Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  8. Vom Benehmen mit Majestäten
  9. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  13. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Gefahr eines großen Schadens

12. September 2011 in Österreich, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


St. Pöltner Bischof Klaus Küng kann im Zusammenhang mit der Pfarrer-Initiative eine zukünftige Spaltung nicht ganz ausschließen - Kein österreichischer Sonderweg beim Zölibat - Nein zur Laienpredigt bei Eucharistiefeier


St. Pölten (kath.net/pm/red) In die Debatte über die Pfarre-Initiative hat sich jetzt auch Diözesanbischof Klaus Küng eingeschaltet. In einem am 12. September in den Niederösterreichischen Nachrichten veröffentlichten Interview warnt Bischof Küng vor der „Gefahr eines großen Schadens, der unter Umständen sehr nachhaltig sein kann“. Küng stellt seine Sicht von zentralen Punkten des Forderungskataloges klar und lädt zugleich zu Gespräch, konstruktiver Begegnung und zu gemeinsamen entschlossenen Schritten „in Richtung echter christlicher Erneuerung“ ein. Er selber sucht das Einzelgespräch mit den in seiner Diözese wirkenden Priestern der Pfarrer-Initiative.

Im Umgang mit denjenigen Pfarrern, die in seiner Diözese die Pfarrer-Initiative signiert haben, setzt Bischof Küng auf Einzelgespräche: „Es sind ja oft sehr verschiedene Gründe, die den Einzelnen dazu gebracht haben, ihren Namen auf die Liste zu setzen. Insbesondere bei Priestern in leitender Stellung frage ich nach, ob sie die Richtlinien der Weltkirche und der Diözese respektieren und auch bei den anderen auf Einhaltung achten“.


Weil der Bischof die Gefahr eines großen Schadens sieht und eine zukünftige Spaltung nicht ganz ausschließen kann, appelliert er an alle Beteiligten in der gegenwärtigen Debatte, auf „viel Gespräch und konstruktive Begegnung“ zu setzen, „verbunden mit Offenheit für Gott und füreinander sowie entschlossene Schritte in Richtung einer echten christlichen Erneuerung. Es gibt ja so viele Punkte des Glaubens und der christlichen Lebenspraxis, in denen wir eigentlich alle oder fast alle einer Meinung sind“.

Küng lehnt einen österreichischen Sonderweg beim Zölibat klar ab. Küng wörtlich: „Wir brauchen Familien und junge Leute, die sich bemühen, konsequent den Glauben zu leben, dann werden wir erneut christliche Familien mit Kindern und ausreichend geistliche Berufe haben“. Zugleich möchte er den Priestern seiner Diözese dabei helfen, das Miteinander zu verbessern, um den Zölibat besser leben zu können.

Auch im Bereich des Kommunionempfanges von wiederverheirateten Geschiedenen seien nach eindringlicher weltkirchlicher Prüfung in nächster Zeit keine neuen Ergebnisse zu erwarten. Küng lädt jedoch dazu ein, die pastoralen Hilfestellungen „auf der Grundlage der vom Lehramt der Kirche festgelegten Prinzipien“ zu verbessern.

Auch die Laienpredigt während der Eucharistiefeier sieht Küng als Schritt in die falsche Richtung und ermuntert vielmehr Priester und ausnahmsweise Diakone, in den spärlicher werdenden Eucharistiefeiern die Gelegenheit zur Verkündigung zu nützen. Laien hätten ohnehin „bei Wortgottesfeiern, Gebetsstunden, Vorträgen, Katechesen“ die Gelegenheit, das Wort zu ergreifen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Küng

  1. Möge uns die Gottesmutter Maria in allem beistehen.
  2. Küng: Ohne Ehe und Familie verliert Gesellschaft Zusammenhalt
  3. Bischof Küng: Interreligiöser Dialog braucht Respekt und Klarheit
  4. 'Kasper hat hier etwas dünnhäutig reagiert'
  5. Das Konzil des Hans Küng
  6. 'Es besteht die Gefahr eines Kampfes'
  7. Für 2012 Gottes Beistand erbitten
  8. 'Die wollen das hören, was die Kirche eigentlich lehrt'
  9. Signal in die völlig falsche Richtung
  10. Bischof Küng möchte Kurskorrektur bei 'Aktion Leben'-Österreich






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  8. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  14. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  15. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz