuspruch, auf den die Petition in der Bevölkerung trifft, zeigt den großen Diskussionsbedarf zu dem Thema bei den Bürgern. Die grün-rote Landesregierung um Ministerpräsident Kretschmann kann sich einer öffentlichen und ergebnisoffenen Diskussion über diese tiefgreifenden Änderungen an den Bildungsplänen nicht mehr verschließen und einfach zur Tagesordnung übergehen“.


„Wenn man diese Diskussion um Toleranz im Bildungsplan führt, muss man auch tolerant gegenüber denjenigen sein, die dort andere Auffassungen vertreten“, hatte auch bereits der baden-württembergische CDU-Fraktionschef Peter Hauk vor mehr als einer Woche geäußert. Er hatte mit Hinblick auf die Landesregierung darauf hingewiesen, dass es keinen Anlass gebe, die Petenten zu kritisieren.

Ebenso hatte auch schon der Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU Baden-Württemberg die übermäßige Kritik an der Petition kritisiert, kath.net hat berichtet. Christoph Scharnweber, Kreisvorsitzender des EAK Heilbronn, äußerte in einem Brief an die Landesregierung: „Vollmundig wurde ein anderer Politikstil angekündigt. Doch wer die vergangenen Jahre grün-roter Politik betrachtet und in diesen Tagen die Berichterstattung über die Online-Petition zum neuen Bildungsplan verfolgt, kann sich als Einwohner Baden-Württembergs nur wundern, was aus den Plänen zur angeblich so erwünschten Bürgerbeteiligung geworden ist.“ Der EAK forderte Winfried Kretschmann, den grünen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, dazu auf, „ein Machtwort innerhalb der Landesregierung zu sprechen, so dass die Verfasser der Petition durch diese nicht weiterhin öffentlich diskreditiert und in eine demokratiefeindliche Ecke gedrängt werden.“ Kretschmann, Katholik und Mitglied des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK), hatte zwischenzeitlich die Gegner des umstrittenen Bildungsplans 2015 als „religiös imprägniert“ bezeichnet.

Link zur Petition und zur Unterzeichnungsmöglichkeit: „Zukunft-Verantwortung-Lernen. Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“.


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