Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

UK: Regierungsbericht empfiehlt Verbot von Therapien für Homosexuelle

13. Juli 2018 in Chronik, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Damit sollen ‚Menschen die verwundbar sind’ vor Schaden und Gewalt geschützt werden, die ihnen angeblich von Therapien zur Änderung der sexuellen Orientierung drohen.


London (kath.net/LSN/jg)
Ein Bericht der britischen Regierung empfiehlt das Verbot reparativer Therapien für Homosexuelle. Dies ist eine von insgesamt 75 Empfehlungen des „LGBT-Action Plan“, der vom Government Equalities Office (GEO) erstellt worden ist, „um das Leben von LGBT-Personen zu verbessern“.

Der Bericht schlägt vor, „alle legislativen und nichtlegislativen Möglichkeiten prüfen“, um Reparativtherapien zu verhindern. Damit sollen verwundbare Menschen „vor Schaden und Gewalt“ geschützt werden, heißt es in dem 4,5 Millionen Pfund teuren Bericht.


Grundlage für den „LGBT-Action Plan“ ist eine Befragung von 108.000 LGBT-Personen. Zwei Prozent der Befragten haben angegeben „schädliche“ Behandlungen erfahren zu haben, weitere fünf Prozent gaben an, dass ihnen diese angeboten worden sei.

Reparativtherapien sind umstritten, weil sie die weit verbreitete Ansicht in Frage stellen, sexuelle Orientierungen seien biologisch festgelegt und nicht veränderbar. Ihre Gegner behaupten, sie sei für LGBT-Personen gefährlich und könne keine Änderung der sexuellen Orientierung herbeiführen.

Die American Psychological Association (APA) hat 2009 in einem Bericht festgestellt, dass es keine Studien gebe, welche die Gefährlichkeit von Reparativtherapien belegen würden. Die APA hat in demselben Bericht Psychologen allerdings auch vor der Werbung für Reparativtherapien gewarnt, da deren Wirksamkeit ebenfalls nicht belegt sei. 2016 hat die APA dann eingestanden, dass die sexuelle Orientierung doch nicht unveränderbar sei.

Ehemalige Homosexuelle haben wiederholt bestätigt, dass sie von reparativen Therapien sehr wohl profitiert hätten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  2. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  3. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  4. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  5. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  6. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  7. Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
  8. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  9. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  10. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz