Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Das Ende von Maria 2.0“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Zwei Drittel der Kinder in Wiener Kindergärten sprechen nicht Deutsch

24. September 2017 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


63,5% der Kinder, die in Wien in den Kindergarten gehen, sind nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen. Dies berichtet "ServusTV".


Salzburg (kath.net)
63,5% der Kinder, die in Wien in den Kindergarten gehen, sind nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen. Dies berichtet "ServusTV". Eine Kindergärtnerin, die im 16. Bezirk arbeitet, schilderte am Freitag exklusiv gegenüber dem Nachrichtensender die täglichen Herausforderungen: „Das Erlernender deutschen Sprache passiert nur im Kindergarten, zuhause wird nur in der Muttersprache gesprochen“. Die Kinder würden nur sehr langsam Fortschritte machen, es fehle ihnen an den Vorbildern. „Kinder lernen, indem sie sich von anderen Kindern etwas abschauen, aber wenn niemand da ist, der ihnen was vorsagt, geht das nicht.“ Dazu kommt: Die wenigen Kinder, die fließend Deutsch sprechen, bleiben oft auf der Strecke. Die Kindergärtnerin – sie will anonym bleiben – fühlt sich alleingelassen. Sprachförderpädagogen sind zwar rund um die Uhr im Einsatz. Doch eine Pädagogin ist in Wien im Schnitt für 90 Kinder zuständig.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SCHLEGL 26. September 2017 
 

Der Kindergarten (später die Schule) ist nicht in der Lage eine effiziente Sprachförderung durchzuführen, wenn der Anteil an ausländischen Kindern zu groß ist! Hier beginnt das Problem. Wo eine Mehrheit der Kinder deutsch spricht, lernen auch Kinder mit Migrationshintergrund sehr bald gut Deutsch zu sprechen. Es gibt aber Bezirke in Wien, mit einem derartig großen Ausländeranteil, dass eine gute Durchmischung und damit der Lernprozess nicht mehr möglich sind. Aus diesem Grund bevorzugen viele Eltern private, zumeist kirchliche Kindergärten und später auch natürlich solche Schulen.
An öffentlichen Schulen wird dort leider ein Getto aufgebaut, welches enorme Nachteile auf dem Bildungssektor zur Folge hat. Auf diese Art arbeitet man an jungen Menschen, die später zu keiner Arbeit vermittelbar sind. Da hilft auch die "Ausbildungspflicht" bis 18 nicht.Msgr. Franz Schlegl


1
 
 Pater Braun 25. September 2017 

Hausgemachte Probleme

Dank der unfähigen Regierung(en) wundert es mich nicht, dass wir solche Zustände im Lande haben. Schritt für Schritt wird die (kath.) Kirche abgesägt; fällt teilweise in ein Wachkoma und sieht tatenlos zu.
Ob es immer "gut" ist, dass sich die Kirche aus allen (innenpolitisch) Belangen raushält, wage ich zu bezweifeln. Wir brauchen bei Gott keinen "Kirchenstaat" (siehe Iran mit Gottesstaat), aber die Kirche hat sehrwohl anrecht auf Mitgestaltung der "innenpolitischen Hygiene"! Wenn sich die Kirche nicht klar bekennt bzw. positioniert, dann darf sich Schönborn & Co. nicht wundern wenn Bedingungen herrschen wie in Sodom und Gomorrha.


4
 
 Chris2 25. September 2017 
 

Spezifisches Problem

Ich war als Kind einige male bei Treffen der kroatischen Katholischen Mission. Die Kinder dort sprachen unter sich fließend kroatisch, mit mir aber - praktisch ebenso fließend - deutsch. Perfekte Zweisprachigkeit. Die Voraussetzung für (v.a. auch berufliche) Integration. Wieso klappt das bei bestimmten Zuwderergruppen vielfach nicht?


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  2. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  3. 100.000 Euro von der EKD für Afghanen, damit diese Aufenthalt in Deutschland einklagen können
  4. Thomas von Aquin über Migration
  5. Katholische Büroleiter kritisieren Stellungnahme der Berliner Büros zur Asylpolitik der Union
  6. US-Vizepräsident Vance: ‚Europa läuft Gefahr, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen‘
  7. Bürgermeister von New York dankt Regierung Trump für Kampf gegen kriminelle Migranten
  8. US-Bischofskonferenz verklagt die Regierung Trump
  9. Phil Lawler: Der Brief des Papstes an die US-Bischöfe zur Migrationspolitik war ‚katastrophal‘
  10. Bischöfe von North Carolina: Staaten haben ein Recht auf Grenzkontrollen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  3. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  4. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  5. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  8. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  9. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  10. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  11. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  12. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  13. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  14. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  15. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz