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Kein Weg des Christen ohne die heilige hierarchische Mutter Kirche

15. September 2014 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Franziskus-Perle des Tages: Maria und die Kirche: zwei Frauen – zwei Mütter. Wie es ohne Maria keinen Jesus Christus gegeben hätte, gibt es keinen Weg des Christen ohne die Kirche. Durch Leiden Gehorsam lernen: der Weg Christi. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Ohne die Kirche, die unsere Mutter ist, können wir nicht weitergehen. Dies bekräftigte Papst Franziskus in seiner Predigt zum Gedächtnis der Schmerzen Mariens bei der heiligen Messe in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“.

Nachdem die Liturgie am Festtag der Kreuzerhöhung das glorreiche Kreuz Christi gezeigt habe, lasse sie uns am heutigen Tag eine demütige und sanfte Mutter sehen. Im Brief an die Hebräer (Hebr 5,7-9) betone der Apostel Paulus drei starke Worte: „Jesus lernte, er gehorchte und er litt“ („Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt“; V. 6). Dabei handelt es sich für den Papst um das Gegenteil zu dem, was dem Stammvater Adam geschehen sei. Dieser habe weder lernen wollen, was die Gebote des Herrn seien, noch habe er leiden oder gehorchen wollen. Obwohl er Gott sei, habe Jesus sich dagegen vernichtet, er habe sich selbst erniedrigt, indem er zum Diener geworden sei: „Das ist die Herrlichkeit des Kreuzes Jesu“.


„Jesus ist in die Welt gekommen“, so Franziskus, „um zu lernen, Mensch zu sein, Mensch zu sein, mit den Menschen zu gehen. Er ist in die Welt gekommen, um zu gehorchen, und er hat gehorcht. Doch diesen Gehorsam hat er durch das Leiden gelernt. Adam ist aus dem Paradies mit einer Verheißung gegangen, der Verheißung, die über die vielen Jahrhunderte hinweg weitergegangen ist. Heute, mit diesem Gehorsam, mit dieser Selbstvernichtung, mit dieser Selbsterniedrigung Jesu wird jene Verheißung zur Hoffnung. Und das Volk Gottes geht mit dieser sicheren Hoffnung voran. Auch die Mutter, ‚die neue Eva’, wie sie Paulus nennt, hat Anteil an diesem Weg des Sohnes: sie lernte, litt und gehorchte. Und sie wird Mutter“.

Das Evangelium (Joh 19,25-27) zeige uns Maria zu Füßen des Kreuzes. Jesus sage zu Johannes: „Siehe, deine Mutter“ (V. 27). So werde Maria „zur Mutter gesalbt“:

„Und dies ist auch unsere Hoffnung. Wir sind keine Waisen, wir haben Mütter: die Mutter Maria. Aber auch die Kirche ist Mutter, und auch die Kirche ist zur Mutter gesalbt, wenn sie denselben Weg einschlägt wie Maria und Jesus: den Weg des Gehorsams, den Weg des Leidens, und wenn sie jene Haltung einnimmt, ständig den Weg des Herrn zu lernen. Diese beiden Frauen – Maria und die Kirche – bringen die Hoffnung voran, die Christus ist, sie geben uns Christus, sie zeugen Christus in uns. Ohne Maria hätte es keinen Jesus Christus gegeben. Ohne die Kirche können wir nicht vorangehen“.

„Zwei Frauen und zwei Mütter“, so Franziskus weiter: „und neben ihnen unsere Seele, die – wie der Mönch Isaak, Abt von Stella († 1178), gesagt hat – weiblich ist und Maria und der Kirche ähnelt“:

„Wenn wir heute auf diese Frau beim Kreuz blicken, die ganz fest in der Nachfolge ihres Sohnes im Leiden war, um den Gehorsam zu lernen, so blicken wir in ihr auf die Kirche, und wir blicken auf unsere Mutter. Und wir blicken auch auf unsere kleine Seele, die sich nie verirren wird, wenn auch sie weiter eine ‚Frau’ bleibt, die diesen beiden großen Frauen nahesteht, die uns im Leben begleiten: Maria und der Kirche. Und wie unsere Stammeltern aus dem Paradies mit einer Verheißung gegangen sind, so können wir heute mit einer Hoffnung vorangehen: der Hoffnung, die uns unsere Mutter Maria schenkt, die ganz fest beim Kreuz bleibt, und unsere heilige hierarchische Mutter Kirche“.


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