Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  13. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. Das gebrochene Brot und die gebeugten Knie. Die innere Form der Eucharistie

Frühere DDR-Bürgerrechtlerin warnt vor Verstaatlichung der Erziehung

20. November 2014 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach den Erfahrungen in einer Diktatur mache ihr die Entwicklung Sorgen, sagte die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld. Wenn Familien heute zerstört würden, seien Individuen schutzlos dem Staat ausgeliefert.


Bonn (kath.net/KNA) Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld hat vor einer Verstaatlichung der Erziehung gewarnt. Wie früher in der Sowjetunion und in der DDR werde in der Bundesrepublik ein staatliches Betreuungssystem aufgebaut, sagte sie am Mittwochabend in Bonn. Die Politik wolle die Hoheit über die Kinderbetten erlangen. Diese Entwicklung laufe aber letztlich auf eine Zerstörung der Familie hinaus.

Nach den Erfahrungen in einer Diktatur mache ihr die Entwicklung Sorgen, sagte Lengsfeld. In der DDR habe die Familie als Schutzraum gedient, in dem man seine Meinung habe frei sagen können. Wenn Familien heute zerstört würden, seien Individuen schutzlos dem Staat ausgeliefert.


Nach den Worten von Lengsfeld gaben Elternpaare, die sich in der DDR wegen pädagogischer Problemen an die Jugendhilfe wandten, automatisch ihr Erziehungsrecht ab. Von diesem Zustand sei die deutsche Gesellschaft heute nicht mehr weit entfernt. Sie äußerte sich beim Buß- und Bettagsgespräch des Instituts für Gesellschaftswissenschaften Walberberg zum Thema «Frauen - Kinder - Genderfragen».

Dabei kritisierte die emeritierte Dresdener Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, dass aufgrund der modernen «Gender-Ideologie», welche die Gleichheit der Geschlechter betont, nicht mehr vom Thema Mutterschaft gesprochen werde. Den Anhänger der Theorie und Feministinnen warf sie vor, die Leiblichkeit der Frauen vergessen zu haben. Sie plädierte dafür, dass Frauen Familie und Beruf «wenn möglich» in Folge verwirklichen.

Die katholische Publizistin Birgit Kelle rechnete mit der Familienpolitik ab. Diese sei in Wahrheit Wirtschaftspolitik, die allein darauf abziele, Frauen für den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Dafür werde die kostenlose und durch Liebe motivierte Familienarbeit Stück für Stück durch Beschäftigte in Kitas übernommen und so die Familie zerstört.

Birgit Kelle: Was kommt, wenn Familie geht? (Birgit Kelle)


KTV-Interview mit Barbara Gerl-Falkovitz - Defizite des modernen Feminismus


(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mirjamvonabelin 21. November 2014 
 

Innerlich bin ich total aufgebracht,

in den 35 Jahren der Kindererziehung, mußte ich ständig um das Lebensnotwedige kämpfen, während andere noch Geld dafür bekommen das sie gepfegte und gut erzogene Kinder für ein paar Stunden verziehen.
Ich weiß, es ist ein wenig überzogen ausgedrückt aber ich bin so oft in meinem Leben nicht ernst genommen worden, das ich jetzt versuche mich deutlich und plakativ auszudrücken...die Welt denkt nur in barer Münze und vergißt das sie das Geld nicht essen kann und sich auch nicht den ....... putzen kann, wenn es keine Menschen gibt die es tun wollen... und das viele Geld nützt nichts, wenn man sich dafür nichts kaufen kann...
Ich weiß, in unserer Wohlstandsgeselschaft kann sich das niemand vorstellen ausser denen die den Krieg erlebt haben...oder Armut...
Entschuldigung, gibt es noch andere Hausfrauen die sich auch ............ fühlen?


1
 
 Wiederkunft 20. November 2014 
 

Richtig

Das ist alles sehr richtig und leider steuert auch Österreich in diese Richtung. Gestern die Botschaft der Industriellen Vereinigung ÖVP, sie fordern eine gemeinsame Ganztags Schule für alle Kinder bis zum 14 Lebensjahr. Der neue Parteichef und Wirtschaftsminister der ÖVP schielt ebenfalls in diese Richtung. SPÖ und Grüne sowieso. Man will die Kinder von klein auf in staatlicher Obhut haben und die Frauen an ihrem Arbeitsplatz damit sie Steuern in das System spülen. Das Einheitskind, das nach einfältigen Erziehungsgesichtspunkten wie in Heimen groß geworden ist, wird dann sehr leicht für alle Zwecke des Staates verfügbar sein, sollte es nicht schon vorher durch Psychische Instabilität aus den System heraus gefallen sein. Frohe Zukunft für die Kleinen!!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Familie

  1. CDL kritisiert Pläne zur Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern
  2. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“
  3. Zehn Gespräche, bevor man „Ja“ sagt
  4. Katholischer 'Familienverband Wien' wirbt mit gleichgeschlechtlichen Paaren
  5. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter
  6. Texas: Adoptionen im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen
  7. US-Unternehmen führt Babybonus für Mitarbeiter ein
  8. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  9. Neigung vor Gott und Zuneigung zum Menschen
  10. Lebenslänglich für zwei Menschen







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz