Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘

Nie wieder Krieg! Mit dem Krieg ist alles zerstört!

13. Juli 2014 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Appell des Papstes für den Frieden im Heiligen Land. – Das Gleichnis vom Sämann: der Böse will nicht, dass der gute Same in uns aufkeimt. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am 15. Sonntag im Jahreskreis – Eindringlicher Appell und Aufruf zum Gebet von Papst Franziskus für den Frieden im Heiligen Land. Der Papst erinnerte an das Friedensgebet vom 8. Juni zusammen mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I., Shimon Perez und dem palästinensischen Präsidenten Abbas. Franziskus wies die Meinung zurück, dass diese Begegnung nutzlos gewesen sei. Das Gebet gestatte es vielmehr und helfe, das Böse zu besiegen und sich nicht der Gewalt und dem Hass zu ergeben, so dass diese die Oberhand über den Dialog und die Aussöhnung gewinnen könnten.

Der Papst mahnte die am Konflikt beteiligten Parteien sowie alle, die auf nationaler und internationaler Ebene politische Verantwortung tragen, nicht am Gebet und an allen möglichen Anstrengungen zu sparen, damit die Feindseligkeiten ein Ende fänden und der Friede zum Wohl aller erlangt werde. Franziskus lud alle ein, sich seinem Gebet anzuschließen: „Jetzt, Herr, hilf uns du! Schenke uns den Frieden, lehre du uns den Frieden, führe du uns zum Frieden. Öffne unsere Augen und unsere Herzen und schenke uns den Mut zu sagen: ‚Nie wieder Krieg!’, ‚Mit dem Krieg ist alles zerstört!’. Gieße in uns den Mut aus, diese konkreten Gesten zu tun, um den Frieden aufzubauen. Mach uns bereit, den Schrei unserer Mitbürger zu hören, die von uns fordern, unsere Waffen in Werkzeuge des Friedens, unsere Ängste in Vertrauen und unsere Spannungen in Vergebung zu verwandeln!“.


Vor dem Angelus setzte sich der Papst mit dem Sonntagsevangelium auseinander (Mt 13,1-23), als Jesus am Ufer des Sees von Galiläa predigt. Jesus benutze dabei viele Gleichnisse, „eine allen verständliche Sprache, mit Bildern aus der Natur oder aus alltäglichen Situationen“.

Als erstes erzähle er eine Einführung in alle Gleichnisse: das Gleichnis vom Sämann. Der wahre Protagonist dieses Gleichnisses sei der Same, der – je nach dem Boden, auf den er falle – mehr oder weniger Frucht trage.

Jesus lege in diesem Fall nicht nur das Gleichnis vor, sondern erkläre es auch seinen Jüngern. Franziskus betonte, dass der Teufel nicht wolle, dass der Same im Herzen des Menschen aufkeime. So spreche das Gleichnis heute auch zu einem jeden von uns, wie dies vor 2000 Jahren der Fall gewesen sei. Es rufe uns in Erinnerung, dass wir der Boden seien, auf den der Herr unermüdlich den Samen seines Wortes und seiner Liebe aussäe.

Der Papst fragte sich, mit welcher Haltung er angenommen werde: „Wie ist unser Herz? Welchem Boden ähnelt es? Einer Straße, einem felsigen Boden, einem Dornbusch?“. Es hänge von uns ab, guter Boden zu werden, ohne Dornen und ohne Steine, damit der Same für uns und für unsere Brüder und Schwestern gute Frucht tragen könne. Was zähle, sei das, was aus unserem Mund komme. Auch wir seien berufen, zu Sämännern des guten Samens Gottes zu werden.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  9. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  14. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  15. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz