Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  9. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  10. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  11. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

Schönborn lehnt Cannabis-Freigabe entschieden ab

1. November 2014 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"Als schmerzlich Betroffener vom Drogentod eines jungen Verwandten" warnt Kardinal in "Heute"-Kolumne vor Verharmlosung der "Einstiegsdroge".


Wien (kath.net/ KAP)
Allen Befürwortern für eine gesetzliche Freigabe von Cannabis und sogenannten "weichen Drogen" hat Christoph Kardinal Schönborn mit scharfen Worten eine Absage erteilt. Er "glaubte nicht recht zu hören", als er von jüngsten Vorstößen der Neos erfuhr, schrieb der Wiener Erzbischof in seiner Freitagskolumne in der Gratiszeitung "Heute".

"Als schmerzlich Betroffener vom Drogentod eines jungen Verwandten" warnte Schönborn vor den Folgen einer möglichen Liberalisierung: "Fast immer ist das 'Kiffen', das angeblich so harmlose 'Haschen' der Einstieg in die trostlos-tragische Welt der Drogensucht, aus der herauszukommen nur wenigen gelingt."


Nach "intensivem Haschen" sei der Griff zu härteren und gefährlicheren Drogen "vorprogrammiert", so Schönborn. Zwar sei die Zahl der Drogentoten stark zurückgegangen, aber jeder dieser Toten habe eine lange Leidensgeschichte hinter sich.

Zugleich schloss sich der Kardinal den Hinweisen von Experten auf die Gefährlichkeit von Alkohol an. Er bilde gemeinsam mit Nikotin noch immer "Österreichs Einstiegsdrogen Nummer eins". Im "Land der Discos, Heurigen und Bierzelte" wüchsen Jugendliche in einer bereits "alkoholisierten Umwelt" auf. Auslöser für den Alkoholmissbrauch von bereits 12- bis 14-Jährigen seien meist Probleme in Familie und Schule, schrieb Schönborn. Der Griff zur Flasche werde dann zum "Problemlöser" - mit "fatalen Folgen".

Drogenkriminalität und Drogenkonsum seien weltweite Probleme und nicht individuell lösbar. Aber, wie Schönborn hinzufügte: "Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Zuwendung, Aufmerksamkeit, Zeit füreinander sind die wirksamsten Therapien."

Wenn Wärme in der Familie, Geborgenheit und "schlicht mehr Liebe" erfahrbar würden, brauche es keine Freigabe von Drogen, brachte der Wiener Erzbischof die Dinge auf den Punkt: "Weil dann Drogen nicht mehr gebraucht werden."

Copyright 2014 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Drogen

  1. Ärger wegen Motiv Rauschgift-Weihnachtsmann
  2. Mexikanischer Kardinal offen für Debatte über Marihuana-Freigabe
  3. Mexiko: Erzbischof fordert Debatte über Legalisierung von Drogen
  4. Katholischer US-Priester gibt Drogenhandel zu
  5. Gemeinschaft ,Cenacolo’ feiert ,Fest der Hoffnung’
  6. Schweizer Bischöfe gegen liberalisiertes Drogengesetz
  7. Champions in der Hoffnung
  8. Großbritannien: Anglikanischer Bischof für Legalisierung von Cannabis
  9. England: Vom Gangster zum Antidrogenapostel






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  11. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  12. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  13. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  14. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  15. Es gibt keine zweite Chance mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz