Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  3. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  8. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  9. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  10. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  11. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  12. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  15. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“

Der Menschenhandel nimmt ungeahnte Ausmaße an

29. Juli 2015 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Etwa zwei Millionen Kinder werden als Sex-Sklaven missbraucht – Daneben spielen auch die Ausbeutung der Arbeitskraft und der Organhandel eine bedeutende Rolle.


Madrid (kath.net/idea) Der Menschenhandel hat weltweit ungeahnte Ausmaße angenommen. Bis zu zwei Millionen Kinder werden durch den internationalen Sex-Handel zur Prostitution gezwungen. 20,9 Millionen Menschen sind Opfer von Zwangsarbeit – mehr als die Hälfte davon Frauen und Mädchen. Das berichtet der Migrantendienst des katholischen Jesuiten-Ordens in Spanien (Madrid). Insgesamt sind nach Angaben der Vereinten Nationen weltweit mindestens vier Millionen Personen vom Handel mit Menschen betroffen. Damit werden pro Jahr zwischen sechs und neun Milliarden Euro umgesetzt. Die sexuelle Ausbeutung stellt mit 79 Prozent den höchsten Anteil. Die internationale Organisation für Migration schätzt allein die Zahl der Frauen, die jedes Jahr nach Westeuropa kommen und hier sexuell ausgebeutet werden, auf eine halbe Million. Daneben spielen auch die Ausbeutung der Arbeitskraft und der Organhandel eine bedeutende Rolle.


21 Millionen Zwangsarbeiter

Die Zahl der Menschen, die zur Arbeit gezwungen werden beläuft sich nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO auf annähernd 21 Millionen. Sie werden vorwiegend in der Gastronomie, der Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und der Hauswirtschaft eingesetzt. Die Opfer sind oft unmenschlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt und erhalten niedrige oder gar keine Löhne. Sie werden beispielsweise zur Arbeit gezwungen, um Schulden abzutragen. Weltweit engagieren sich auch Evangelikale gegen den Menschenhandel, beispielsweise die Evangelische Allianz und die Micha-Initiative. Ihr Name erinnert an die Mahnung des alttestamentlichen Propheten Micha: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert, nämlich Recht tun und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott“ (Micha 6,8).


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Menschenhandel

  1. Film ‚Sound of Freedom’ mit Jim Caviezel war erfolgreichster Film am 4. Juli
  2. Ordensfrau protestiert gegen Öffnung von Bordellen in Corona-Zeit
  3. Wallner: Menschenhandel nimmt "dramatische Ausmaße" an
  4. Ivanka Trump bei Sant'Egidio: Besorgnis über Menschenhandel
  5. Trump kündigt Kampf gegen Menschenhandel an
  6. Papst geißelt Menschenhandel als humanitäres Verbrechen
  7. Es gibt moderne Sklaverei!







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  6. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  7. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  11. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz