Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Weihnachtsinterview von Bischof Bätzing kommt ohne Weihnachten aus
  2. Tote und über 200 Verletzte bei Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg
  3. Truthahn, Zahnschmerzen und die Schwiegermutter
  4. War der Magdeburger Weihnachtsmarkt-Mörder doch ein Islam-Anhänger?
  5. Österreichischer Verfassungsgerichtshof (VfGH) kippt Kärntner Veranstaltungsverbot am Karfreitag
  6. Heiliges Jahr der Hoffnung 2025. Geistliche Erneuerung und Verpflichtung zur Umgestaltung der Welt
  7. Kirchenbesucher sorgten für Eklat bei Christmette in Freiburg
  8. Stille Nacht, Heilige Nacht
  9. Wie tief kann eine evangelische Kirche noch sinken? - Weihnachtsmarkt mit Hamas-Symbolen!
  10. Ab 20. Januar ist Schluss mit 'Gender-Wahnsinn' in den USA
  11. Arianismus und Modernismus. Das Vergehen gegen die Wahrheit des Christentums
  12. Katholisches Bistum übernimmt 2025 „St. Johannes“ als vierte katholische Kirche in Stockholm
  13. Pasha Lyubarsky, Berliner Jude: „Fünf historische Fakten zu Jesus“
  14. Immer wieder rührt die Schönheit dieses Evangeliums unser Herz an
  15. Noel

Die Mehrheit der Deutschen blickt skeptisch auf Europa

9. November 2016 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sozialwissenschaftliches Institut der EKD: Wenig Vertrauen in Politik und Medien


Magdeburg (kath.net/idea) Die Mehrheit der Deutschen ist gegenüber Europa skeptisch eingestellt. Nur 39 Prozent der Bürger bringen europäischen Institutionen „eher Vertrauen“ entgegen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD (Hannover) hervor. Sie wurde am 6. November der EKD-Synode in Magdeburg vorgestellt. Danach überwiegt mit 51 Prozent lediglich bei den bis 29 Jahre alten Deutschen das Vertrauen in europäische Institutionen. Bei den über 60-Jährigen liegt dieser Anteil nur bei 31 Prozent. Deutliche Unterschiede gibt es auch mit Blick auf die Parteien: Europäischen Institutionen vertrauen am meisten SPD-Wähler (52 Prozent), gefolgt von denen der CDU/CSU (46 Prozent), Bündnis 90/Die Grünen (44 Prozent), der FDP (37 Prozent), der Linkspartei (23 Prozent) und der AfD (elf Prozent). Auf die Frage, ob sie sich als Deutsche oder als Europäer verstehen, antworteten 61 Prozent, sie identifizierten sich sowohl mit Deutschland als auch mit Europa. 27 Prozent sehen sich als Deutsche, neun Prozent als Europäer.


Welche Rolle soll die EKD in Europa spielen?

Die Studie bescheinigt Politik und Medien einen Vertrauensverlust. 58 Prozent der Befragten geben an, sehr oder eher schlecht über EU-Entscheidungen informiert zu sein. Jeweils 61 Prozent haben eher kein Vertrauen in Medien und Parteien. Gefragt wurde auch, welche Rolle die EKD auf EU-Ebene spielen soll. Jeweils etwa 75 Prozent der Deutschen wollen, dass sich die EKD in Europa für sozialen Ausgleich, die gerechte Verteilung von Flüchtlingen, das Gespräch mit anderen Religionen sowie für eine Asylpolitik einsetzt, die die Würde des Einzelnen sichert. Die Durchsetzung christlicher Werte in der europäischen Politik wünschen nur 50 Prozent. Auf die Frage, wer in der EU für sozialen Ausgleich eintritt, nannten nur 17 Prozent die Kirchen. Für die Studie wurden 2013 Interviews geführt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Quirinusdecem 9. November 2016 
 

Chapeau

Chapeau. Und wenn sie nicht allmählich lernen werden sie hinweggefegt. Siehe USA, was mit einem Establishment passiert, wenn es nicht lernt. Ein verordnetes weiter so und das ist gut so wird es nicht mehr geben...


2
 
 Christ777 9. November 2016 
 

Warum nur?

Wo Kirche drauf steht sollte auch Kirche drin sein.
Medien haben den Auftrag ausgewogen und ohne Zensur zu berichten.
Politiker haben zum Wohle des Volkes im Rahmen der Gesetze zu handeln.

Eine Kirche, die mit Christus bricht ist keine Kirche.
Manipulierende und zensierende Medien sind keine Medien sondern Handlanger und Wegbereiter von Ideologen.
Politiker, die gegen den Volkswillen und nicht zum Wohle des Volkes handeln, sind Verbrecher, vor allem, wenn sie sich massiv über das Grundgesetz hinwegsetzen.

Mich wundert es, dass trotzdem so viele Menschen eher noch Vertrauen haben ...


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Studie

  1. Studie: Christen lehnen Muslime eher ab als Nichtgläubige
  2. Studie: Mehrheit der Europäer lehnt muslimische Zuwanderung ab
  3. Islamische Religion wächst weltweit am schnellsten
  4. Für junge Muslime ist der Glaube im Alltag wichtiger als für Christen
  5. Studie: Hochreligiöse US-Amerikaner sind glücklicher
  6. 40 Prozent der Bürger sagen: Jesus war Gottes Sohn
  7. Studie: Je ärmer ein Land, desto religiöser seine Bürger
  8. Nur jeder dritte junge Protestant findet den Glauben an Gott wichtig
  9. Wo es schön ist, gehen weniger Menschen zur Kirche
  10. Religionsentwicklung: Islam auf der Überholspur







Top-15

meist-gelesen

  1. Große Baltikum-Reise mit kath.net - Spätsommer 2025 - JETZT ANMELDEN und PLATZ SICHERN!
  2. DRINGEND - Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE für das Heilige Jahr 2025
  3. Weihnachtsinterview von Bischof Bätzing kommt ohne Weihnachten aus
  4. Tote und über 200 Verletzte bei Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg
  5. War der Magdeburger Weihnachtsmarkt-Mörder doch ein Islam-Anhänger?
  6. Truthahn, Zahnschmerzen und die Schwiegermutter
  7. Katholisches Bistum übernimmt 2025 „St. Johannes“ als vierte katholische Kirche in Stockholm
  8. Sweden: Catholic diocese to take over “St. John” as fourth Catholic church in Stockholm in 2025
  9. O clavis David
  10. Wie tief kann eine evangelische Kirche noch sinken? - Weihnachtsmarkt mit Hamas-Symbolen!
  11. Ab 20. Januar ist Schluss mit 'Gender-Wahnsinn' in den USA
  12. O Rex gentium
  13. Sr. Angela Maria Autsch - Der „Engel von Auschwitz“ starb vor 80 Jahren
  14. Arianismus und Modernismus. Das Vergehen gegen die Wahrheit des Christentums
  15. O Oriens, lucis aeternae

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz