Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  15. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet

Frühere DDR-Bürgerrechtlerin warnt vor Verstaatlichung der Erziehung

20. November 2014 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach den Erfahrungen in einer Diktatur mache ihr die Entwicklung Sorgen, sagte die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld. Wenn Familien heute zerstört würden, seien Individuen schutzlos dem Staat ausgeliefert.


Bonn (kath.net/KNA) Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld hat vor einer Verstaatlichung der Erziehung gewarnt. Wie früher in der Sowjetunion und in der DDR werde in der Bundesrepublik ein staatliches Betreuungssystem aufgebaut, sagte sie am Mittwochabend in Bonn. Die Politik wolle die Hoheit über die Kinderbetten erlangen. Diese Entwicklung laufe aber letztlich auf eine Zerstörung der Familie hinaus.

Nach den Erfahrungen in einer Diktatur mache ihr die Entwicklung Sorgen, sagte Lengsfeld. In der DDR habe die Familie als Schutzraum gedient, in dem man seine Meinung habe frei sagen können. Wenn Familien heute zerstört würden, seien Individuen schutzlos dem Staat ausgeliefert.


Nach den Worten von Lengsfeld gaben Elternpaare, die sich in der DDR wegen pädagogischer Problemen an die Jugendhilfe wandten, automatisch ihr Erziehungsrecht ab. Von diesem Zustand sei die deutsche Gesellschaft heute nicht mehr weit entfernt. Sie äußerte sich beim Buß- und Bettagsgespräch des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg zum Thema «Frauen - Kinder - Genderfragen».

Dabei kritisierte die emeritierte Dresdener Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, dass aufgrund der modernen «Gender-Ideologie», welche die Gleichheit der Geschlechter betont, nicht mehr vom Thema Mutterschaft gesprochen werde. Den Anhänger der Theorie und Feministinnen warf sie vor, die Leiblichkeit der Frauen vergessen zu haben. Sie plädierte dafür, dass Frauen Familie und Beruf «wenn möglich» in Folge verwirklichen.

Die katholische Publizistin Birgit Kelle rechnete mit der Familienpolitik ab. Diese sei in Wahrheit Wirtschaftspolitik, die allein darauf abziele, Frauen für den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Dafür werde die kostenlose und durch Liebe motivierte Familienarbeit Stück für Stück durch Beschäftigte in Kitas übernommen und so die Familie zerstört.

Birgit Kelle: Was kommt, wenn Familie geht? (Birgit Kelle)


KTV-Interview mit Barbara Gerl-Falkovitz - Defizite des modernen Feminismus


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
  2. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  3. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  6. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  7. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  8. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  9. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  10. Lebenslänglich für zwei Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz