Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Wird Bätzing zur Petze?
  4. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  5. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  6. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  7. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  8. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  9. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  10. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  11. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  12. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  13. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.

Zwei Drittel der Kinder in Wiener Kindergärten sprechen nicht Deutsch

24. September 2017 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


63,5% der Kinder, die in Wien in den Kindergarten gehen, sind nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen. Dies berichtet "ServusTV".


Salzburg (kath.net)
63,5% der Kinder, die in Wien in den Kindergarten gehen, sind nicht mit der deutschen Sprache aufgewachsen. Dies berichtet "ServusTV". Eine Kindergärtnerin, die im 16. Bezirk arbeitet, schilderte am Freitag exklusiv gegenüber dem Nachrichtensender die täglichen Herausforderungen: „Das Erlernender deutschen Sprache passiert nur im Kindergarten, zuhause wird nur in der Muttersprache gesprochen“. Die Kinder würden nur sehr langsam Fortschritte machen, es fehle ihnen an den Vorbildern. „Kinder lernen, indem sie sich von anderen Kindern etwas abschauen, aber wenn niemand da ist, der ihnen was vorsagt, geht das nicht.“ Dazu kommt: Die wenigen Kinder, die fließend Deutsch sprechen, bleiben oft auf der Strecke. Die Kindergärtnerin – sie will anonym bleiben – fühlt sich alleingelassen. Sprachförderpädagogen sind zwar rund um die Uhr im Einsatz. Doch eine Pädagogin ist in Wien im Schnitt für 90 Kinder zuständig.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SCHLEGL 26. September 2017 
 

Der Kindergarten (später die Schule) ist nicht in der Lage eine effiziente Sprachförderung durchzuführen, wenn der Anteil an ausländischen Kindern zu groß ist! Hier beginnt das Problem. Wo eine Mehrheit der Kinder deutsch spricht, lernen auch Kinder mit Migrationshintergrund sehr bald gut Deutsch zu sprechen. Es gibt aber Bezirke in Wien, mit einem derartig großen Ausländeranteil, dass eine gute Durchmischung und damit der Lernprozess nicht mehr möglich sind. Aus diesem Grund bevorzugen viele Eltern private, zumeist kirchliche Kindergärten und später auch natürlich solche Schulen.
An öffentlichen Schulen wird dort leider ein Getto aufgebaut, welches enorme Nachteile auf dem Bildungssektor zur Folge hat. Auf diese Art arbeitet man an jungen Menschen, die später zu keiner Arbeit vermittelbar sind. Da hilft auch die "Ausbildungspflicht" bis 18 nicht.Msgr. Franz Schlegl


1
 
 Pater Braun 25. September 2017 

Hausgemachte Probleme

Dank der unfähigen Regierung(en) wundert es mich nicht, dass wir solche Zustände im Lande haben. Schritt für Schritt wird die (kath.) Kirche abgesägt; fällt teilweise in ein Wachkoma und sieht tatenlos zu.
Ob es immer "gut" ist, dass sich die Kirche aus allen (innenpolitisch) Belangen raushält, wage ich zu bezweifeln. Wir brauchen bei Gott keinen "Kirchenstaat" (siehe Iran mit Gottesstaat), aber die Kirche hat sehrwohl anrecht auf Mitgestaltung der "innenpolitischen Hygiene"! Wenn sich die Kirche nicht klar bekennt bzw. positioniert, dann darf sich Schönborn & Co. nicht wundern wenn Bedingungen herrschen wie in Sodom und Gomorrha.


4
 
 Chris2 25. September 2017 
 

Spezifisches Problem

Ich war als Kind einige male bei Treffen der kroatischen Katholischen Mission. Die Kinder dort sprachen unter sich fließend kroatisch, mit mir aber - praktisch ebenso fließend - deutsch. Perfekte Zweisprachigkeit. Die Voraussetzung für (v.a. auch berufliche) Integration. Wieso klappt das bei bestimmten Zuwderergruppen vielfach nicht?


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Migration

  1. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen
  2. Deutsche mehrheitlich gegen Aufnahme weiterer Flüchtlinge
  3. Bistum Limburg unterstützt umstrittene 'Seenotrettung' mit 25.000 Euro
  4. Athener Erzbischof: Türkei instrumentalisiert Flüchtlinge
  5. "Wer für Migration plädiert, sollte auch deren Kosten tragen"
  6. Bei Anwesenheit von NGO-Schiffen wurden konzertierte Abfahrten aus Libyen festgestellt
  7. US-Studie: Höhere Sozialleistungen locken Migranten an
  8. Und wieder 50.000 Euro von Marx für umstrittene Seenotrettung
  9. Deutschland: Pfarramtsmitarbeiter zu Weihnachten niedergestochen







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  4. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  7. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  8. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  9. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  10. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  11. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  12. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  13. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  14. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  15. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz