Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Kurienkardinal Müller: 'Menschenjagd' auf Tebartz-van Elst

17. März 2014 in Weltkirche, 88 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Glaubenspräfekt Müller kritisiert Zollitsch und Ackermann und bekräftigt sein Nein zur Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene - „Was gegen Tebartz-van Elst läuft, ist Rufmord, da gibt es offenbar eine Lust auf Menschenjagd“


Vatikan (kath.net) „Was gegen Tebartz-van Elst läuft, ist Rufmord, da gibt es offenbar eine Lust auf Menschenjagd“. Mit klaren Aussagen hat sich am Wochenende Kardinal Gerhard Ludwig Müller in der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ zu Wort gemeldet und den Limburger Bischof Tebartz-van Elst verteidigt. Dass jemand „derart niedergemacht“ werde, sei „menschenunwürdig. So etwas hatten wir in Deutschland früher schon mal in einer ganz dunklen Epoche“. Der Präfekt der Glaubenskongregation teilte dann mit, dass es keine kirchenrechtlichen Gründe gebe, Tebartz-van Elst als Bischof abzusetzen. Es käme die Frage auf, ob „gezielt Widerwillen gegen Tebartz gezüchtet wurde. Es ist ja heutzutage leicht, Stimmungen in der Öffentlichkeit aufzubauen“. Die Darstellungen des Limburger Bischofs in Rosenmontagsumzügen seien „Missbrauch der Fastnacht“. Kritik übte Müller dann an Forderungen des Trierer Bischofs Stephan Ackermann und dem ehemaligen DBK-Vorsitzenden Erzbischof Robert Zollitsch, die meinten, dass sich Müller mangels Zuständigkeit aus der Causa Limburg heraushalten solle. Vielmehr sollten sich Ackermann und Zollitsch „auf Kollegialität und christliches Verhalten Mitbrüdern gegenüber besinnen“.


Auch beim Thema Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zum Kommunionempfang sprach Müller Klartext. Der Glaubenspräfekt bekräftigte, dass die Ehe unauflöslich sei. Man wisse zwar darum, „dass es schwierige Situationen gibt, etwa, wenn ein Ehepartner verletzt oder böswillig verlassen wurde“, Doch werde dieses Problem nicht dadurch gelöst, „dass menschliche Regeln Gottes Wort außer Kraft setze“. Auch wies er auf die Möglichkeit der Eheannulierung hin. Wiederverheiratete Geschiedene seien zwar vom Kommunionempfang, aber nicht „aus der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschlossen, sie bleiben Teil der katholischen Kirche. Wir sind nicht ausschließlich die Gemeinschaft der Reinen, sondern auch der Sünder“.



Foto (c) Siciliani/Gennari/SIR


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Müller Kardinal

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  3. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  4. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  5. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. Kard. Müller: „Deutsche Diözesen sind Teil der Weltkirche und nur insofern katholisch, als sie…“
  8. „Jesus ist also nicht aus religiöser Poesie geboren…“
  9. „Im Jubiläumsjahr ermutigt uns die Kirche, vom Geschenk der Barmherzigkeit Gottes zu profitieren“
  10. Kardinal Müller im „Giornale“-Interview: „Der Papst ist kein Star – Nein zum LGBTQ+-Jubiläum“







Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  3. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  4. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben
  5. Britische Regierung will ein Verbot für katholische Premierminister aufheben
  6. Tantum ergo Sacramentum
  7. Stift Heiligenkreuz unter neuer Leitung
  8. '40 Tage für das Leben' in Wien
  9. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  10. Fünf Jahre seit der Seligsprechung von Kardinal Wyszyński: „Wer hasst, hat schon verloren“
  11. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  12. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  13. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  14. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  15. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz