Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  10. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  11. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  12. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  15. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“

Küng: Ohne Ehe und Familie verliert Gesellschaft Zusammenhalt

8. August 2016 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


St. Pöltner Bischof in Zeitungsinterview: Familie und Ehe von Mann und Frau sind "Brücke in die Zukunft jeder Gesellschaft" - "Innerlich lebendige" Christen müssen sich nicht vor geistiger Auseinandersetzung mit Andersgläubigen fürchten


St. Pölten (kath.net/KAP) Familie und die Ehe von Mann und Frau sind für den St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng "die Brücke in die Zukunft jeder Gesellschaft". In Österreich seien 85 Prozent aller Paare mit Kindern im Haushalt Ehepaare, und fast drei Viertel aller Kinder seien Kinder von verheirateten Paaren, erinnerte Küng in einem Interview für die Niederösterreich-Ausgabe der "Kronen Zeitung" (Sonntag). Junge Menschen wünschten sich zudem vor allem tragfähige Beziehungen, die Geborgenheit und Halt vermitteln. "Wir sollten uns mit mehr Mut dazu bekennen und beitragen, dass Ehe und Familie gelingen. Ohne sie verliert eine Gesellschaft ihren Zusammenhalt", sagte der österreichische "Familien-Bischof".


Österreich müsse "beides tun, Hilfe leisten, aber als Staat auch Maßnahmen der öffentlichen Sicherheit setzen", äußerte sich Küng in dem Interview zudem zur Flüchtlingsthematik und der Debatte um Obergrenzen und Grenzkontrollen.

Bezüglich möglicher Auswirkungen der aktuell großen Zahl muslimischer Flüchtlinge auf die Gesellschaft, hielt der Bischof fest, dass sich "innerlich lebendige" Christen nicht vor einer geistigen Auseinandersetzung mit Andersgläubigen zu fürchten bräuchten. "Eine andere Frage ist, ob Europa noch genügend starke christliche Wurzeln hat. Da kann es schon Probleme geben!", so Küng weiter. Wichtige und notwendige Voraussetzung ist für den St. Pöltner Bischof die Beachtung der Religionsfreiheit und der anderen Menschenrechte. Menschen, die sich in Österreich niederließen, sollten unabhängig von ihrer Weltanschauung zu dieser Grundhaltung verpflichtet sein, forderte Küng.

Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Einsiedlerin 11. August 2016 
 

Lebendig

@resistance: natürlich sind die orientalischen Christen innerlich lebendig - seit Jahrhunderten! Nur die Wohlstandschristen in Europa oder besser besagt die "Heiden"-Christen hier, die zwar getauft sind, sonst aber nicht viel mit Glauben zu tun haben wollen, werden wohl vom islamischen Gegenwind umgeblasen werden.


0
 
  8. August 2016 
 

Der letzte Kampf

des Satans wird um die Familien geführt (Sr. Lucia) - und genau darum geht es: Wird die Familie zerstört, so wird die Menschheit (die Krone der Schöpfung Gottes) zerstört. Und genau das will der Böse.


4
 
  8. August 2016 
 

>hielt der Bischof fest, dass sich "innerlich lebendige" Christen nicht vor einer geistigen Auseinandersetzung mit Andersgläubigen zu fürchten bräuchten.<

Frage: Sind die Kopten in Ägypten oder die Christen im Irak innerlich zu wenig lebendig?
Wir erleben eine gewaltige Verharmlosung der Folgen der muslimischen Zuwanderung.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Küng

  1. Möge uns die Gottesmutter Maria in allem beistehen.
  2. Bischof Küng: Interreligiöser Dialog braucht Respekt und Klarheit
  3. 'Kasper hat hier etwas dünnhäutig reagiert'
  4. Das Konzil des Hans Küng
  5. 'Es besteht die Gefahr eines Kampfes'
  6. Für 2012 Gottes Beistand erbitten
  7. Gefahr eines großen Schadens
  8. 'Die wollen das hören, was die Kirche eigentlich lehrt'
  9. Signal in die völlig falsche Richtung
  10. Bischof Küng möchte Kurskorrektur bei 'Aktion Leben'-Österreich






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  8. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  9. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  12. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  13. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  14. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  15. Rekordbeteiligung bei traditioneller Wallfahrt nach Chartres - Mehr als 20.000 Teilnehmer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz