Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  7. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  8. Écône, zum Zweiten
  9. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  10. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Papst hofft auf gemeinsamen Weg aller christlichen Konfessionen hin zur Feier des Jahres 2033
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Bischöfe warnen vor Polemik über Impfkampagne im Wahlkampf

6. Oktober 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gesundheitsbehörden und Bischöfe einigten sich auf Kontrollen über die Zusammensetzung der Impfungen für Frauen in Kenia, womit Zweifel über Faktoren, die eine Unfruchtbarkeit begünstigen, ausgeräumt werden konnten.


Nairobi (kath.net/Fides) „Die Antitetanus-Impfung ist kontrolliert und sicher”, so der Vorsitzende der bischöflichen Kommission für Pastoral im Gesundheitswesen, Bischof Paul Kariuki Njiru von Embu, bei der Eröffnung der Katholischen Gesundheitskonferenz.

„Die katholische Kirche und andere religiöse Einrichtungen arbeiten mit dem Gesundheitsministerium und mit Experten zusammen”, so Bischof Kariuki Njiru. „Die Experten versichern uns, dass die Impfung, die unter der Bevölkerung durchgeführt wird, sauber ist“. In den vergangenen Jahren hatte die Kenianische Bischofskonferenz eine Kampagne auf den Weg gebracht, in deren Rahmen kontrolliert wurde, ob die Tetanusimpfung, die im Rahmen einer Initiative der Weltgesundheitsorganisation und des UNICEF auch unter Freuen im fruchtbaren Alter durchgeführt die Substanz Beta HCG enthielt, die die Impfung zu einer versteckten Maßnahme zur Geburtenkontrolle gemacht hätte.


Gesundheitsbehörden und Bischöfe einigten sich auf Kontrollen über die Zusammensetzung der Impfungen für Frauen in Kenia, womit Zweifel über Faktoren, die eine Unfruchtbarkeit begünstigen, ausgeräumt werden konnten.

Nun äußerte der Oppositionskandidat Raila Odinga vom Oppositionsbündnis NASA (National Super Alliance), der den scheidenden Präsidenten Uhuru Kenyatta bei den Neuwahlen am kommenden 26. Oktober ein weiteres Mahl herausfordern wird, auf polemische Weise über solche Impfungen. Odinga wirft der Regierung vor tausende Frauen absichtlich im Alter zwischen 14 und 49 Jahren absichtlich sterilisiert zu haben und bezieht sich dabei auf „vier glaubwürdige Institute“, die Beta HCG in den Impfstoffen nachgewiesen haben sollen.

„Die Wahlkampagne hat sehr raue Töne angenommen und wenn sie die Polemik im Zusammenhang mit den Impfungen erneut befeuern, dann kommt ein weiteres Element dazu, dass bei der Bevölkerung Angst auslöst”, so einheimische Beobachter. „Die Bischöfe, sie sich auf keine der beiden Seiten stellen, wollten trotzdem Klarheit im Zusammenhang mit diesem Thema schaffen, das sie vor einem Jahr selbst aktiv angestoßen hatten”.

Die Lage in Kenia bleibt unterdessen angespannt. Studenten der Universität Nairobi haben die Universität besetzt und fordern die Freilassung von Babu Owino, ehemaliger Vorsitzender der Studentenvereinigung der Universität Nairobi und Kandidat des Oppositionsbündnisses, der festgenommen wurde, weil er Präsident Kenyatta bei einer öffentlichen Kundgebung beleidigt haben soll. Unterdessen baten Vertreter der verschiedenen Konfessionen alle Parteien um Bemühungen um eine friedliche und glaubwürdige Wahl. Einen Aufruf zum Frieden und zur nationalen Einheit hatten wenige Tage zuvor auch die katholischen Bischöfe ausgesprochen.

Weiterführende kath.net-Artikel:
Tetanus-Impfung: Impfstofftests nach Vorwürfen katholischer Bischöfe

Kenias Bischöfe warnen vor Tetanusimpfung


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Afrika

  1. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  2. 'Wir sind bereit, willens und fähig, unsere große christliche Bevölkerung weltweit zu schützen!'
  3. Papst im Kongo eingetroffen
  4. 20 Tote bei islamistischem Terror-Angriff auf christliches Dorf in Nigeria
  5. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  6. Kein Ende im orthodoxen Kirchenstreit um Afrika
  7. Äthiopien: Kämpfe um Tigray eskalieren
  8. Mosambik: Katechet rettet „Schatz“ seiner Pfarrei vor einem Terroranschlag
  9. Afrikanischer Kardinal: Christen sollen gegen ‚Homo-Ehe’ rebellieren
  10. Nigeria: 17-Jährige seit drei Jahren verschleppt






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz