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Jesus Christus – der große Brückenbauer

6. September 2015 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Franziskus an die Pfarreien, Orden, Klöster und Bischöfe Europas: Nehmt Flüchtlingsfamilien auf! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am 23. Sonntag im Jahreskreis. In seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet kommentierte Papst Franziskus das Tagesevangelium (Mk 7,31-37) vom Taubstummen, der von Jesus geheilt wird. Die Episode trage sich in Dekapolis, das heißt in einer heidnischen Gegend zu. So sei der Taubstumme Symbol für den Nichtglaubenden, der einen Weg zum Glauben unternehme.

Als erstes nehme Jesus den Mann beiseite, da er keine Öffentlichkeit wolle und seine Geste nicht vom Lärm und Gerede der Umgebung bedeckt werden dürfe. Das Wort Gottes bedürfe der Stille, um als heilendes Wort aufgenommen zu werden, das die Kommunikation mit Gott wiederherstelle.

Zwei Gesten betone der Evangelist. Der Herr berühre die Ohren und die Zunge des Taubstummen und stelle so als erstes einen Kontakt her. Dann spreche er „Öffne dich“. So werde deutlich, dass Gott nicht in sich selbst verschlossen sei, sondern sich öffne und mit der Menschheit in eine Kommunikation trete. Um dies zu tun, werde Gott Mensch, um den unendlichen Abgrund zwischen ihm und uns zu überwinden. Es genüge ihm nicht, durch das Gesetz und die Propheten zu sprechen. Jesus sei der große „Brückenbauer, der in sich die Brücke zum Vater baue.

Das Evangelium spreche auch von uns und unserer Verschlossenheit. Doch der Ursprung des christlichen Lebens sei die Taufe mit diesem Gestus Jesu: „Effata“. So würden wir vom Egoismus und von der Stummheit der Verschlossenheit geheilt und in die große Familie der Kirche aufgenommen.

Nach dem Angelus erklärte der Papst, dass die Barmherzigkeit Gottes durch unsere Werke erkannt werde, wie die selige Mutter Teresa von Kalkutta gezeigt habe. Angesichts der Tragödie der Flüchtlinge rufe uns das Evangelium auf, „die Nächsten“ der Kleinsten und Verlassenen zu sein und ihnen eine konkrete Hoffnung zu geben: „die christliche Hoffnung ist kämpferisch, mit der Hartnäckigkeit dessen, der auf ein sicheres Ziel zugeht“.

Der Papst appellierte angesichts des bevorstehenden Heiligen Jahres an die Pfarreien, Klöster, Ordensgemeinschaften und Heiligtümer ganz Europas, diese konkrete Hilfe zum Ausdruck zu bringen und eine Familie von Flüchtlingen aufzunehmen, „angefangen in meinem Bistum“.

Franziskus wandte sich an die europäischen Bischöfe, diesen Aufruf in ihren Bistümern zu unterstützen. Auch die beiden vatikanischen Pfarreien „werden in diesen Tagen zwei Familien von Flüchtlingen aufnehmen“.

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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 7. September 2015 

Das Bild vom toten Kind, das ein Helfer wegträgt,

und niemand steht in der Nähe, erinnerte mich sofort an jenes Kind in den Armen eines Palästinensischen Sanitäters der ein Kind aus einem zerbombten Haus träge, und das sich dann als gestellt erwies. Ich will nicht behaupten, dass das Bild hier gestellt sei. Aber in der Presse wurde es in erster Linie der Wirkung wegen veröffentlicht. Mit Erfolg, wie man weiss. Da habe ich mir dann den Spruch in meine Sammlung notiert:
Man darf sich von einem Bild aufrütteln lasse, aber niemals manipulieren.


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 Laus Deo 7. September 2015 

Wer ist Flüchtling

Man muss aber schon gut unterscheiden wer ist wirklich Flüchtling. Die Tragöde vom toten Kinder in Bodrum ist schlimm doch ich frage mich, warum wurde dann die Familie in der Stadt beerdigt von der man geflüchtet ist. Wie können Flüchtlinge so viel Geld aufbringen? Warum gehen sie nicht in Muslimische Länder wie die Emirate.
Man darf bei allem Elend eines nicht vergessen, der Islam wird sich nie anpassen, Europa hat sich bereits dem Islam angepasst. 12. September Maria Name war der Sieg über die Türken. Sollte nicht vergessen werden.


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 Stefan Fleischer 6. September 2015 

Angesichts der Tragödie der Flüchtlinge

dürfen wir aber AUCH die Tragödie all jener Kleinsten, Verlassenen und Flüchtlingen nicht vergessen, die in unserer Kirche keine Heimat mehr finden, oder sie noch nie gefunden haben, deren seelische Not nur zum Himmel, aber nicht (mehr) zu den Ohren von uns allzu sehr weltlich gesinnten Gläubigen, schreit, zu denen wir primär mit dem Kreuz Christi kommen müssen, wenn Jünger des Herrn sein wollen, wie es unser Heiliger Vater formuliert hat.


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