Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  8. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  11. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  12. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  15. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“

Studie: Je ärmer ein Land, desto religiöser seine Bürger

11. Jänner 2016 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im reichen Deutschland ist der Glaube nur jedem Fünften wichtig


Washington (kath.net/idea) Je ärmer ein Land ist, desto religiöser sind dessen Bürger. Das ist das Ergebnis einer Studie des US-Forschungsinstituts Pew (Washington). Danach gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Bruttoinlandsprodukt und der Religiosität eines Landes. Am gläubigsten sind die Menschen der Studie zufolge in Äthiopien und dem Senegal. Dort sagten 98 bzw. 97 Prozent, dass Religion in ihrem Leben eine entscheidende Rolle spiele. Zugleich gehören diese Länder mit einem Bruttoinlandsprodukt von umgerechnet 2.300 Euro pro Kopf zu den ärmsten der Welt. Laut Studie spielt es keine Rolle, welche Religion in einem Land dominant ist: Muslimisch geprägte Länder wie Indonesien (95 Prozent) sind ebenso arm wie die christlich geprägten Philippinen (87 Prozent), das überwiegend hinduistische Indien (80 Prozent) oder das religiös gemischte Nigeria (88 Prozent).


In Japan, Australien und Frankreich bedeutet Religion den wenigsten etwas

Zu den Ländern, in denen Religion den Bürgern am wenigsten bedeutet, gehören Japan (elf Prozent), Frankreich (14 Prozent) und Australien (18 Prozent). Sie gehören zu den reichsten Nationen der Welt. In Deutschland, das mit einem Bruttoinlandsprodukt von 43.000 Euro pro Kopf ebenfalls zu den wohlhabendsten Ländern zählt, ist der Glaube jedem Fünften wichtig; das liegt weit unter dem weltweiten Durchschnitt von 55 Prozent.

Ausnahmen: USA und China

Zwei Ausnahmen zu der Regel gibt es aber laut Studie: Das sind erstens die USA. Hier geben zwar 53 Prozent der Menschen an, Religion sei in ihrem Leben wichtig, gleichzeitig sind die US-Amerikaner das reichste Volk der Welt. Die zweite Ausnahme ist China: Hier ist Religion nur für drei Prozent der Bürger wichtig; das ist der mit Abstand niedrigste Wert der gesamten Umfrage. Doch das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt nur bei knapp 13.000 Euro; das ist in etwa das Niveau von Algerien und der Dominikanischen Republik.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Studie

  1. Studie: Christen lehnen Muslime eher ab als Nichtgläubige
  2. Studie: Mehrheit der Europäer lehnt muslimische Zuwanderung ab
  3. Islamische Religion wächst weltweit am schnellsten
  4. Die Mehrheit der Deutschen blickt skeptisch auf Europa
  5. Für junge Muslime ist der Glaube im Alltag wichtiger als für Christen
  6. Studie: Hochreligiöse US-Amerikaner sind glücklicher
  7. 40 Prozent der Bürger sagen: Jesus war Gottes Sohn
  8. Nur jeder dritte junge Protestant findet den Glauben an Gott wichtig
  9. Wo es schön ist, gehen weniger Menschen zur Kirche
  10. Religionsentwicklung: Islam auf der Überholspur






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  8. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  9. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  10. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  11. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  12. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  13. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz