Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Das Konzil des Hans Küng

9. Oktober 2012 in Chronik, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alexander Kissler: Küng fälscht Johannes XXIII. rückwärts.


Linz (kath.net) Der Theologe, Priester und Kirchenkritiker Hans Küng instrumentalisiert das Zweite Vatikanische Konzil zu persönlichen Zwecken: Diese These vertritt der Kulturjournalist und Buchautor Alexander Kissler im Internetmagazin „The European“. Anlass ist ein Interview mit Küng, in dem dieser Johannes XXIII. als den „größten Papst des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet hatte. Seit der Reformation sei „nie so etwas Konstruktives geschehen“ wie unter Johannes XXIII. und auf dem Konzil. Küng zufolge habe der Roncalli-Papst erkannt, dass es nichts nutze, „die alten Lehren (…) zu wiederholen“.


Kissler weist darauf hin, dass Johannes XXIII. zu Beginn des Konzils genau dieses Ziel gehabt habe: Er wollte „die sichere und beständige Lehre“ der Kirche bekräftigen. Nur die Form der Verkündigung gelte es an die Gegenwart anzupassen. Das Konzil selbst, so Kissler, habe kein Dogma verändert, keine Disziplin gelockert. Johannes XXIII. sei zudem ein ausdrücklicher Freund der lateinischen Sprache und der lateinischen Messe gewesen – was Küng nun Benedikt XVI. scharf vorwirft. Kissler gelangt zu dem Fazit: „Küng fälscht Johannes rückwärts.“

Link zum Beitrag von Alexander Kissler: www.theeuropean.de/alexander-kissler/5333-konzil-und-kirchenreform


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Küng

  1. Möge uns die Gottesmutter Maria in allem beistehen.
  2. Küng: Ohne Ehe und Familie verliert Gesellschaft Zusammenhalt
  3. Bischof Küng: Interreligiöser Dialog braucht Respekt und Klarheit
  4. 'Kasper hat hier etwas dünnhäutig reagiert'
  5. 'Es besteht die Gefahr eines Kampfes'
  6. Für 2012 Gottes Beistand erbitten
  7. Gefahr eines großen Schadens
  8. 'Die wollen das hören, was die Kirche eigentlich lehrt'
  9. Signal in die völlig falsche Richtung
  10. Bischof Küng möchte Kurskorrektur bei 'Aktion Leben'-Österreich







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz