Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Impfpflicht? - Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln!
  2. Die Frage der Impfung ist für jeden eigentlich eine Gewissensfrage
  3. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  4. "Das erbärmliche Schweigen"
  5. Papst Franziskus’ ‚gnadenloser Krieg gegen den Alten Ritus’
  6. Die Gläubigen der „Ausserordentlichen Form“ sind das Symptom, nicht die Krankheit
  7. Die gewollte Spaltung unserer Gesellschaft
  8. ‚Papst Franziskus verliert seinen Kulturkampf’
  9. Treue zum Konzil - oder Treue zum "Bruch"?
  10. Lebensschutzbewegung bekommt offizielle Flagge
  11. Kardinal Wilton Gregory untersagt dem ehemaligen Nuntius in der Schweiz die 'Alte Messe'
  12. Franziskus hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert
  13. Nach Protestflut: Erste Konsequenzen für Schweizer Portal kath.ch
  14. Der Vorrang der schöpferischen Vernunft
  15. Sozialethiker Rhonheimer verteidigt Recht auf Privateigentum

'Fortschrittliche Kirchen sterben, konservative Kirchen blühen'

5. Jänner 2017 in Weltkirche, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kanadischer Professor: Die Frage, ob eine protestantische Gemeinschaft wachse oder schrumpfe, sei klar an der Aussage nach ihrer theologischen Liberalität oder Konservativität erkennbar.


Waterloo (kath.net/pl) „Fortschrittliche Kirchen sterben, konservative Kirchen blühen.“ Das vertritt David Millard Haskell, Professor für Religion und Kultur an der kanadischen Wilfrid Laurier Universität, in seinem Beitrag in der „Washington Post“. Seit fünf Jahren untersuchen Haskell und Kollegen die Entwicklung von 22 evangelischen kirchlichen Gemeinschaften in der kanadischen Provinz Ontario. Diese Studie erbrachte nach Auswertung von über 2.000 Antworten von Gemeindemitgliedern und Geistlichen das Ergebnis: „Konservative protestantische Theologie mit ihrem eher wörtlichen Blickwinkel auf die Bibel ist ein sicheres Zeichen für Kirchenwachstum, dagegen führt liberale Theologie zum Niedergang“ [der Mitgliederzahlen]. Außerdem zeigte die Studie, dass die Geistlichen wachsender Gemeinschaften theologisch besonders konservativ sind, die Geistlichen der abnehmenden Gemeinschaften sich aber durch besondere theologische Liberalität auszeichnen. Bei den jeweils dazugehörigen Gläubigen schwächte sich dieser Zusammenhang überraschenderweise ab, sie nähern sich theologisch stärker dem Mittelfeld.


Der Professor der in Waterloo (Ontaria) beheimateten Universität machte diese Ergebnisse an konkreten Zahlenbeispielen fest: Unter den Befragten stimmen aus den wachsenden Gemeinschaften 93 Prozent der Geistlichen und 83 Prozent der Gemeindemitglieder dem Satz zu: „Jesus erstand von den Toten mit einem echten Leib aus Fleisch und Blut, er hinterlies ein leeres Grab“. Aus den schrumpfenden Gemeinschaften stimmten nur 56 der Geistlichen dieser Aussage zu, unter ihren Gemeindemitgliedern immerhin noch 67 Prozent. Dem Satz: „In Reaktion auf Gebete vollbringt Gott Wunder“ stimmten in wachsenden Gemeinschaften beeindruckende 90 Prozent sowohl der Geistlichen wie auch der Gemeindemitglieder zu, während sich nur noch 44 Prozent der Geistlichen aus schrumpfenden Gemeinschaften zur Bejahung durchringen konnten. Doch auch in schrumpfenden Gemeinschaften glauben noch 80 Prozent an das Wunderwirken Gottes.

Einer der Gründe für die unterschiedliche Entwicklung des Gemeindewachstums liege u.a. in der unterschiedlichen Auslegung des Missionsbefehles Jesu, so Haskell. Die Studie erbrachte, dass Geistliche der wachsenden, konservativen Gemeinschaften den Missionsbefehl Jesu wörtlich nehmen und es deshalb für „sehr wichtig“ halten, Nichtchristen dazu zu ermutigen, dass sie Christen werden. Genau dies lehnt jedoch die Hälfte der liberalen Geistlichen ab. Sie halten es nicht für wünschenswert, Nichtchristen zu überzeugen. Manche hielten es etwa für kulturell unsensibel, mit ihrer Religion außerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft hausieren zu gehen.

Link zum Originalartikel der „Washington Post“: David Hasell: „Liberal churches are dying. But conservative churches are thriving.“

Symbolbild: Glaube



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SCHLEGL 11. Jänner 2017 
 

@ Tonika

Meine Gnädigste! Wenn Sie bitte einmal einen Blick auf Ihren eigenen Stil in Ihren Postings werfen könnten.....! Ich habe nicht gewusst, dass ich als Seelsorger (auch einer sehr der Tradition verhafteten katholischen Ostkirche) "liberal" bin? Meistens hat man mir eher das Gegenteil vorgeworfen. Aber ich kenne Ihren Hintergrund nicht, der scheint vielleicht in einer Gruppierung zu liegen, die generell mit Rom und dem Papst Schwierigkeiten hat, oder irre ich mich?
Wenn etwas falsch ist, dann sage ich es, das bin ich aus 41 Jahren Religionsunterricht am Gymnasium gewöhnt. Damit wird die Person, die sich geirrt hat, doch nicht persönlich abgewertet. Ich hoffe, Sie verstehen das.Msgr. Franz Schlegl


0

0
 
 Tonika 11. Jänner 2017 
 

Schlegl. Sie reden über Seelsorge kanzeln hier aber jeden ab, der Ihre liberale Meinung nicht teilt.

Msgr Schlegl wenn Sie soviel über biblische SEELSORGE wissen, warum reagieren Sie auf Laien, die ihre liberale Meinung nicht teilen so dünnhäutig und harsch?


1

0
 
 SCHLEGL 8. Jänner 2017 
 

Klassifizierungen

Die Klassifizierungen "konservativ-progressiv" werden der ganze Sache wohl nur teilweise gerecht. Die Menschen wollen in der Seelsorge und in der Liturgie einer Kirche begegnen die "AUTHENTISCH" ist. Und das heißt, der Seelsorger/seine Mitarbeiter dürfen sich nicht irgendwie um das Wort Gottes "herumdrücken", elegant die Kurve zum Zeitgeist kratzen.
Die Botschaft Christi gehört MITTEN in diese Welt, ist aber nicht AUS dieser Welt! Dasselbe gilt für die Liturgie, sie ist nicht Menschenwerk, sondern ihre Zeichen und Symbole verweisen in die Transzendenz. Benedikt XVI. sagt zu Recht, wo die Liturgie Menschenwerk wird, verfällt sie.
In der byzantinischen Liturgie der Ukrainer befinden sich regelmäßig auch viele Lateiner, die eben eine "Göttliche Liturgie" mitfeiern wollen. Was die Landessprache betrifft waren die Orientalen bis zum Konzil viel fortschrittlicher, als die Lateiner. Ebenso was die liturgischen Rollen (Diakon, Subdiakon, Lektor, Vorsänger) betrifft.Msgr. Franz Schlegl


2

0
 
 Chris2 7. Jänner 2017 
 

"fort-schrittlich"

Fragt sich nur, wohin - und ob Gott dorthin mitgeht bzw. mitgenommen wird (vgl. Weihnachtspfarrbrief Stephansdom). Zum klassischen Ritus: Die Messen platzen oft aus allen Nähten, weil die Kirchen zu klein werden und keine weiteren Gottesdienstzeiten oder Messorte geduldet werden. Es könnten ja immer mehr Menschen daran Gefallen finden...


3

0
 
 Stefan Fleischer 6. Jänner 2017 

Eine Frage der Derfinition

Als konservativ im Sinn dieser Studie würde ich jene bezeichnen, welche an der Vorrangstellung Gottes in der Welt, in der Kirche und im eigenen Leben festhalten. Liberal wären demzufolge jene, welche diese Welt, die Kirche und nicht zuletzt das eigne Ich aus der Bevormundung durch Gott befreien wollen, (und deswegen auf die Freiheitsversprechen der Diktatur des Mainstream hereinfallen).


5

0
 
 Henry_Cavendish 6. Jänner 2017 
 

Drei subjektive Gedankengänge dazu #2

Ich hatte sofort eine Art Gedankenexperiment vor Augen: Sagen wir, in meiner Stadt gäbe es drei katholische Pfarrer. Einen alten, der schon seit Jahrzehnten hier ist, einen mittleren, der gerne modern und eventorientiert aktiv wird und einen jungen, der irgendwo dazwischen liegt und etwas bewegen will.
Aber drei Pfarreien und drei parallele Gottesdienst sind schlicht aufgrund der Zahlen nicht erhaltbar, deshalb werden zwei geschlossen.
Wie auch sonst gesellschaftlich üblich wird das nach dem Senioritätsprinzip abgewickelt.
Natürlich ist dann die Kirche des alten Pfarrers besser gefüllt. Die Frage ist: Besuchen seine Messe alleine echt mehr Menschen als vorher bei drei Pfarrern? Oder verliert man so nur weniger "Schäflein"?
Der Erwartungswert dabei ist einfach: Die jüngeren Priester werden sich neu orientieren müssen. Die glaubensstärksten älteren Mitglieder der beiden aufgelösten Pfarreien werden den Weg auf sich nehmen. -> Umfrageergebnis


3

0
 
 Henry_Cavendish 6. Jänner 2017 
 

Drei subjektive Gedankengänge dazu #1

Zunächst denke ich basierend auf persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen, dass prozentual vielleicht die Zahl der "echt" (mir fällt kein besseres Wort ein) katholisch Gläubigen so sehr abgenommen hat, wie es Kirchenaustritt und Kirchenbesucherzahlen heute nahelegen. Eher werden die Zahlen auf das tatsächliche Maß bereinigt. Ja, vor vier (auch acht) Jahrzehnten fanden sich vielleicht 80% der Bevölkerung sonntags in der Kirche ein und Kinder wurden getauft und in Schulen wurde gebetet, etc. . Das hatte aber (zumindest soweit ich das in meinen vier Jahrzehnten sehe) weniger mit Glauben zu tun denn mit erwartetem Sozialverhalten. So, wie man eben auch in der Gewerkschaft, im Schützen-, Karnevals- und/oder Fußballverein war. Nur ein kleines Indiz: selbst die nach meiner Einschätzung katholischsten älteren Mitglieder der Familie haben sich nie gegen Kondome oder Pille geäußert. Allenfalls gegen Beziehungen zu Protestanten oder Nichtteilnahme an der Messe.


4

0
 
 mirjamvonabelin 5. Jänner 2017 
 

Vielleicht meint mit "liberal" "psychologisch"

"Psychologie" in der Kirche "langweilt" mich. Psychologie ist diesseits bezogen, in der Kirche erwarte ich, vom Jenseits, vom Ewigem zu hören.

Nicht das, das "diesseits" unwichtig wäre, aber Jesus sagte: "Euch aber muss es zuerst um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben."(Mt 6,33)


5

0
 
 ThomasR 5. Jänner 2017 
 

Anzahl der Zelebrationsorte im alten Ritus wächst

(obwohl es sich ohne Zweifel um eine liturgische Minderheit handelt)
Anzahl der Zelebrationsorte im neuen Ritus (trotz Kirchensteuereinnahmen in Miliardenhöhe und Möglichkeit ausreichend Priester vom Ausland wie im Bistum Augsburg einzustellen) wird kontinuierlich abgebaut (auch über Profanierung der Kirchen- ab dem Jahr 2000 in Deutschland wurde über 150 Gotteshäuser profaniert- v.A. Bistum Münster, Paderborn , Essen, EB Berlin)- es sind die Entscheidungen vom Inneren der Kirche
Anzahl der Beerdigungen mit Priester im alten Ritus bleibt konstant- es ist allen Gläubigen auf Wunsch gesichert
Anzahl der Beerdigungen ohne Priester wächst kontinuierlich im neuen Ritus- irgendwann wird auch keine Beerdigungen im neuen Ritus geben (wozu dieser Aufwand wenn sich oft als Leiterin einer Beerdigung eine Pastoralassitentin vorstellt ?).
Anzahl der Hörer von eher sehr konservativem Radio Horeb (Heilige Messen im ordentlichen Ritus) wächst und der Besucher von Wortgottesdiensten sinkt.


11

0
 
 Kurti 5. Jänner 2017 
 

In der Kirche gibt es im Prinzip zweierlei Leute,

einmal die Taufscheinchristen, die christlich angehaucht und sozialisiert sind und die Christen, die wissen, was Umkehr und Gnade Gottes ist und diese selber erlebt haben. Die ersteren bilden die Mehrheit in der Kirche auch unter den Kirchenangestellten. Da sind selbst genug Bischöfe dabei. Die anderen sind in der Minderheit. Zwischenstufen mag es gelegentlich auch mal geben.
Selbst Rom hat das längst erkannt, sondt würde man nicht von Neuevangelisierung Europas sprechen. Wie soll die aber geschehen, wenn selbst viele Priester nicht mehr voll an das Evangelium glauben. Wie sollen die andere Menschen zur Bekehrung anleiten, wenn sie diese selber nicht erlebt haben? Der Glaube an Jesus Christus ist keine Kopfsache, sondern eine Sache des Herzens. Zitat: Wäre Jesus nur in Bethlehem geboren und nicht in dir, so bliebst du doch ewiglich verloren. Diese Geburt Gottes in uns, ist das A und O des Glauben und alle großen Gottesmänner haben das so gelehrt und gelebt.


12

0
 
 Katholicus 5. Jänner 2017 
 

Die Konservativen sind in der Minderheit

und sind hier teilweise auf kath.net versammelt. Der Zuwachs der Katholiken in Afrika ist klar durch das Wachstum der Bevölkerung verursacht. Meine Vermutung, dass die hohe Zahl der katholischen Pfarreien in Europa den Schwund des Glaubens dort nicht bremst scheint allerdings richtig zu sein. Warum die relativ vielen Priester in Europa so ineffizient wirken ist nicht veröffentlicht. Diese Situation ist ein echtes Problem. Sehe auch keine Korrelation konservativ/liberal mit der Entwicklung in Europa.


3

0
 
 bertone 5. Jänner 2017 
 

konservativ - progressiv

In vielen Diskussionsbeiträgen werden immer wieder die Begriffe konservativ und progressiv verwendet. Wäre es möglich einmal zu klären, was darunter jeweils zu verstehen ist? Es kann doch nicht sein, dass wenn jemand in einem konkreten Punkt vielleicht anderer Meinung ist als man selbst, dieser gleich in die ander Schublade gesteckt wird als in die, in der man sich selber sieht.


4

0
 
 Ulrich Motte 5. Jänner 2017 
 

Katholicus - Wachstum /Rückgang

Das Wachstum der römisch-katholischen Kirche in Afrika (und anderer Religionsgemeinschaften dort)liegt nicht sehr über dem dort riesigem Wachstum der Bevölkerung. Ich vermute, daß die katholische Kirche in der BRD grössere Mitgliederverluste hätte als bisher, würde sie konservativer...Alle Umfragen unter Katholiken zeigen doch große Mehrheiten für viel "Progressives"...


3

0
 
 Katholicus 5. Jänner 2017 
 

RKK wächst

Von 1980 bis 2012 Zuwachs von 445 Mio. Menschen auf 1.22 Milliarden. Auch + 6 % in Europa Wachstum in diesem Zeitraum. In Afrika + 238 % Wachstum. 23 % aller Katholiken weltweit befinden sich in Europa. In Europa befinden sich mehr katholische Pfarreien als im Rest der Welt. Trotzdem ist der Zuwachs in Europa bescheiden im Vergleich beispielsweise zu Afrika. Die kirchlichen Strukturen in Europa sind dem entsprechend besonders ineffizient was diesehr Entwicklung angeht. Über dem Begriff fortschrittlich/konservative gibt es keine aussagekräftige Statistik. In Deutschland ist die Situation der RKK besonders negativ was die Entwicklung der Mitglieder und die Anwesenheit bei Gottesdiensten angeht. Kann man ja tagtäglich in jedem Gottesdienst selbst beobachten.


3

0
 
 Ninivebote 5. Jänner 2017 
 

immer auch progressiv

Laus Deo, ich stimme Ihnen zu, die Wahrheit ist immer konservativ. Aber sie ist auch immer progressiv, weil sie immer größer ist, als das was wir erkennen und von ihr wissen und uns somit stets herausfordert, weiter voran zu gehen. Idefix hat ganz recht, diese Begrifflichkeiten werden dem Thema des Glaubens nicht gerecht und daher sind solche pauschalen Urteile, die übrigens in manchem auch widerlegbar sind, wenig hilfreich.


5

0
 
 Adamo 5. Jänner 2017 
 

Weltangepasste sterben und Konservative blühen

Denken Sie bitte an das blühende Kloster Heiligenblut, dann wissen Sie Bescheid.


12

0
 
 ChemMJW 5. Jänner 2017 
 

"Fortschrittliche Kirchen"

Der Begriff "fortschrittliche Kirchen" ist eine Fehlbezeichnung, denn die Theologie, die diese Kirchen befürworten, darf keineswegs als "Fortschritt" gelten.


14

0
 
 idefix_DEL 5. Jänner 2017 
 

Konservativ, liberal, progressiv, etc.

sind Begriffe, die in der Politik ihren Platz haben, dort sollen sie auch bleiben. Im Glauben sind sie fehl am Platz. Hier gibtves einen Glauben, der aber vielfältig gelebt werden kann, ganz nach dem Augustinus-Zitat, "Einheit nur, soweit es notwendig ist" (sinngemäß).


6

0
 
 idefix_DEL 5. Jänner 2017 
 

Konservativ, liberal, progressiv, etc. sind Begriff


0

0
 
 Laus Deo 5. Jänner 2017 

die Wahrheit ist immer KONSERVATIV

KONSERVATIV HEISST BEWAHREND. DIE WAHRHEIT KANN NICHT PROGRESSIV ODER LIBERAL SEIN WEIL SIE SICH NICHT VERÄNDERT.


19

0
 
 Ulrich Motte 5. Jänner 2017 
 

Fides Mariae

Das(selbe)haben mehrere Professoren schon vor Jahren gesagt.


4

0
 
 idefix_DEL 5. Jänner 2017 
 

@N. Jansen

Ich weiß nicht, wo sich der Papst "an den Zeitgeist anbiedert". Kaum ein Papst hat in der letzten Zeit soviel vom Teufel gesprochen wie Franziskus. Und zum Priestertum der Frau hat er auch deutlich gesagt, dass er das nicht einführen kann.

Waser anders macht ist, dass er vielleicht deutlicher als andere sagt, dass es Regeln gibt, aber man nicht über den Einzelfall urteilen kann, das ist aber etwas, was die Kirche immer gelehrt hat.

Und ja, er spricht - zum Unterschied von anderen - in einer Sprache, die auch ein einfacher Christ ohne Doktorat in Theologie versteht. Das ist aber sicher kein Nachteil, ganz im Gegenteil.


9

0
 
 Bernhard Joseph 5. Jänner 2017 
 

Verwunderlich ist das nicht

Was ist denn konkret ein "fortschrittlicher" Glaube, doch nichts anderes als eine Lebensanschauung, wie es eben unzählige andere auch gibt.

Ein Glaube, der Relevanz für das Leben des Menschen beansprucht, muss gültige Antworten auf die letzten Fragen geben, wie die Sterblichkeit des Menschen oder den Sinn des Leides. Dies alles setzt eine Ordnung in der Schöpfung voraus, die uns trägt, sofern wir uns ihr nicht verschließen.

Fortschrittliche Kirchen handeln hingegen mit Zitronen, denn sie geben Menschen lediglich Zukunftsvisionen des irdischen Glücks. Irgendwann wird dann der Glaube einfach nur schal, weil er dann keine tiefere Bedeutung für unser Leben hat. Aus Glaube wird so Lebenshilfe, also ein rein subjektiver Entwurf möglichen irdischen Glücks, das man anstreben kann, aber nicht muss. Das Scheitern der Existenz bleibt dann weiterhin eine in den Nebeln des Daseins verhüllte Frage, auf die es keine Antwort gibt.

Gott oder Nichts, so sieht es Kardinal Sarah und er hat Recht!


14

0
 
 Kurti 5. Jänner 2017 
 

Wenn man das auf den Punkt bringen will, dann

ist zu sagen, daß konservative Kirche die Menschen zur Bekehrung bringen und die liberalen eben nicht. Die einen sind vom christlichen Glauben überzeugt, weil sie die Kraft Gottes erfahren haben, die anderen sind nur angestrichen. Der katholische Kirche wird es langfristig ebenso ergehen. Sie baut doch jetzt schon in Europa immer mehr ab und da helfen auch päpstliche Reformen nichts, weil die nur an Symptomen herumdoktern. Übrigens hätten wir auch nicht so viele Scheidungen und somit dann auch wiederverheiratete Geschiedene, wenn die Menschen wieder zu einem echten Glauben geführt würden, der dann auch trägt, wenn mal Krisen kommen. Daß die Kirchenfürsten samt Papst, das nicht verstehen oder verstehen wollen, kann man nicht begreifen oder aber es geht ihnen nur darum, daß die Menschen in der Kirche bleiben, aber doch nie ein Fundament bekommen. Das aber wird auf Dauer nicht funktionieren. Paulus sagt ja schon. Sie haben den Schein einer Gottseligkeit, aber Gottes Kraft verleugnen sie.


20

0
 
 Ulrich Motte 5. Jänner 2017 
 

So einfach ist das leider (!) nicht

- und das sage ich als konservativer Protestant...
Und schon gar nicht lässt sich das auf alle Länder und alle Konfessionen übertragen.


5

0
 
 Fides Mariae 5. Jänner 2017 
 

Endlich mal ein Professor, der keine Scheuklappen hat

Dazu ist die Wissenschaft ja da, dass sie - plausible - Theorien mit Zahlen untermauert. Das Problem ist, dass die Liberalen (zu denen die meisten Professoren gehören) so unwissenschaftlich-ideologisch sind, dass sie solche Studien gar nicht machen.
Ja, es liegt sehr viel an den Hirten, das zeigt die Studie. Beten wir für die Priester.


16

0
 
 mirjamvonabelin 5. Jänner 2017 
 

"...eins zu eins auf die katholische Kirche übertragen"

@Waldi
Stimme völlig zu.

Meine jungen Leite, haben überhaupt kein Interesse an liberalen Kirchen/Priestern/Aussagen.

Konservativ heißt treu, etwas auf das man sich verlassen kann, das Gültigkeit hat
Liberal heißt soviel wie Wetterfahne, je nach "Bedarf" wird es gedeutet

Die Jugend sehnt sich nach Beständigkeit, Verlässlichkeit....
Ich auch....


22

0
 
 N. Jansen 5. Jänner 2017 

Was heißt das für uns?

Was heißt das für die römisch-katholische Kirche unter dem derzeitigen Papst Franziskus? Wird die Kirche durch die Anbiederung an den Zeitgeist und die Ersetzung des Dogmas durch das "Pastorale" schrumpfen und verwittern?


22

0
 
 martin fohl 5. Jänner 2017 
 

Bestätigt

Meine Auffassung über die Zukunft der Kirche: Sie wird gläubig und traditionsverbunden sein oder sie wird nicht sein.


25

0
 
 Waldi 5. Jänner 2017 
 

Das kann man auch...

eins zu eins auf die katholische Kirche übertragen: "Fortschrittliche Kirchen sterben, konservative Kirchen blühen"!


31

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Evangelische Gemeins

  1. "Interviews mit Bedford-Strohm oder Margot Käßmann nur noch schwer an Kitsch zu übertreffen"
  2. Reiner Haseloff: Luther ist den Katholiken heute näher als der evangelischen Kirche
  3. Kunstaktion: Plastikmüll in Taufbecken
  4. Evangelische Kirchengemeinde streicht klassischen Sonntagsgottesdienst
  5. „Respektvolle Trennung statt endlosen Streits“
  6. EKD-Vorsitzender Bedford-Strohm erhält Morddrohungen
  7. Stehen die Methodisten unmittelbar vor weltweitem Schisma?
  8. „Jetzt hat auch die EKD ein Problem“
  9. Ehe für alle – „Hier bietet man für Ungleiches die gleiche Lösung an“
  10. Evangelische Kirchengemeinde versteigert Gottesdienstthema auf ebay







Top-15

meist-gelesen

  1. Die gewollte Spaltung unserer Gesellschaft
  2. "Das erbärmliche Schweigen"
  3. Bitte helfen Sie kath.net - Die Stimme der Diaspora-Katholiken im deutschen Sprachraum!
  4. "Wenn Impfung wichtiger als Jesus wird"
  5. ‘Traditionis custodes’ bei Licht betrachtet
  6. Impfpflicht? - Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln!
  7. ‚Papst Franziskus verliert seinen Kulturkampf’
  8. Die Gläubigen der „Ausserordentlichen Form“ sind das Symptom, nicht die Krankheit
  9. Gesichtsmaske mit ‚Jesus Loves Me’ verboten – Mutter klagt gegen Schulbehörde
  10. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  11. Die Frage der Impfung ist für jeden eigentlich eine Gewissensfrage
  12. Kardinal Wilton Gregory untersagt dem ehemaligen Nuntius in der Schweiz die 'Alte Messe'
  13. Papst Franziskus’ ‚gnadenloser Krieg gegen den Alten Ritus’
  14. Pressesprecher der Erzdiözese Wien kritisiert Beschimpfungen bei kath.ch durch Raphael Rauch
  15. Leichenfunde in Kanada: Publizist spricht von "Geschichtsfälschung"!

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz