SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
- Der stumme Gott unserer Zeit
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
- Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
- Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
- Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
- Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
- "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
| 
Irans Präsident Ruhani hält sein Versprechen nicht5. August 2015 in Chronik, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
US-Kommission: Die Lage für religiöse Minderheiten hat sich nicht verbessert
Washington (kath.net/idea.de) Der iranische Staatspräsident Hassan Ruhani hat sein Versprechen nicht erfüllt, das religiöse Klima in der Islamischen Republik zu verbessern. Vielmehr sei die Lage für Minderheiten in dem schiitisch regierten Land nach wie vor düster, schreibt der Vorsitzende der US-amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit, Robert P. George (Washington). Der 66-jährige Ruhani war im August 2013 Präsident geworden; er galt als politischer Reformer. Gleichwohl befinden sich nach zwei Jahren seiner Herrschaft der US-Kommission zufolge mindestens 350 Personen aus religiösen Gründen in Haft: etwa 150 sunnitische Muslime, mehr als 100 Anhänger der Bahai-Religion, rund 90 Christen und etwa ein Dutzend Sufis, die einer geistlichen Strömung im Islam angehören. Zu den bekanntesten christlichen Häftlingen zählen die evangelikalen Pastoren Behnam Irani und Saeed Abedini, der auch die US-Staatsbürgerschaft besitzt. 
Bankkonten von Verfolgern einfrieren Besonders aggressiv gehen die iranischen Behörden gegen die Bahai vor. Vor kurzem seien Dutzende ihrer Geschäfte geschlossen worden, so die US-Kommission. Dadurch verarme die verfolgte Bahai-Gemeinschaft noch mehr. George fordert die US-Regierung auf, weiterhin öffentlich und auf höchster politischer Ebene die schweren Verstöße gegen die Religionsfreiheit im Iran anzusprechen. Es gelte auch, Druck auf die für die Verfolgung Verantwortlichen auszuüben, etwa indem man ihre Auslands-Bankkonten einfriere und ihnen Visa für die USA verweigere. Die seit 1998 bestehende unabhängige US-Kommission empfiehlt der Regierung in Washington Sanktionen gegen Länder, in denen die Religionsfreiheit schwer verletzt wird. Die Regierung muss den Empfehlungen aber nicht folgen. Besonders verfolgt: Bahai und ehemalige Muslime Von den 77,5 Millionen Einwohnern Irans sind 99 Prozent Muslime, meist Schiiten. Der Anteil der Sunniten wird auf bis zu zehn Prozent geschätzt. Die Bahai-Religion ist offiziell verboten, ihre etwa 300.000 Anhänger praktizieren ihren Glauben im Untergrund. Besonders hart verfolgt werden auch die mindestens 250.000 ehemaligen Muslime, die zum Christentum übergetreten sind. Dies ist nach dem islamischen Religionsgesetz Scharia verboten und kann selbst mit dem Tode bestraft werden. Ferner gibt es im Iran bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Jesuslebt! 6. August 2015 | | | | Christ sein im Iran Ja, man kann im Iran Christ sein. Nur darf mich nicht vorher Moslem gewesen sein. Auf Konversion steht die Todesstrafe. Das wissen auch die Evangelikalen, die die einzige Chance für ehemalige Muslime sind, christus näher kennenzulernen. Katholische oder orthodoxe Priester, die einen ehemaligen Muslim taufen würden, würden getötet werden.
Übrigens: Die Salafisten sind, etwas vereinfacht gesagt, Wahabiten im Ausland... |  1
| | | | | H.v.KK 5. August 2015 | | | | H.v.KK jetzt wo die Sanktionen endlich nachhaltig zu wirken begonnen haben,läßt man sich von den Mullahs wieder einlullen.In einem islamischen Gottesstaat wird niemals Friede,Freiheit und Toleranz möglich sein! |  3
| | | | | Richelius 5. August 2015 | | | | Ergänzung Die US-amerikanische Komission hat übrigens auch viele europäische Staaten auf der schwarzen Liste, weil sie Scientology als problematisch ansehen. |  2
| | | | | Richelius 5. August 2015 | | | |
Vor einiger Zeit haben mir Christen aus Syrien gesagt, daß sie auf den Iran hofften, da dies einer der wenigen Staaten in der Region sei, in der Christen noch halbwegs in Ruhe Leben könnten. Wenn es Ärger gäbe betreffe dies eigentlich immer irgendwelche Evangelikale, die bewußt provozierten. Weiland Scholl-Latour schrieb ähnliches und auch, daß im Iran 15000 Juden ungestört lebten.
Einige schahtreue Perser, die der Regierung in Teharan eher feindlich gegenüber stehen, haben mir zähneknirschend gesagt, daß die Lage für die religiösen Minderheiten bei weitem nicht so schlimm wäre, wie man es im Westen gerne glaubte.
Ich traue weder den Amis noch den Iranern, aber ich traue dem Urteil meiner Bekannten.Für dieses spricht außerdem auch noch, daß die USA im Nahen Osten eine Fehleinschätzung nach der nächsten abliefern, und z.B.: immer noch die Wahabiten Saudi-Arabiens unterstützen, die hinter dem IS stehen. |  4
| | | | | wedlerg 5. August 2015 | | | | Glaubt jemand, dass der Islam irgendwann und irgendwo einmal Minderheiten nicht diskriminieren wird? Der Kampf gegen die "Ungläubigen" ist doch DAS Programm. Im übrigen ist dieses Programm auch der Grund, warum linke Ideologen so für den Islam sind: er kämpft militant gegen Christen und Juden und nimmt ihnen so die Arbeit ab. |  4
| | | | | Wiederkunft 5. August 2015 | | | | Skepsis Eine gewisse Skepsis ist hier angebracht. Ich traue den Iranern nicht, da es im Koran ja erlaubt ist, zu lügen und zu betrügen, wenn es dem Glauben dient. Der Deal mit der USA ist in diesem Licht zu sehen! |  5
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuIran- "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
- "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
- Iran: Assyrische Patriarchen rufen zum Frieden auf
- "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
- Die AfD springt nun aber dem „blutigsten Islamisten-Regime der Welt“ zur Seite!
- "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
- Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
- ".. als würde man Hitler nach der Reichspogromnacht zu einer Weltveranstaltung einladen"
- „Wo ist Fridays for Future?! Wo ist Greta?! Wo ist die UNO?! Wo ist Amnesty International?!“
- 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
| 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
- Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
|