Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  4. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  5. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  6. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  7. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  8. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  9. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  10. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  12. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  13. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  14. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  15. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"

Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen

29. Mai 2022 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: das sollten wir lernen: das Fürbittgebet, die Fürsprache für die Hoffnungen und Leiden der Welt, für den Frieden. 27. August: Konsistorium zur Kreierung von neuen Kardinälen: 16 Wahlberechtigte, 5 "Ehrenkardinäle". Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Regina Caeli, das traditionelle Mariengebet in der Osterzeit bis Pfingsten, mit Papst Franziskus am siebten Sonntag der Osterzeit. An diesem Tag wird in Italien und in vielen anderen Ländern die Entrückung des Herrn in den Himmel, das heißt seine Rückkehr zum Vater gefeiert.

In der Liturgie berichte das Lukasevangelium von der letzten Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern (vgl. 24,46-53). Das irdische Leben Jesu giple genau in der Himmelfahrt, die wir auch im Glaubensbekenntnis bekennen: „er ist aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten des Vaters“. „Was bedeutet dieses Ereignis?“, fragte sich der Papst: „wie sollen wir das verstehen? Um diese Frage zu beantworten, wollen wir uns mit zwei Handlungen beschäftigen, die Jesus vor seiner Himmelfahrt durchführt: er kündigt zunächst die Gabe des Geistes an und segnet dann die Jünger“.

Zunächst sage Jesus zu seinen Freunden: „Und siehe, ich werde die Verheißung meines Vaters auf euch herabsenden“ (V. 49). Er spreche über den Heiligen Geist, den Tröster, der sie begleite, sie führe, sie in ihrer Mission unterstütze und sie in geistlichen Kämpfen verteidige. Wir verstünden dann etwas Wichtiges: „Jesus lässt die Jünger nicht im Stich. Er fährt in den Himmel auf, aber er lässt uns nicht allein. Im Gegenteil, gerade indem er zum Vater aufsteigt, sorgt er für die Ausgießung seines Geistes“.


Darin zeige sich auch die Liebe Jesu zu uns. Seine Gegenwart wolle unsere Freiheit nicht einschränken. Im Gegenteil, er mache Platz für uns, denn wahre Liebe erzeuge immer eine Nähe, die nicht erdrückte sondern uns zu Protagonisten mache. So versichere Christus: "Ich gehe zum Vater, und ihr werdet mit Kraft aus der Höhe bekleidet werden. Ich werde euch meinen eigenen Geist senden, und durch seine Kraft werdet ihr mein Werk in der Welt fortsetzen“ (vgl. Lk 24,49). Indem er in den Himmel auffahre, bleibe Jesus nicht mehr mit seinem Leib einigen wenigen nahe, sondern sei mit seinem Geist allen nahe. Der Heilige Geist mache Jesus in uns gegenwärtig, über die Grenzen von Zeit und Raum hinweg, um uns zu seinen Zeugen in der Welt zu machen.

Unmittelbar danach – die zweite Handlung – erhebe Christus seine Hände und segne die Apostel (vgl. V. 50). Es sei dies eine priesterliche Geste. Seit der Zeit Aarons hätte Gott den Priestern die Aufgabe übertragen, das Volk zu segnen. Das Evangelium wolle uns sagen, dass Jesus der große Priester unseres Lebens sei. Jesus gehe zum Vater hinauf, um für uns einzutreten, um ihm unser Menschsein zu präsentieren. So szünden vor den Augen des Vaters mit der Menschheit Jesu unser Leben, unsere Hoffnungen, unsere Wunden und würden es immer sein. So mache Christus bei seiner „Entrückung“ in den Himmel „Platz“ für uns, „er geht, um uns einen Platz zu bereiten, und er tritt ab jetzt für uns ein, damit wir immer vom Vater begleitet und gesegnet werden“.

„Lasst uns heute über die Gabe des Geistes nachdenken“, so Franziskus abschließend, „die wir von Jesus erhalten haben, um Zeugen des Evangeliums zu sein. Wir sollten uns fragen, ob wir das wirklich sind. Und auch, ob wir fähig sind, andere zu lieben, sie frei zu lassen und ihnen Raum zu geben.

Und dann: „wissen wir, wie wir uns zu Fürsprechern für andere machen können, das heißt, wissen wir, wie wir für sie beten und ihr Leben segnen können? Oder dienen wir anderen für unsere eigenen Interessen? Das sollten wir lernen: das Fürbittgebet, die Fürsprache für die Hoffnungen und Leiden der Welt, für den Frieden. Und segnen wir mit unseren Augen und unseren Worten diejenigen, denen wir täglich begegnen!“.

Nach dem Mittagsgebet kündigte der Papst für Samstag, den 27. August 2022, ein öffentliches  Konsistorium zur Kreierung von neuen Kardinälen an: 16 von diesen werden wahlberechtigt sein. Diesen fügte Franziskus 5 Ehrenkardinäle hinzu.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  3. Hören, kennen, folgen
  4. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  5. Auch wir sind wie Thomas
  6. Die Wahrheit, die uns frei macht
  7. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  8. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  9. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse
  10. Unseren Blick und unsere Rede reinigen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. 'Ich bin Protestant und glaube an die Realpräsenz der Eucharistie'
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  8. Die deutsche Versuchung, selbst ins Autoritäre abzugleiten!
  9. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  12. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  15. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz