Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

'Vier Pfoten' kritisieren Papstevent mit jungem Tiger

17. Juni 2016 in Weltkirche, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Streicheleinheiten von Franziskus rufen Tierschützer auf den Plan


Bonn (kath.net/KAP) Gar nicht possierlich findet die Organisation "Vier Pfoten Deutschland" das, was sich am Donnerstag im Vatikan abspielte. Bei einer Audienz für Zirkusleute und Schausteller hatte Papst Franziskus einen jungen Tiger und ein Pantherbaby gestreichelt. Damit, so monierten die Tierschützer am Freitag in Hamburg, habe der Papst die Haltung von Wildtieren im Zirkus unterstützt.

In vielen Zirkus-Unternehmen aber mangle es Tiger, Panther und Co an Platz und Beschäftigung, so Vier-Pfoten-Kampagnenleiterin Denise Schmidt, deren Organisation ein Wildtier-Verbot fordert. Die permanenten Transporte und Auftritte in der Manege sorgten zudem für großen Stress. "Immer wieder streicheln prominente Persönlichkeiten Tierbabys in Zirkussen - ohne zu wissen, welches Tierleid sie damit unterstützen."


Franziskus, dessen Namenspatron für das friedliche Zusammenleben von Mensch und Tier steht, bekam zu Beginn des Jahres aus ähnlichen Gründen schon einmal Ärger mit Tierschützern. Damals geriet er wegen einer Einladung von Obdachlosen und Strafgefangenen zu einer Zirkusvorstellung in die Kritik.

Mitte Mai hatte Franziskus eine übertriebene Zuwendung an Haustiere kritisiert. Deren Wohlergehen dürfe Christen nicht mehr am Herzen liegen als das ihrer Mitmenschen. "Wir sehen oft Leute, die sehr an Katzen, an Hunden hängen, und dann ihrem Nachbarn, ihrer Nachbarin, die es nötig haben, nicht helfen", so Franziskus. Es könne nicht sein, dass man Mitleid mit Tieren empfinde und gegenüber den Leiden der eigenen "Brüder" gleichgültig bleibe. Erbarmen zu haben müsse mehr sein als nur ein "oberflächliches Gefühl", wie es sich im Mitleid mit Tieren widerspiegle.



Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Tiere

  1. Laun zum Welttierschutztag : "Gott liebt auch die Tiere"
  2. Moraltheologe kritisiert fehlende Rücksicht gegenüber Almtieren
  3. Hund an Altar einer katholischen Kirche angebunden und ausgesetzt
  4. Theologe: Kirche muss Tierschutz zum Thema machen
  5. Moraltheologe: 'Weniger, dafür hochwertiges Fleisch konsumieren'
  6. ´Bruder Schnauzer´ erobert die Herzen
  7. Kirchen gegen gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier
  8. Sollten evangelische Pfarrer Tiere segnen?
  9. Die Klänge des Windes
  10. Fleischkonsum ohne Gewissen







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  15. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz