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Genn: Vorkonziliare klerikale Typen möchte ich nicht weihen!

1. Oktober 2018 in Deutschland, 99 Lesermeinungen
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Der Münsteraner Bischof Felix Genn lehnt "traditionalistische Priesteramtskandidaten" ab


Münster (kath.net)
Der Münsteraner Bischof Felix Genn lehnt "traditionalistische Priesteramtskandidaten" ab. Dies berichten deutsche Medien, die Genn mit folgendem Satz zitieren: "Ich kann Ihnen dezidiert sagen: vorkonziliare klerikale Typen möchte ich nicht und werde sie auch nicht weihen." Genn stand zuletzt im August in der Kritik. Damals wurde er von einem Pfarrer kritisiert, weil Genn sich den „Musulmanen“ anbiedere. Der Zerfall der Kirche im Bistum Münster sei perfekt, jeder könne dies sehen, Trotzdem sage Bischof Felix Genn „völlig wirklichkeitsfremd: ‚Islamisierung findet gewiss nicht statt‘“, schrieb damals der Emmericher Pfarrer Paul Spätling in seinem offenen Brief an den Bischof von Münster.


Spätling kritisierte offenbar eine Ausstellung im Münsteraner Dom mit 14 Künstlern zum Thema Frieden. Dazu hängt über dem Eingangsportal des Domes in Leuchtschrift ein arabischer Schriftzug mit dem Gruß „„as-salamu ‘alaikum“ (Gottes Friede sei mit Dir). Der Pfarrer kritisierte wörtlich: „Man lädt nicht mehr die Christen ein mit Dominus vobiscum, sondern die Musulmanen mit as-salamu-alaikum. Warum nicht gleich mit Allah alu akbar?“.


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Lesermeinungen

 freya 7. Oktober 2018 
 

Mit einer solchen Einstellung sollte Genn Gehn!


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 fenchel 5. Oktober 2018 
 

was? Was machte eine Ausstellung im Gebetshaus?

moment mal.Ob unter, vor-, hinter-, nach- oder überkonziliar is mir Schnuppe. Es kommt nicht auf den Typen an, Herr Genn, sondern auf den Menschen!
Was um Himmel in der Welt macht eine Ausstellung im Dom? Ist der Dom jetzt Staatsgalerie des Landes NRW oder warum wird dort Kunst ausgestellt? Ich bitte umgehend um Antwort, Herr Bischof! Ich bin stinkesauer, Herr Genn, Mach doch Ausstellung in deinem Bischofspalast, da gibt es reichlich Platz, mehr als im Fachwerkhäusle von Limburg! Meines Wissen sind rund um den Domplatz vier Galerien, muss der Dom die fünfte sein?
Kann es noch etwas Verirrteres geben? Und den Salamaleikum-Spruch kann Herr Bischof sich an die Mitra nageln! Unglaublich verpeilt!
Mit Wehmut erinnere ich mich an den Lyriker und Bischof Reinhard Lettmann- da war geistliches Leben in der Bude. Als geistlicher Lyriker war der Vorgänger alles andere, aber kein Sprücheklopfer und plakativer Werbeonkel.
Ich finde die Laien sollten gegen diese Entweihung aufstehen!Schluss damit!


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 phillip 5. Oktober 2018 
 

Stellungnahme zu einem Posting, dessen Inhalt nicht wirklich verstanden worden ist.

Ad quia_absurdum. Wenn Sie schon hier im Forum mitdiskutieren wollen, dann sollten Sie sich einmal hinsichtlich der Begriffsinhalte „sittliche Disposition“ und „innere Intention“ schlau machen und zudem genauer die Post´s anderer durchlesen. Sie haben – das ist richtig – nichts über die Disposition des Empfängers geschrieben. Ich – das dürften Sie überlesen haben – allerdings auch nicht. Anlass meines Postings war der Satz des von Ihnen offensichtlich hochverehrten Bischofs Felix Genn , dezidiert feststellte, "traditionalistische Priesteramtskandidaten abzulehnen“, „vorkonziliare klerikale Typen nicht zu mögen und sie auch nicht zu weihen". Dies veranlasste mich, Bedenken hinsichtlich der Gültigkeit und Wirksamkeit der Spende von Sakramenten durch diesen Bischof anzudenken. Aus meinem diesbezüglichen Text ist klar erkennbar, dass ich die innere Intention des Bischofs, die für eine gültige Sakramentenspendung erforderlich ist, und keinesfalls den Empfänger angesprochen habe.


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 quia_absurdum 5. Oktober 2018 
 

@phillip: Sakramente

1. Ich mische mich nicht in Ihren Seelenfrieden ein und habe nur eine Hoffnung zum Ausdruck gebraucht.

2. Ich habe ausdrücklich geschrieben "zumindest über die Wirksamkeit". Wirksamkeit und Gültigkeit kann ich schon selber unterscheiden.

3. Ich habe nichts über die Disposition des Empfängers geschrieben. Es ist Lehre der Kirche, daß die Sakramente wirken unabhängig von der Würdigkeit des Spenders. Die Disposition des Empfängers ist davon unberührt. Deshalb ist Ihre Sorge wegen einer möglichen Häresie unbegründet.


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 phillip 5. Oktober 2018 
 

Was ist zur Spendung eines Sakramentes erforderlich?

Ad quia_absurdum. Über meinen Seelenfrieden befinde ich, gemeinsam mit meinem Beichtvater, schon selber. Wenn Sie mein Posting genau gelesen hätten, wären Sie auch auf den Begriff "Gültigkeit" einer Sakramentenspendung gestoßen. Dazu sagt nämlich die Kirche: Zur Spendung eines Sakramentes sind drei Dinge erforderlich: erstens die Materie (z.B. das Wasser bei der Taufe), zweitens die Form (z.B. bei der Taufe die Worte: "Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.") und der Spender, der die Absicht haben muss, das zu tun, was die Kirche tut. Ich für meinen Teil rechne die Handlung eines Priesters/Bischofs, der zB das Sakrament der Versöhnen spendet, ohne vom Pönitenten die von der Kirche geforderten und auch dogmatisch festgeschriebenen (zur Wirksamkeit eines Barmherzigkeitsaktes, hier der Versöhnung mit Gott, erforderlichen) sittlichen Dispositionen zu verlangen, nicht dem Tun der Kirche zu. Keine Dispositionen zu verlangen, halte ich auch für häretisch.


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 quia_absurdum 4. Oktober 2018 
 

@phillip: Wirksamkeit der Sakramente

Unsere heilige Mutter Kirche läßt Sie, verehrter phillip, zumindest über die Wirksamkeit der Sakramente doch nicht im unklaren. Wie Sie wohl selbst wissen wirken die Sakramente objektiv, somit unabhängig von der sittlichen Disposition des Priesters, der sie spendet. Ich hoffe diese Gewißheit stärkt Ihren Seelenfrieden und stimmt sie Bischof Genn gegenüber etwas versöhnlicher.


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 fenchel 4. Oktober 2018 
 

Sehr wichtig.

+Bernhard Josef,
besten Dank für die wichtigen Inofs u. ihre Wortbeiträge!vor allem das "Prozesshafte der Tradition" bei Kohlgraf ..hallooo?
und.."da es durchaus fragwürdig ist, ob das II Vaticanum so interpretiert werden kann und darf, wie es ein Teil(!)der Bischöfe will. Es gibt da ja deutlichste Differenzen zwischen den Bischöfen.
Bischof Genns Aussage zeigt, dass er nicht offen ist, Fragen des richtigen Verständnisses des Konzils zu stellen, sondern genau diese unterbinden will, weil er eine bestimmte Lesart als Gültige durchsetzen möchte."
So geht eben Machtausübung in sehr eng abgesteckter Richtung, erinnert mich an die Kommunisten, die wollten auch den alten Zopf (die historische Entwicklung) für immer abschneiden, sind aber krachend gescheitert. Sie haben völlig recht,wenn Sie schreiben:"...sondern auch weil er offen einem Klerikalismus huldigt, den er plakativ geißelt." So sind Sie eben die Erfinder neuer Weltsichten, deren Reform dann auf halber Strecke stecken bleibt.


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 phillip 4. Oktober 2018 
 

"Ich kann Ihnen dezidiert sagen Herr Genn:

"Ich kann - und muss nach Gottes Willen offenbar - solche Typen wie Sie erleiden, einer Sakramentenspendung durch Sie werde ich allerdings vermeiden, zumal ich nicht sicher sein kann, dass diesen Gültigkeit und Wirksamkeit zugerechnet werden können!"


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 Bernhard Joseph 4. Oktober 2018 
 

Verehrter @Kostadinov,

ich kann nur jedem empfehlen, den Text des heutigen Mainzer Bischofs Peter Kohlgraf aus dem Jahr 2011 zur Interpretation des II Vaticanums gründlich zu lesen!

(https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/pthi/article/download/1077/1031)

Da wird definitiv die Kontinuität der katholischen Glaubenslehre aufgekündigt und durch eine "Dynamik" der Lehre ersetzt, die sie letztlich in Beliebigkeit auflöst.

Mir scheint, insbesondere vor dem Hintergrund des Missbrauchsskandals und der damit in Verbindung stehenden Tatsache, dass eine Homo-Lobby seit Jahrzehnten in der Kirche eine neue kirchliche Lehre zu etablieren sucht, wichtig, auf die theologische Trickkiste hinzuweisen, mit der diese neue Lehre gerechtfertigt wird.

Dass diese jahrzehntelange Taktik bei nicht wenigen Bischöfen in unseren Landen gefruchtet hat, sieht man an Phrasen des "Prozesshaften der Tradition", wie sie Kohlgraf vertritt, wobei der Prozess die Tradition sukzessive auflöst.


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 Kostadinov 4. Oktober 2018 

Es gibt zwei Möglichkeiten bei VII

entweder seine Aussagen stehen in Einklang mit den über 1900 Jahren davor, dann gibt es keinen Anlass, jmd als "vorkonziliar" abzukanzeln.
Oder VII hat eine neue Lehre verkündet - und damit das Fundament der Tradition verlassen. Und dann kann ja V (n+1) künftig nach Lust und Laune weitere neue Lehren verkünden, was dann dazu führt, dass man Lehramt künftig Leeramt schreiben müsste


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 Bernhard Joseph 4. Oktober 2018 
 

@quia_absurdum - Grund des katholischen Lehramts

"Ich erwarte von jedem Diözesanbischof, daß er wie Bischof Genn darauf achtet, daß die Priester den Grund des katholischen Lehramts nicht verlassen."

Na dann müsste aber Scharen von Priestern ein kirchliches Disziplinarverfahren drohen, denn die Auswüchse seltsamster Gepflogenheiten in der Hl.Messe durch progressive Priester sind doch allseits bekannt.

Die Liturgieunfähigkeit vieler Priester und auch vieler Laien hat doch ein Ausmaß angenommen, dass eine Hl.Messe nicht selten einem bloßen Event, einem Happening gleicht.

Und die katholische Lehre ist mittlerweile durch die oberste Hierarchie in der Kirche so weit entleert, dass von den Inhalten des II Vaticanums nur noch wenig übrig geblieben ist.

Nach dem II Vaticanum fand noch ein verborgenes "Konzil" in den Köpfen progressiv gestimmter Bischöfe wie Lehmann statt: das Zeitgeistkonzil!

Danach besteht die Lehre der Kirche darin, dass sie je nach Zeiterfordernis wechselt.


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 Bernhard Joseph 4. Oktober 2018 
 

@quia_absurdum - Sie setzen das II Vaticanum in einen Gegensatz zum vorherigen.

Diese Entgegensetzung ist falsch!

Dass es divergierende Interpretationen der Texte des II Vaticanums gibt, ist eine schlichte Tatsache, darauf hat ja auch Papst Benedikt immer wieder hingewiesen. Dass diese unterschiedlichen Interpretationen aus grundverschiedenen Vorstellungen resultiert, was Kirche ist und was nicht, sollte auch klar sein. Daraus ergibt sich dann die Tatsache, dass je nach Kirchenverständnis ganz unterschiedliche Verkündigungsinhalte vertreten werden.

Sie unterstellen, dass Bischof Genn hier die einzig wahre Richtung vertritt. Dem ist aber nicht so, da es durchaus fragwürdig ist, ob das II Vaticanum so interpretiert werden kann und darf, wie es ein Teil(!) der Bischöfe will. Es gibt da ja deutlichste Differenzen zwischen den Bischöfen.

Bischoff Genns Aussage zeigt, dass er nicht offen ist, Fragen des richtigen Verständnisses des Konzils zu stellen, sondern genau dies unterbinden will, weil er eine bestimmte Lesart als Gültige durchsetzen möchte.


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 quia_absurdum 3. Oktober 2018 
 

immer noch unverständlich

Ich versteh die Aufregung immer noch nicht. Weshalb sollte Bischof Genn einen Priesteramtskandidaten weihen, der das zweite Vatikanische Konzil ablehnt? Die Diskussion dreht fast nur noch um den Alten Ritus - aber der ist ja nicht nur vorkonziliar, weil er ja heute auch noch erlaubt ist.

Und dann die sogenannte Hermeneutik des Konzils - was immer der eine oder die andere darunter versteht: die gehört ja nicht zum Konzil selbst! Bischof Genn ist ein aufrechter Seelsorger. Ich erwarte von jedem Diözesanbischof, daß er wie Bischof Genn darauf achtet, daß die Priester den Grund des katholischen Lehramts nicht verlassen.


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 Montfort 3. Oktober 2018 

@garmiscj - Es ist doch modern, dass Priester Gottesdienstteilnehmern den "Allerwertesten" zuwenden!

"Ein Priester, Lehrveranstaltungsleiter in meiner theologischen Ausbildung, sprach etwa den Satz..."

Da es doch derzeit "zum letzten Schrei" gehört, v.a. Barockkirchen zu verunstalten und den Volksaltar genau in der Kirchenmitte (oder gar in der Mitte des Langhauses unter Weglassung der Apsis) zu postieren, wendet doch mittlerweile der moderne "post-konziliare" Priester (eventuell homosexueller Ausrichtung) zumindest einem Drittel bis einer Hälfte der Mitfeiernden den "Allerwertesten" zu. Und wo der Tabernakel mittig in der Kirche steht: wem wendet der Priester denn dann seinen "Allerwertesten" zu?

O Herr, schenke Hirn - vor allem aber wieder echte Ehrfurcht in Deiner Kirche!


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 Bruder Konrad 3. Oktober 2018 
 

@Konrad Georg ‚Nicht die Texte…sind vom Übel‘

Ich teile Ihre Auffassung. Mit -leider gravierenden- Ausnahmen.
Ein Beispiel:
Bis zum 2. Vatikanischen Konzil wurde in der katholischen Kirche der Islam als 'satanische Religion' eingestuft (siehe z.B. kath.net/news/63612 vom 28.April 2018).
Und umgekehrt war (und ist es bis heute) genauso.

Gemäß nostra aetate, 3 beteten aus katholischer Sicht die Gläubigen beider Religionen dann plötzlich zum gleichen Gott.
War Satan mutiert oder hatte die Kirche vor dem Konzil schreiendes Unrecht begangen?

Nach Jahren der Beschäftigung mit dem Islam teile ich für mich die Einschätzung der „vorkonziliaren“ Generationen.

Und wenn das richtig ist, ist nicht nur „der Rauch Satans“ (Paul VI) in die Kirche eingedrungen.

Wen wundert da noch die Entwicklung in der katholischen Kirche in den letzten 5 Jahrzehnten?

Wie hat 'st.michael' kürzlich so zutreffend kommentiert: Die schmerzhafte Revision wird kommen, denn Christus lässt sich nicht ewig aus seiner Kirche ausschließen.


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 Aschermittwoch 3. Oktober 2018 
 

Gegenfrage

Wer möchte überhaupt noch von Mr. Genn geweiht werden???


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 Konrad Georg 3. Oktober 2018 
 

Danke, Msgr. Schegel

im Grunde war mir dieser Sachverhalt offenbar schon lange bewußt. Jetzt weiß ich es präzise. Danke.
Als ich an der Wallfahrtskirche Oberelchingen (A8 X A7) vorbeikam, besuchte ich sie auf dem Rückweg: Der riesige Hochaltar Dekoration, ein "Beistelltischchen" als Altar. Dieses ist als geweihter Gegenstand natürlich ehrwürdig. Wie kommt es, daß manche Priester davor die Knie beugen, aber vor dem Allerheiligsten im Hochaltar nur eine Verbeugung machen?


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 SCHLEGL 3. Oktober 2018 
 

@garmiscj

Schade, dass ich den von Ihnen zitierten Priester,der sich in so abwegiger Weise über die Zelebration versus Orientem geäußert hat,nicht persönlich gehört habe!
Ich hätte mir erlaubt diesen theologischen Geisteszwerg über die katholischen Ostkirchen, beziehungsweise über jene katholischen Kirchenbauten aufzuklären,in denen sich nur ein Hochaltar befindet.
In Kopie besitze ich ein Dokument,in dem die römische Kongregation für den Gottesdienst eindeutig feststellt,dass die Errichtung eines "Volksaltares" nirgends gefordert sei.Eine Altar, der von der Wand getrennt,frei umschritten werden kann, muss sich in das Gesamtbild des Gotteshauses einfügen lassen und, wie es in dem Dokument weiter heißt,ist auf die Sensibilität der Gemeinde Rücksicht zu nehmen!Darüber hinaus müsse dem Priester und der Gemeinde völlig klar sein,dass das EUCHARISTISCHE OPFER dem dreieinigen Gott dargebracht werde und der Priester"versus Deum per Christum" stellvertretend das Opfer der Kirche darbringe.Msgr.Schlegl


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 Walter Knoch 3. Oktober 2018 

Ein Bischof,

der endlich einmal wieder neu anfängt.
2000 Jahren waren die Typen dran, die Römisch Katholische Kirche durch die Zeiten zu führen.

Jetzt endlich mit Herr Glenn wird damit aufgeräumt.

Ich gratuliere.

Wenn ich jetzt an meine Mutter denken, die vorkonziliar, also unter der Herrschaft der Typen-Tyrannis gestorben ist, und die dieser Kirche in tiefem Glauben verbunden war, würde ich mit Herrn Glenn gerne ein Gespräch unter 4 Augen führen. (metaphorisch gemeint und nicht gewalt-insinuierend)

Ich frage mich, wer Herrn Glenn zum Priester geweiht hat?


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 Einsiedlerin 2. Oktober 2018 
 

@Bernhard Joseph - Hermeneutik

Ich teile Ihre Einschätzung voll und ganz. Genau das sehe ich als DAS große Problem seit V.II


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 st.michael 2. Oktober 2018 
 

Schade drum 2.)

4.) Das Verhältnis zu den anderen Religionen muss tolerant und offen sein, darf aber keinen Zweifel daran lassen das Ökumene immer das Ziel haben muß, den Menschen wieder in den Schoß der Mutter Kirche zurückzuführen.
Nur unter diesem Gesichtspunkt darf die Mission betrieben werden, sonst widerspricht sich das Handeln.
Das wären Punkte die es dringend zu diskutieren gäbe.
Solange die Kirche hier nichts tut, geht ihr Untergang fröhlich weiter.
Aus dieser Perspektive ist es doppelt traurig das die Verweigerungshaltung von Klerikern wie Bischof Genn nur dazu führen wird, das gutgemeinte Empfehlungen des Konzils eines Tages mitausgeschüttet werden und das ist schade.
Die schmerzhafte Revision wird kommen, denn Christus lässt sich nicht ewig aus seiner Kirche ausschliessen.


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 st.michael 2. Oktober 2018 
 

Schade drum 1.

Ein User beschhrieb den Bischof mit "Borniert".
Leider ist das die Haltung vieler,ja der meisten Kleriker.
Das Konzil war vom Charakter her pastoral und hat kein einziges neues Dogma verkuendet, wird aber quasi als Ganzes wie ein Dogma behandelt, dessen kritische Analyse verboten ist, bzw zum Ausschluss führt.
Ohne diese Analyse aber wird es keine Lösung der Kirchenkrise geben die geradewegs in den Untergang taumelt.
Für diese abgeirrte Kirche gilt das Christuswort nicht.
Es gibt Themen die der Überprüfung gehören:
1.) Die Liturgie muss wiederhergestellt werden, einheitlich und für die Ganze katholische Welt verbindlich.
2.) Jesus Christus ist der Einzige, Alleinige und alles andere ausschliessende Faktor dees Heils, sonst niemand. Es wohnt auch keiner noch so humanistischen Vereinigung irgendein vergleichbarer Heilsweg inne.
3.) Die Kirche als Leib Christi ist das Einzige Zentrum des Heils, es gibt keinen anderen Weg.
s.u.


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 fenchel 2. Oktober 2018 
 

Der Typ?

Hallo Bischof Genn, bitte um Kurzcharakterisierung: Was soll das für ein Individuum sein, dieser „vorkotziliare Typ“. Hochwürden, bitte lassen Sie sich herab und geben dem Laien eine Erklärung. Vertreten Sie den nachchristlichen - oder postkonziliaren Typus als Mensch oder als Bischof? Erklären sie sich, was soll das für ein Wesen sein? Ich vernehme immer diese Typenzuschreibung, aber verstehe nur Bahnhof.
Kann denn ein Bischof wie Sie offensichtlich gay-konziliare Priester eher bevorzugen? Gibt es für jeden kontiliaren Typ eine Blechmarke, etwa wie Flakhelfer der Seelsorge….
Als Autoschlosser kenne ich alle Typen der Toyota-Pickup-serie, nicht aber die diversen Typen der Priesteramtskandidaten. Also. Bitte um Rückruf.


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 garmiscj 2. Oktober 2018 

Intolerante Kleriker

Es gibt Leute, die haben anscheinend eine Phobie gegen alles Transzendente. Verwunderlich nur, dass hier viele Kleriker betroffen sind. Zum Beispiel geht es doch in einer heiligen Messe gerade auch darum, seine Seele zu Gott zu erheben und nicht uns selber zu feiern (wir sind alle lieb). Warum meinen diese Kleriker, sie müssten Menschen beflegeln, welche dafür bestimmte Formen der Messe bevorzugen? Ein Priester, Lehrveranstaltungsleiter in meiner theologischen Ausbildung, sprach etwa den Satz: "Manche [Priester] strecken den Menschen sogar ihren Oasch (=Arsch) bei der Messe entgegen". Gerne hätte ich gefragt, was dann er den Menschen entgegenstreckt, wenn man wortwörtlich auf gleichem Niveau bleibt.


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 Konrad Georg 2. Oktober 2018 
 

Altgläubig ./. Neukatholisch

oder eher umgekehrt?
Nach dem Konzil trat eine revolutionäre, ja sektiererische Denkrichtung auf, die aber ihre Vorbereitung schon vorkonziliar erhalten und genau genommen die Fortsetzung von 1517 zum Ziel hatte. Diese Flausen wurden von deutschen Bischöfen unter "Veni, Creator Spiritus" ins Konzil hineingetragen >Der Rhein fließt in den Tiber< und kamen danach als "Geist des Konzils" machtvoll zum Vorschein. Dafür hatte eine manipulative euphorische Berichterstattung gesorgt.

Nicht die Texte, sondern der hineinbehauptete Geist ist vom Übel. Und Ursache der tatsächlichen Spaltung.


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 Beda46 2. Oktober 2018 

@ scavenger

Durch die Kirchensteuer sind unsere Priester in der Kategorial-Seelsorge allerdings auch für die Nicht-mehr-Gläubigen zuständig: sie taufen, verheiraten und beerdigen unentwegt Menschen, von denen sie bis dahin nichts gewusst haben.


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 scavenger 2. Oktober 2018 
 

@ Kirchental

Es gibt Seminare in Deutschland, wo auch positiv über den Alten Ritus gesprochen wird. In meiner Diözese ist der Regens ein erklärter Gegner der Alten Messe; der Subregens hingegen lässt sich dort ab und zu mal blicken. Hohe Beamte des Bistums, die ich auch persönlich kenne und schätze, bekennen sich sehr offen zur Alten Messe und zelebrieren diese regelmäßig, wenn nicht sogar mit Vorliebe (und ich spreche hier von diözesanen Entscheidungsträgern).
Ich denke, man kann eine Wende feststellen. Die Jugend ist traditional-konservativ, die jungen Priester auch (was leider sehr oft in internen Meetings beklagt wird). Die nächste Führungselite wird der Alten Messe wohlgesonnen oder zumindest nicht ablehnend gegenüber stehen.
Es bleiben die hartgesottenen Altliberalen und 68er Leute, die noch einen Verzweiflungskrieg führen und aus allen Kanonen schießen, bis die Munition ausgeht.
Münster, das muss man auch sagen, ist eine sehr liberale Stadt und ein westfälisches Mekka für Schwule.


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 scavenger 2. Oktober 2018 
 

@ siracides

Georg May hatte vor einiger Zeit einen Vortrag zum Thema "Priestermangel" gegeben. Vielleicht finden Sie ihn ja noch irgendwo im Netz.
Jedenfalls hat er die These vertreten, dass der Priestermangel gewollt sei und zum anderen auch gar nicht so existiere, wie er oft dargestellt wird. Da es immer weniger Gläubige gibt, braucht man auch nicht mehr so viele Priester.
Aber wir wissen ja auch, wie negativ die Reaktionen auf ausländische Hilfspriester war, die man gar nicht haben wollte und dann noch beschimpft hatte (gab es da nicht so einen bestimmten Ausdruck?).


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 Devi 2. Oktober 2018 
 

Kard.v.Münster

Es gibt nur eine Kirche, nicht -vor- noch- nach-.Sie ist die Heilige Kath. Kirche. In ihr kommen wir Jesus so nahe im Sakrament der Heiligen Kommunion. Dafür danke ich jedem Priester der in Persona Christi das Opfer vollzieht. Alle Priester, die Zweifel haben,sollten sich in einem Kloster betend erneuern. Es ist noch Zeit dies zu tun. Wir Kath. Christen sind zutiefst erschüttert über die Priester die viele Menschen ins Verderben senden. Sexuelle ungute Praktiken gehören nicht in die Seminare und auch nicht in die Pfarrhäuser. Ebenso gehört es sich nicht solche Urteile über unsere, über 2000tausend jährige Kirche zu fällen! Wir Gläubigen sind entsetzt was wir seit 2011 alles ertragen mussten.Devi


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 Kostadinov 2. Oktober 2018 

@quia_absurdum, @Kirchental - kleiner Scherz

ein Seminar wüsste ich schon noch, nämlich in Zaizkofen - sorry, der Spruch musste jetzt sein...


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 Kirchental 2. Oktober 2018 

@quia absurdum

In welcher Diözese leben Sie bitte, in der man nach Belieben in dem Ritus feiern kann, der würdig erscheint?

Wer ist dort Regens? Das wäre vermutlich der einzige in ganz Deutschland, der beim Wort alter Ritus nicht in Schnappatmung verfällt. Gibt es wirklich ein Priesterseminar außerhalb Wigrazbad, in dem lateinische Messen oder gar Messen im alten Ritus gefeiert werden?

Und wie glauben Sie reagiert die normale deutsche Pfarrei, wenn der neue Kaplan den Volksaltar hinaus tragen lässt, um auch nur ausnahmsweise einen Messe im alten Ritus zu feiern? Wie lange wäre der junge Mann wohl vor Ort?


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 Bernhard Joseph 2. Oktober 2018 
 

Die nachkonziliare "Dynamik" zeigt deutliche Zerfallserscheinungen

Mich beschleicht immer deutlicher der Eindruck, Bischöfe wie Genn haben im Grunde eine heillose Angst, dass ihre Agenda einer anderen Kirche, die dem Apostel Paulus ein Gräul wäre, in absehbarer Zukunft in der Versenkung verschwinden wird. Da bläst man zum letzten Gefecht und will die "Reform", die in Wahrheit eine einzige Verwüstung des Glaubens ist, unumkehrbar machen, übersieht aber dabei, dass das jüngere Kirchenvolk längst sich von dieser modernen Entartung des Klerikalismus immer stärker abwendet.

Bergolio, angetreten als großer Erneuerer, hat seine Glaubwürdigkeit längst eingebüßt, nicht nur, weil er die Dubia nicht beantwortet, sondern auch weil er offen einem Klerikalismus huldigt, den er plakativ geißelt.

Die liturgischen Verwüstungen, verursacht durch den Ungeist der 68er Zeit mit ihrer trivialen Marxismusromantik, sind so deutlich sichtbar, dass nur noch die nackte klerikale Macht als Kirchenbild übriggeblieben ist.

Kasper und Co. sind theologisch bankrott!


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 je suis 2. Oktober 2018 

@ naiverkatholik ZUM BESSEREN VERSTÄNDNIS

Aus einem Artikel der TAGESPOST (27.09.):
"Vor Journalisten in Fulda sagte Genn wörtlich: „Ich kann ihnen dezidiert sagen: Vorkonziliare klerikale Typen möchte ich nicht und werde sie auch nicht weihen“. Der Münsteraner Bischof äußerte sich während der Pressekonferenz über die kommende Jugendsynode in Rom. Genn ist Mitglied in der Bischofskongregation und wird an der Bischofssynode teilnehmen.
Zuvor hatte Paul Metzlaff von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz erklärt, viele junge Menschen seien „traditional-postmodern“ und schätzten traditionelle Frömmigkeitsformen und die klassische Anbetungsform. Der größte Kritikpunkt am Vorsynodendokument sei von katholische Jugendlicher aus den USA vorgebracht worden. Diese hätten beanstandet, dass die außerordentliche Form des römischen Ritus nicht genügend berücksichtigt worden sei. „In Deutschland haben wir das so gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass junge Menschen auch diesen Formen anhängen“ sagte Metzlaff.


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 Bernhard Joseph 2. Oktober 2018 
 

@quia_absurdum / @naiverkatholik

Was genau verstehen Sie unter Ablehnung des Vaticanum II.?

Ich habe unten auf einen Text des heutigen Mainzer Bischofs Kohlgraf verwiesen, indem durchaus eingestanden wird, dass es im Zuge der sogenannten Hermeneutik des Konzils, zu konträren Auffassungen sowohl des Liturgischen als auch des Spirituellen, letztlich also von Katholizität, gekommen ist, insbesondere was den Wahrheitsbegriff anbetrifft. Kohlgraf spricht von der "Dynamik" und dem "Prozesshaften der Tradition", wodurch genau besehen Tradition selbst schon aufgelöst wird und in ein Zukünftiges, noch zu Schaffendes überführt wird.

Dass man dieser Hermeneutik des Konzils nicht folgen muss, ist klar, gerade auch, weil sie zu verheerenden Verwüstungen sowohl in der Liturgie als auch im Grundverständnis des Glaubens geführt hat.

Wahrheit, als zeitgebundene, verliert ihren bindenden Charakter und ebenso der Glaube und mit ihm die christliche Moral. Wir sehen das heute überdeutlich, sowohl in als auch außerhalb der Kirche.


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 ottokar 2. Oktober 2018 
 

Sucht Euch Eure Bischöfe aus!

Es bleibt somit nichts Anderes übrig, als dass sich gläubige Männer, die sich zu Priestern berufen fühlen und noch das Glaubensbekenntnis, den Engel des Herrn und das Gebet zum Hlg.Erzengel Michael beten wollen und können,die noch an das Sakrament der Beichte, an das Beichtgeheimnis, an die Unauflöslichkeit der Ehe und an das Gelöbnis bei der Priesterweihe glauben ,in Regensburg, Passau, Bamberg oder Köln weihen lassen.


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 jabberwocky 2. Oktober 2018 

Glücklicherweise gibt es Bischöfe, die Bischofs Genns Weihekriterien nicht teilen

Die traditionalistische und vorkonziliare Kirche hat Tausende von großen Heiligen hervorgebracht. Wer sich damit verbunden fühlt, befindet sich also in guter Gesellschaft und bekommt das geistliche Rüstzeug, sein eigenes Leben zu heiligen.
Je mehr jedoch die "moderne und nachkonziliare" Kirche ihren Schwerpunkt im irdischen verortet und sich als diesseitsorientierte Ethikagentur versteht, desto mehr wende ich mich der Tradition zu - und ich habe es nie bereut.
Glücklicherweise gibt es Bischöfe, die Bischofs Genns Weihekriterien nicht teilen, sondern denen es eine Ehre ist, Männer nach dem Herzen Jesu zu weihen. Gebe Gott, daß das so bleibt.


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 siracides 2. Oktober 2018 
 

Politische Agenda - Zölibat?

Kann es sein, dass wir es mit einer politischen Agenda zu tun haben, die U.A das Ziel hat, vermehrt "zukünftige", (traditionell)MÄNNLICHE Priesterkandidaten abzuschrecken, so den Bedarf zu reduzieren und schließlich - durch das "notwendige!!" Abschaffen des Zölibats - (was wohl ein Ziel dieser komischen Freimaurerischen-Gruppen zu sein scheint) schließlich Frauen als Priester anwerben?

Ja, die Kardinäle werden sich in Februar treffen, und die Tagesschau sprach schon darüber, dass über Neurungen und Veränderungen gesprochen wird (auch über das Zölibat), gerade auch wegen den Missbrauchsvorwürfen... (Man spricht natürlich nicht über die allgemeine Welt-Homo-Lobby, die können nichts dafür! Die sind alle friedlich und Lieben sich friedlich.

Ziel: Die Katholische Kirche "erneuern" oder
"zerstören" wollen?

Man weiß es nicht genau!
Aber was wir genau WISSEN

MT 16;18
.Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwä


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 scavenger 2. Oktober 2018 
 

@ je suis

Sie und andere haben das schon ganz richtig gesehen. Das Priesterseminar in Münster ist leer. Man kann ja auf der Homepage des Collegium Borromaeum sehen, wie viele Seminaristen es momentan gibt.

Definitiv wurden eher traditionell eingestellte Seminaristen in der Vergangenheit rausgeekelt, einerseits durch die virulente homosexuelle Kultur innerhalb der Mauern (ich will den aktuellen Seminaristen nichts unterstellen und wünsche ihnen Gottes reiche Gnade!). Und andererseits durch eine Seminarführung, die schon beim Wort "Alte Messe" einen Schlaganfall bekommt.

Da ich leider mit dem Bistum eng verbunden bin, hatte man mir vor einiger Zeit eine Führung im Collegium gegeben und stolz darauf hingewiesen, dass die Seminaristen alle "ganz normal" wären. Außer einer, der wäre ganz verrückt und seltsam, weil er so andächtig sei. Aber der kam ja auch aus Italien. Sie stellten ihn dar wie einen Außerirdischen. Leider konnte ich nichtt persönlich mit ihm sprechen.


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 quia_absurdum 2. Oktober 2018 
 

unverständlich

So ganz kann ich diese künstliche Aufregung nicht verstehen. Wenn "vorkonziliar" Ablehnung des 2. Vatikanischen Konzils meint: Es ist doch wohl selbstverständlich, daß ein römisch-katholischer Bischof keine Priesteramtskandidaten weiht, die das Konzil ablehnen!

Wenn es nur um den Ritus geht: es gibt ja die Möglichkeit, in der gültigen Form zu zelebrieren, die würdig erscheint.

@GerogBer
Ihre Bemerkung zu den Käfigen an Lamberti finde ich nicht passend zum Thema, pietätlos, geschmacklos, unangemessen, kurzum eines katholischen Forums nicht würdig!


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 naiverkatholik 2. Oktober 2018 
 

Bischof Felix und die Hutschnur

Verwunderlich, dass niemand etwas an dem Pegida-Redner Pfr. Spätling im Hauptartikel zu mäkeln hat. Da lässt man Überspitzungen gelten.
Dass Felix Genn ein hervorragender katholischer Bischof ist, steht für mich außer Frage. Geradezu bekannt ist er für seine Konzilianz. Dass er hier nicht den klügsten Satz gesagt hat, steht fest. Mit "vorkonziliar" meint er sicher "antikonziliar". Jesus und unser Glaubensbekenntnis sind auch vorkonziliar.
Wir wissen nicht, über welchen Kleriker und aus welchem Grunde er sich gerade geärgert hat, dass er ins Unreine den Spruch vom "klerikalen Typen" losgelassen hat. Auch einem Bischof darf mal etwas über die Hutschnur gehen.
Über die Professorenschaft seiner Uni ärgert er sich bestimmt auch öfter, bleibt aber höflich und (zu?!)zurückhaltend.


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 je suis 2. Oktober 2018 

@ Wynfried - WER DIE WAHL HAT...

Laut einem Bericht im "Deutschlandfunk" vom Januar 2018 ist der Mangel an Priesteramtsantwärtern im Bistum Münster und anderen deutschen Diözesen so dramatisch, dass er dem Regent des Priesterseminars in Münster, Hartmut Niehues, "schlaflose Nächte" bereitet.

"Zuletzt konnte sein Seminar in Münster nicht einmal ein Propädeutikum anbieten, weil sich nur vier Interessenten meldeten, aus den vier Diözesen Münster, Osnabrück, Aachen und Essen, die beim Einführungskurs ohnehin schon kooperieren", so der Deutschlandfunk.

Im Bistum Münster wurden 2017 drei Priester geweiht.
Soviel zu den markigen Worten des Herrn Bischofs zu seinen "Auswahlkriterien".


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 JuM+ 2. Oktober 2018 
 

Der nachkonziliare Relativismus...

Ist der Humus für klerikale Typen wie Genn. Alles was diese Typen sagen ist relativ und somit beliebig nach Angebot und Nachfrage mehr oder weniger orientierungslos.


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 Wynfried 2. Oktober 2018 

Warum mit Kanonen auf nicht vorhandene Spatzen schießen?

Dass Bischof Genn „vorkonziliare Typen“ nicht weihen will, überrascht mich nicht im geringsten.
Was mich überrascht: Warum sagt er das so offen? Warum schießt er mit Kanonen auf nicht vorhandene Spatzen? Solche „Typen“ werden sich im Münsteraner Collegium Borromaeum wohl kaum mehr einfinden.
Offenbar geht es hier einfach um eine bestimmte kirchenpolitische Agenda, die mit aller Macht durchgesetzt werden soll. Wir werden ja sehen, wie sich die Zahl der Priesterweihen in Münster in den nächsten Jahren entwickeln werden.


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 GerogBer 2. Oktober 2018 

Jemand

sollte ihm mal die Käfige an Lamberti zeigen.


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 Sureno 2. Oktober 2018 

Wer solche Hirten hat, braucht keine Wölfe mehr!


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 Bernhard Joseph 2. Oktober 2018 
 

@ThomasR - "Während Vaticanum II wurde keine neue Kirche gegründet."

Genau das sehen einige (nicht wenige) Bischöfe in unserem Land anders. Für sie wurde durch das Konzil eine neue Kirche gegründet und zwar im Wege einer "neuen praktisch-theologischen Hermeneutik" des Konzils.

Hierzu eine aufschlussreiche pastoraltheologische Information von Priv.-Doz. Dr. Peter Kohlgraf der Uni Münster aus dem Jahr 2011 (https://www.uni-muenster.de/Ejournals/index.php/pthi/article/download/1077/1031)

In diesem Text wird eine immer noch nicht überwundene "ungeschichtliche Einschätzung der einen Tradition der Kirche" kritisiert. Mit "Gaudium et Spes" sei dieses "isoliert auftretende Traditionsverständnis" korrigiert worden. Die Instruktion kritisiere "ausdrücklich das starre Verständnis der Tradition, das nur in der Wiederholung fester Lehrsätze besteht und nicht die Dynamik und das Prozesshafte der Tradition gleichermaßen ernst nimmt."

Hier wird auf dem Schleichweg eines theologischen Hegelianismus eine neue Kirche erbaut - siehe dazu auch Kardinal Kapser.


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 martin fohl 2. Oktober 2018 
 

Das Michaelsgebet,

welches nun gebetet werden soll, ist auch traditionalistisch. Ebenso der außerordentliche Ritus, den Papst Benedikt XVI ausdrücklich genehmigt, resp bestätigt hat.... ist das alles in Münster wieder aufgehoben?


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 morus24 2. Oktober 2018 

Wenn es nicht so traurig wäre ...

... müsste man fast schon darüber lachen: In seiner autoritären (klerikalen?) Ablehnung von Priesteramtskandidaten, die sich der vorkonziliaren Tradition verbunden fühlen, verhält sich Bischof Genn ausgesprochen vorkonziliar! Wenn man die Gewissensfreiheit ernst nimmt, wie sie in Dignitatis humanae (einem Schlüsseldokument des Vaticanum II) ausdrücklich anerkannt wird, dann kann man schon allein um ihrer willen keinen Priesteramtskandidaten ablehnen, der sich gegen den Mainstream auf die Tradition beruft. Ganz abgesehen davon, daß man angesichts des Priestermangels besser dreimal über derartige Exklusivitäten nachdenken sollte - und natürlich abgesehen davon, daß traditionalistische Kandidaten gar nicht in ein Seminar unter Aufsicht von Bischof Genn gehen würden.


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 Rosenzweig 1. Oktober 2018 

Heutiger Gedenktag - Heilige Thérèse von Lisieux – beten wir mit ihren Worten:

-
JESUS- Ewiger Hoher Priester,
bewahre Deine Priester/(Bischöfe)- im Schutz Deines Heiligsten Herzens,
wo ihnen niemand schaden kann.
(...)
Lass sie wachsen in der Liebe und Treue zu Dir und schütze sie vor der
Ansteckung der Welt.

Schenke ihnen mit der Wandlungskraft über Brot und Wein auch die
Wandlungskraft über die Herzen.

Segne ihre Arbeit mit reichlicher Frucht
und schenke ihnen dereinst die Krone des Ewigen Lebens! Amen.

Heilige Thérèse von Lisieux- (Patronin der Mission..)
erbitte uns HEILIGE PRIESTER/ BISCHÖFE u. Hl.FAMILIEN..


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 antonius25 1. Oktober 2018 
 

Und nachkonziliare findet er nicht

Wie viele Seminaristen gibt es zur Zeit in Münster? Eine Hand voll? Hat er dieses Jahr überhaupt Priester geweiht in seinem Bistum? Aber klar, wenn das Laienpriestertum kommt, sind die echten Priester ja eh völlig überschätzt.


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 ThomasR 1. Oktober 2018 
 

Hätte also gewisser Pfarrer von Ars überhaupt eine Chance auf die Priesterweihe beim Bischof Genn?

Hätten die Priester_Märtyrer vom 2. WK vom Bistum Münster: sel. Karl Leisner (verst 1945),Dechant Joseph Brenhard Lodde (ermordet in KZL Dachau 1943),Kaplan Bernhard Poether (ermordet in KZL Dachau 1942), prof und Kaplan Joseph Schmidlin (ermordet in KZL Schirmeck 1944), Kaplan Gerhard Storm (ermordet in KZL Dachau 1942) oder Dechant August Wessing (ermordet in KZL Dachau 1944)
überhaupt heute eine Chance auf die Priesterweihe heute? Sie waren schliesslich auch zu 100% vorkonzilär!

Statistich gesehen ohne Rückkehr zur Öffnung auf alle Konzile als gleichwertige Konzile in der Geschichte der Kirche vom Urkonzil in Jerusalem bis zu Vaticanum II (Originaltexte und nicht oft fehleerhafte Interprätationen) wird Priesterseminar in Münster und überhaupt katholische diözesane Priester nicht nur in Münster eher nicht geben.
Während Vaticanum II wurde keine neue Kirche gegründet.
Ist Pastores dabo vobis von Papst Wojtyla (1992) auch ein vorkonziläres Stück Papier (jedoch nur danach publiziert?)


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 Diadochus 1. Oktober 2018 
 

Rufmord

Was Bischof Genn hier betreibt, ist Rufmord. Oder ist es vielleicht nur der grüne Neid auf die Traditionalisten, deren Priesterseminare voll sind? Keine Angst Herr Bischof Genn, von Ihnen möchte sich schon keiner weihen lassen.


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 Norbert Langenfeld 1. Oktober 2018 

Weihevollmacht

So geht der Herr Bischof also mit seiner Weihevollmacht um.Das ist Klerikalismus pur.


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 Christa 1. Oktober 2018 

Diese modernen Typen bevorzugt Bischof Genn!

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/wie-ticken-die-16-neuen-pastoralreferentinnen-und-referenten/


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 garmiscj 1. Oktober 2018 

Entlassung

Das Normalste auf der Welt wäre die Entlassung dieses Bischofs, weil ganz offen und noch dazu selbstgefällig gegen die Kirche. Doch, oje, mir fällt gerade ein: Menschen dieses Schlages s i n d mittlerweile die Kirche :(


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 scavenger 1. Oktober 2018 
 

@ IMEK

Schon Benedikt XVI. hat in seinem Buch "Der Geist der Liturgie" darauf hingewiesen, dass der Klerikalismus erst so richtig mit dem Novus Ordo Missae einsetzte. Sicherlich gab es vor dem Konzil auch Missstände, aber erst nach dem Konzil wurde der Priester dann Manager, Verwalter und Entertainer. Plötzlich musste er alles machen und dann noch am Altar stehen und die Messe "gestalten" wie einen poetry slam, bei dem man eine kurze Zeit mit guter Unterhaltung füllen muss. Diese "Presbyterolatrie" gab es so eigentlich nicht vor dem Konzil. Natürlich muss man die Priester ehren, aber nur insofern sie Priester sind, nicht insofern sie besonders tolle und heilige Menschen sind. Der heilige Franziskus hat angeordnet, dass man Priestern, seien sie auch große Sünder, die Hände küssen solle, da er für sie eine große Verehrung hatte (ja, Franziskus war nicht nur Hippie...). Aber Klerikalismus bezieht sich eben nicht auf die Verehrung des Priesterstandes, sondern der individuellen Person.


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 Hadrianus Antonius 1. Oktober 2018 
 

Stark modern profiliert

Selbst vorkonziliar fühlend, denkend und praktizierend und traditionsverbunden meine ich, daß es absolut keinen Grund gibt daß Bischof Genn solche "Typen" weiht.
Im Gegenteil, jene "Typen" sind woanders enorm viel besser aufgehoben.
Nur gegen das Wort "Klerikale" möchte ich protestieren: Bischof Genn unterschlägt hier total die viele Schwestern und auch Brüder der Tradition die, natürlich kein Priester, doch einen großen Beitrag für den Glauben und die Wirkung der Fraternität und der Gemeinschaften beitragen, und dies in großer Demut.


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 scavenger 1. Oktober 2018 
 

@Bernhard Joseph @sebi1983

Es geht eigentlich überhaupt nicht um "vorkonziliar" oder "Ablehnung des Konzils". Das ist ganz einfach liberale Rhetorik, um traditionell eingestellte Gläubige und Priester zu diskreditieren, wie man es überall hört. Man ist gegen die homosexuellen Ausschweifungen in der Kirche oder möchte eine würdige Liturgie? Schon ist man reaktionär, ewiggestrig, erzkonservativ, traditionalistisch oder fundamentalistisch und natürlich hasst man das II. Vatikanum.

Ich denke, allein, dass solche "vorkonziliaren" Leute um Aufnahme in einem diözesanen Seminar bitten, ist Grund genug anzunehmen, dass sie nicht gegen das II. Vatikanum und somit nicht "vorkonziliar" sind. Wären sie es, wären sie wohl sofort zur FSSPX gegangen (denn nicht mal die FSSP ist "vorkonziliar").

Das ist ganz einfach die "Hermeneutik des Bruches", die Benedikt XVI. so oft kritisiert hat. Jeder, der nicht zum eigenen gusto passt, wird in die rechte Ecke gestellt.

Nota bene: Genn ist Befürworter der "Kommunion für alle".


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 elisabetta 1. Oktober 2018 
 

Mit dieser Einstellung...

...wäre es besser, er würde sein Bischofsamt zur Verfügung stellen, dann bräuchte er sich keine Gedanken mehr darüber machen, wen er weihen und wen er nicht weihen will.


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 je suis 1. Oktober 2018 

@ scavenger

"Zufällig weiß ich mit großer Sicherheit, dass Seine Exzellenz durchaus bewusst praktizierende Homosexuelle weiht."

Dem kann ich nicht widersprechen. Man kann diese "Typen" auch durch den Dom zu Münster wandeln sehen - mit "ihrem" Bischof.


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 girsberg74 1. Oktober 2018 
 

Münster, das war einmal !

@wedlerg
„DIe Kirche der Genns und Overbecks versinkt gerade in einem Sumpf an sexuellen Perversionen, … Aus seiner Ecke werden keine Priester mehr kommen ...“

Sehr geehrter Wedlerg,
vielleicht sollten Sie für Ihren Post zuerst das Wort „Priester“ bestimmen, denn Herr Dr. Felix Genn, Bischof von Münster und Nachfolger vieler eher guter, gar herausragender Bischöfe, nutzt das Wort „Priester“ ja auch.

Und was tut‘s: Es gibt manche Leute, die Sumpf mögen und bei Kenntnis Ihres Posts geradezu dorthin eilen werden.

Um den Nachwuchst von Genn also muss man sich nicht sorgen, eher um den Heiligen Rest.


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 Chris2 1. Oktober 2018 
 

@benedetto05

Ich beziehe mich zunächst auf die ungewöhnlich drastische und kategorisch ausschließende Formulierung gegenüber einer ohnehin kaum noch existenten Spezies. Konkret: Für wen die Kirche 1965 gegründet wurde, wer offenbar auch Probleme mit dem Weihepriestertum und damit einem Sakrament hat, der kann schwerlich Hirte der vor 2000 Jahren gegründeten Herde Christi sein. Denn auch Christus war "vorkonziliar" und hat "klerikale Typen" berufen und ausgesandt. Eminenz legen auch die Vermutung nahe, dass für ihn der katholischd Traditionsbegriff (=Lehrtradition) nur Folklore bedeutet und man vielleicht sogar eine "neue Kirche" herbeisehnt.


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  1. Oktober 2018 
 

Bemerkenswerte Denkweise des aktuellen Bischofs von Münster, leider kein Einzelfall

Wenn das Wort kerikal eine pejorative Konnotation erhält, wie hält man es dann mit dem Klerikerstand?
Oder nachgehakt, wie hält man es mit dem einzigen Hohen Priester Jesus Christus? Wird dieser nicht auch frech geleugnet weil vorkonziliar?
Die Neue Liturgie hat leider viel zum Glaubensabfall nicht nur der Laien beigetragen.
Ohne das 2. VK wäre diese Neuerung nicht denkbar gewesen und so verhält es sich mit vielen postkonziliaren Brüchen, deren Zeugen wir geworden sind.

Folgen dieses Pastoralismus, der verwegen den überlieferten Glauben ignoriert sehen wird in der Demontage der zehn Gebote.

Hatte nicht der Papst bei der Konzilseröffnung ausdrücklich betont daß das Konzil nicht zusammengerufen wurde um Irrtümer zu veruteilen oder Wahrheiten zu definieren, sondern in einer Sprache die den Neuen Zeiten angemessen ist den überlieferten Glauben der Kirche zu erklären.
Also ein linguistisches!Event für die sechziger Jahre des 20. Jhr. Verweltlichung war die Folge


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 Bernhard Joseph 1. Oktober 2018 
 

@Sebi1983 - Die berühmt berüchtigte Hermeneutik des Konzils

Nicht jeder, der die nach dem Konzil einsetzende "Hermeneutik" nicht mitträgt, lehnt das II. Vatikanische Konzil ab!

Das Problem besteht ja gerade darin, dass sich nach dem Konzil eine wilde, grob relativistische Deutungswut zu den Inhalten des Konzils entfaltet hat, die den Glauben zunehmend verzerrt, indem man alles Katholische aus den Konzilsbeschlüssen herausstreicht.

Wer diese unlautere Vorgehensweise progressiver "Typen" nicht mitträgt, wird dann eben von diesen zu einem vorkonziliaren klerikalen Typ erklärt, im Grunde eine billige Masche, um sich nicht mit Glaubensinhalten auseinandersetzen zu müssen.

Da die Bandbreite der Interpretation des II. Vatikanischen Konzils von Kardinal Müller bis Kardinal Kasper reicht, um mal die Spannweite aufzuzeigen, ist es so eine Sache mit dem Begriff des vorkonziliaren Klerikalismus.

Betrachtet man sich die Auswüchse dieser Hermeneutik, dann muss man sich wahrlich wundern, was da so alles in die Konzilsbeschlüsse hinengedeutelt wird.


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 ottokar 1. Oktober 2018 
 

Breites Spektrum

In den USA regen gerade einige glaubensstarke Bischöfe an, nach jeder Hlg.Messe das Bittgebet zum Hlg.Michael zu beten, so wie es vorkonziliar bei uns auch Normalität war.Immer wieder nimmt man in unserer Kirche Wellenbewegungen wahr, Bewegungen nach oben und unten und das lässt hoffen.Wir müssen die aufstrebenden Bewegungen unterstützen, verbal und schriftlich. Münster widerspiegelt nicht die Welt.Man sollte dort versuchen, wo es eine freiheitliche Demokratie erlaubt, Einhalt gebieten. Kard.von Galen tat dies sogar unter dem Naziregim.Warum also den Bischof nicht auch einmal frontal nach seiner Predigt vor allen Leuten, aber mit guten Argumenten und wohl überlegter Rede angreifen? Oder glaubt ihr er liest kath.net.? Schlussendlich frage ich mich, ob in unserer Kirche ein Bischof das Recht hat einem werdenden Priester die Weihe zu verweigern,nur weil dieser an vorkonziliaren Glaubensgrundsätzen festhält.Es gibt auch innerhalb des Katholizismus durchaus eine Freiheit des Glaubens!


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 wedlerg 1. Oktober 2018 
 

DIe Kirche der Genns und Overbecks

versinkt gerade in einem Sumpf an sexuellen Perversionen, an Egalität und Beliebigkeiten, an Anbiederung an falsche Propheten und Herr Genn geht den Weg in den Abgrund konsequent zum Ende mit. Aus seiner Ecke werden keine Priester mehr kommen - warum sollte jemand mit seiner Gesinnung Priester werden wollen?


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 Sebi1983 1. Oktober 2018 
 

Recht hat er!

Das ist doch eine katholische Selbstverständlichkeit: Wer ein Konzil ablehnt - hier ist das II. Vatikanische Konzil gemeint - kann nicht die Priesterweihe empfangen.

Seltsam, dass man auf solche Selbstverständlichkeiten hinweisen muss.

, dass ein "vorkonziliarer" Kandidat, also einer, der das II. Vatikanische Konzil grundsätzlich ablehnt, nicht geweiht werden kann. Da kann man den Bischof von Münster nur unterstützen.

Das so etwas in Frage gestellt wird, zeigt, wie weit sich viele vom katholsichen


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 scavenger 1. Oktober 2018 
 

@edith7

Ich fand Ihren Kommentar recht interessant, weil sie so 100 % ins Schwarze getroffen haben!

Zufällig weiß ich mit großer Sicherheit, dass Seine Exzellenz durchaus bewusst praktizierende Homosexuelle weiht. Dies hat in der Vergangenheit schon zu Skandalen geführt, und ist mittlerweile ein offenes Geheimnis (unter anderem auch, dass im Seminar häufiger mal "Herrenbesuch" vorkommt).

Seine Exzellenz scheint seine Kirche gar nicht mehr im Griff zu haben. Schaut man sich die Katholische Fakultät einmal an, erkennt man Lichtgestalten wie Schüller, der ja in der Vergangenheit schon äußerst positiv aufgefallen ist... Natürlich darf man auch nicht das gesegnete Gender-Institut der Fakultät vergessen und Leute wie Alfons Fürst, die erst mal erzählen, wie großartig und wunderbar Luther doch sei.

Aber Seine Exzellenz braucht ganz unbesorgt sein: Wir "klerikalen, vorkonziliaren Typen" wollen eh nicht in sein Seminar.


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 Simplicius 1. Oktober 2018 
 

Postkonziliare Typen

Solche postkonziliaren Typen wie seine Exzellenz sind der Grund, warum ich jeden Sonntag 100 km fahre, um die Heilige Messe vorkonziliaren Typs (zelebriert von vorkonziliaren Typen - wenn gleich nachkonziliar geboren) zu besuchen. Jeder Sonntag eine kleine Wallfahrt! Und das, obwohl die Messe postkonziliaren Typs meiner Heimatgemeinde auf der anderen Straßenseite stattfindet. Auch mein Geld nimmt diesen Weg: Die Amtskirche postkonziliaren Typs mit Typen wie diesem Bischof bekommt keinen Cent mehr von mir. Das wird jetzt alles investiert in die Unterstützung der Ausbildung vorkonziliarer Typen.


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 Micha1984 1. Oktober 2018 

Mal ruhig Ein- und Ausatmen

"Vorkonziliare klerikale Typen möchte ich nicht weihen!"

Das ist das Zitat, an dem die Kritik aufgehängt wird. Ich kenne die sonstigen Zustände im Münsteraner Bistum nicht. Bei diesem Satz kommt es aber aus meiner Sicht stark auf den Kontext an. Es wird in letzter Zeit stark gegen einen Klerikalismus gewettert, den ich bisher so verstanden habe, dass ein Priester sich als besonders heilig, wirkmächtig und damit als etwas besseres verstanden hat. Ein tatsächlich eher vorkonziliarisches Selbstverständnis, welches durch die starke Akzentsetzung auf die Weihe zum Dienst im 2. Vatikanischen Konzil aufgelöst wurde.
Ein solcher Klerikalismus ist für mich schädlich und unkatholisch. Tatsächlich glaube ich, dass ein solches Selbstverständnis auch Machtmissbrauch und damit auch sexuellen Missbrauch begünstigt.
Denn den Missbrauchsskandal nur den Homosexuellen in die Schuhe zu schieben, wird dem Problem und unserer hl.Kirche
nicht gerecht.


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 Charlene 1. Oktober 2018 

Als ob der Herr Bischof vor dem drückenden Problem stünde, die Massen an Mundkommunionisten, Rosenkranzbetern, Kalkleistlern und Heterosexuellen an den Pforten seines Seminars auszusortieren.

Es gab ja durchaus Zeiten in Westfalen, als gewisse Machthaber auf den geschlossenen Widerstand der Katholiken stießen, wenn Sie die Kirche angriffen. Die Zeiten sind vorbei.

Der Bischof von Münster kann froh sein, wenn man ihn auf der Straße überhaupt noch erkennt. Und wenn sich überhaupt noch irgendjemand für sein Seminar interessiert.

Er wirkt wie ein Verhungernder, dessen größte Sorge sich um die Frage dreht, ob die Spaghettis auch al dente gekocht sind.


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 Christa.marga 1. Oktober 2018 
 

Wie hieß es im gestrigen Evangelium,

“wer nur einen der Geringsten unter uns von seinem Glauben abbringen will, für den wäre es besser, mit einem Mühlstein um den Hals im Meer versenkt zu werden“.

Ja, Bischof Genn, Sie wollen uns “vorkonziliare“ Gläubige vom rechten Glauben an Jesus Christus abbringen.

Ich glaube an Gott und seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus, was Sie und manche Kollegen so von sich geben, dafür kann ich kein Verständnis aufbringen als mündiger und freier Christ.

Heilige Mutter Gottes, bitte für unsere verirrte und verwirrte Kirche.


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 Stephan M. 1. Oktober 2018 
 

Die Zukunft der Kirche

liegt in der Rückbesinnung und Wiederentdeckung der Theologie und Frömmigkeit von vor Vat II.
Kann man an den USA ablesen! B. Genn ist, wie so viele Bischöfe, irgendwo in den 1970er hängen geblieben, mit aller Fortschrittsgläubigkeit und mit allem irrationalen Haß auf die eigene Vergangenheit. Engstirnig, engherzig, verbissen. Katholisch geht anders, Exzellenz!


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 mabedor 1. Oktober 2018 
 

Jesus...

... war doch auch irgendwie vorkonziliar ... oops;-)


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 Jan75 1. Oktober 2018 
 

Vorkonziliare, Klerikale, Tradionsverbundene Typen

Wie kann man sich nur so abfällig über Berufen äußern: vorkonziliare, klerikale Typen. Herr Bischof meint damit wohl Traditionsverbundene Priester. Priester, die als solche erkennbar sind, die sich um eine würdige Feier der hl. Messe bemühen, Anbetung halten, die Beichte anbieten, den Menschen den Glauben nahe bringen und sie zu Christus führen. Wenn der Bischof Priester will, die Genanntes gerade nicht tun und tun wollen, stellt sich die Frage, wozu überhaupt noch Priester. Nur um die menschliche Gemeinschaft zu stärken und dem Zeitgeist nachzulaufen, sind Berufungen zu schade. Der Priester hat etwas zu bieten und ist dazu mit Vollmacht von Christus ausgestattet. Er ist da für das Wort Gottes und für die Sakramente des Heils. Und entweder ist der Priester traditionsverbunden oder sein Dienst ist kein priesterliches Wirken. Aber traditionsverbundene Priester will man nicht oder wie es heißt: vorkonziliare, klerikale Typen.


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 Stephaninus 1. Oktober 2018 
 

Was sollen das für Typen sein

Plakatives Aburteilen um dem Zeitgeist zu kitzeln, damit kann ich nichts anfangen, lieber Bischof Genn. Sie bedienen sich einer unkatholischen Wortwahl: Die Kirche ist zweitausend Jahre alt. Mehr als 1900 davon waren vorkonziliar.


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 Palmsonntag 1. Oktober 2018 
 

Leonardo Boff - Befreiungstheologie - Kath.- Theol. Fakultät Münster - PF

siehe: http://www.muenster.de/~angergun/boff-el-pais.pdf

Ist das das geistige Umfeld des derzeitigen Bischofs von Münster? - Ein Graf von Galen ist von einem ganz anderen Format!


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 doda 1. Oktober 2018 

Ein absurder Versuch:"Bischof Genn ist ein glaubensstarker überzeugender Hirte!"


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 encense 1. Oktober 2018 

"vorkonziliare klerikale Typen"

Welch eine Niederträchtigkeit!
Vielleicht sind es gerade SOLCHE Priester, die die kath. Kirche wieder zum blühen bringen.
Im Glauben unserer Väter sind unzählig viele Heilige hervorgegangen. Heute wissen nur noch wenige, wie man einen Rosenkranz betet. Das Glaubensbekenntnis können schon viele nicht mehr. Ich wurde mal von einer Katholikin gefragt, was denn ein AVE MARIA ist. Eine andere wusste nicht, wie alt Jesus war, als er gestorben ist. Die Liste wäre lang. Diesen "vorkonziliare klerikale Typen" haben wir das zu verdanken, dass es noch einige Gläubige gibt, die noch Glaubenswissen beherbergen.

Wenn Bischof Genn dem Heiligen Geist keine Chance gibt, dann muss er sich einmal dafür verantworten.


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 Kostadinov 1. Oktober 2018 

Das Schmusekätzchen von Münster...

mein Grossvater hat im Dritten Reich berufliche Nachteile in Kauf genommen, um der vorkonziliaren Liturgie beizuwohnen, die vermutlich von einem klerikalen Typen zelebriert wurde... alles für die Katz? Finsteres Mittelalter?
Bischof Genn ist die Art Post-VII-Priester, die Muslime in den Dom lässt, aber wenn man Lefebvre sagen würde, dann würde er sicher sofort "Schismatiker" kreischen... Je länger ich mir Bischöfe vom Schlage Genn, Marx etc. anschaue, desto weniger bin ich mir sicher, wo die grösseren Probleme sitzen...


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 lesa 1. Oktober 2018 

Wer benützt denn Totschlagklischees und warum?


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 Diasporakatholik 1. Oktober 2018 
 

Nachtrag zu den Eigenschaften von Schafen

Schafe sind von Natur aus (als Wildschafe) z.B. ausgezeichnete Kletterer, können sich selbst im HHochgebirge in steilstem und unwegsamsten Gelände trittsicher bewegen und trotzen dort dank ihres dicken schützenden Felles den schlimmsten Wetterunbilden bis hin zu eisigen Temperaturen und heftigsten Stürmen in sehr dünner Luft.
Das geht nur dank geschärft sehr wacher Sinne.
Entdecken wir in diesen unwirtlichen Zeiten auch in uns selbst durchaus wieder die feinen von Natur aus uns gegebenen Sinne für Gefahren einerseits aber auch für den einzigen Guten Hirten Christus und Sein Wort, das uns sicher zu den nahrhaften und saftigen Weiden führen wird, statt uns zur Unzeit vor den kalten Winternächten unseres Felles zu berauben oder uns selbiges gar über die Ohren zu ziehen...


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 Diasporakatholik 1. Oktober 2018 
 

@Chris2

Sie haben recht: Die im Gleichnis geschilderten Mietlinge sind bezahlte Lohnhirten, die um des Lohnes willen ihren Dienst tun und denen es in erster Linie um sich selbst und ihr eigenes Wohlbefinden geht.
Bei Gefahr sind sie sich selbst die nächsten und bringen auf Kosten der Schafe sich selbst in Sicherheit.
Schafe sind aber nicht ganz so dumm und hilflos, wie man gemeinhin zunächst vermutet.
Sie haben feine Sinne, "wissen" um ihre Unterlegenheit als eizelnes gegenüber dem Raubtieren Wolf und sie können oftmals schon sehr früh ebenso instinktiv Gefahr erkennen wie sie auch den Herdenbesitzer Jesus Christus an seiner Stimme - seinem [Gottes] Wort erkennen und von anderen unterscheiden.
Der Herr sagt von solchen vorsichtigen Herdentieren, dass diese nur und ausschließlich IHM selbst und Seiner Stimme folgen, nicht aber anderen, die ER sogar z.T. als Diebe und Räuber bezeichnet.


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 je suis 1. Oktober 2018 

@ quia_absurdum

kann es sein, dass Sie den post von nemrod total missverstanden haben?
Beten Sie trotzdem für das Bistum Münster!


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 Kurti 1. Oktober 2018 
 

Ja,ja.

Der Bischof kam ja auch mit starker vorkonziliarer Prägung ins Seminar. Sollte mal bei sich den gleichen Maßstab ansetzen. Vielleicht wäre es gut, abzudanken…


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 je suis 1. Oktober 2018 

TYPEN

Leider wurde ein Typ wie er zum Bischof geweiht. Leider haben wir in Münster so einen Typen wie ihn zum Bischof bekommen. Leider hat sich dieser Typ mit Typen seinesgleichen umgeben. Leider sind die Kirchen in Münster, unter einem Typen wie ihm, so leer wie noch nie. Leider will dieser Typ die Kirche im Bistum Münster zu einer "Marke" machen - wochentags zu Aldi und Lidl, sonntags zum "Kirchl".
HERR, ERBARME DICH UNSER!!!


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 benedetto05 1. Oktober 2018 
 

@Chris2
Und wie sehen Sie in Zusammenhang mit
Ihrem Beitrag Bischof Genn?


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 Herbstlicht 1. Oktober 2018 
 

"vorkonziliare klerikale Typen"

Welch eine ausgrenzende Sprache!
Sie verrät eine herablassende, arrogante innere Haltung.
Was ist an der vorkonziliaren Zeit so schlimm und verachtenswert?
Darf ich z.B. an den heiligen Maximilian Kolbe erinnern, an die heilige Edith Stein, an Rupert Mayer und andere.
Sie alle haben die Hl. Messe jener Zeit besucht, sie haben "vorkonziliare Luft" geatmet.
Mit den nachkonziliaren, teils leidvollen kirchlichen Entwicklungen waren sie noch nicht konfrontiert.

Gäbe es eine Möglichkeit, mit einem von diesen Heiligen zu sprechen, würde ich dies auf jeden Fall einem Gespräch mit Bischof Felix Genn vorziehen.
Ich würde mir definitiv mehr Tiefgang des Gespräches versprechen und darüberhinaus auch eine größere Hinwendung zu Gott.


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 Guingamp 1. Oktober 2018 
 

Die Kirche schafft sich ab.

Daß überhaupt die Möglichkeit eines solchen Bruchs von vorkonziliar und postkonziliar möglich sein soll, führt das katholische Prinzip - quod ubique, quod semper, quod ab omnibus - ad absurdum. Wenn der Begriff ,,vorkonziliar" von Bischöfen abwertend benutzt wird und für ,,vorkonziliare Katholiken" kein Platz mehr in der Kirche sein soll, dann ergibt das Katholischsein keinen Sinn mehr. Was war denn ,,vorkonziliar"? Das, was die Kirche vor dem Konzil gelehrt und repräsentiert hat. Wenn das falsch gewesen sein soll, dann hat die kirchl.Hierarchie die Gläubigen bis zum V2 in die Irre geführt. Wenn das aber so ist, dann fragt sich, warum man der kirchl.Hierarchie jetzt glauben soll?


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 Smaragdos 1. Oktober 2018 
 

Na ja, ich wäre ja mit echt postkonziliaren Priestern und sogar Bischöfen zufrieden, wenn sie sich denn wirklich an das Konzil halten würden, und zwar nicht nur dem Geist, sondern auch dem Buchstaben nach! Doch die sogenannten postkonziliaren Priester sind mittlerweilen so sehr nach links gerutscht, dass die vorkonziliaren Priester heute so richtig mittig sind! In diesem Sinne wünschte ich mir viel mehr "vorkonziliare" Priester. Bischof Genn sollte sich für diese Aussage schämen.


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 Chris2 1. Oktober 2018 
 

Das Gleichnis von den Wölfen

In der letzten Zeit muss ich immer öfter über die "Mietlinge" im Gleichnis nachdenken und wie Unrecht man ihnen tut. Denn die Mitlinge taten in normalen Zeiten ihren Job und hielten die Herde zusammen. Sie flohen erst, als die Wolfe kamen.


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 quia_absurdum 1. Oktober 2018 
 

Gebetserhörung

Danke, lieber nemrod, für Ihr Gebet. Ich denke, für die Diözese Münster wurde es erhört. Bischof Genn ist ein glaubensstarker überzeugender Hirte!


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 edith7 1. Oktober 2018 
 

Täuschungsmanöver

Die "traditionell" orientierten Priesteramtskandidaten sind vermutlich die einzigen, mit denen die Kirche noch eine Zukunft hat.
Da die diözesanen Priesterseminare, wie in Münster, ebendiese systematisch abgeschreckt oder abgewiesen haben und dies weiterhin tun, finden glaubenstreue Kandidaten oftmals nur noch in ordenseigenen Ausbildungsstätten eine Möglichkeit, ihrer Berufung zu folgen.
Bischof Felix Genn wäre besser beraten, wenn er dafür sorgt, dass in SEINEM Priesterseminar die geltenden Ausbildungsvorschriften eingehalten und keine schwulen Anwärter aufgenommen werden.
Wäre hier nicht mal eine Überprüfung fällig?
„Das zentrale Problem ist die homosexuelle Ausschweifung im Klerus ..., die immer weiter um sich greift und der kaum ein Bischof mehr zu widerstreiten wagt“ (Norbert Otterbeck).
Leider gehört auch Bischof Genn zu den Duckmäusern.
Wer schon beim Nachwuchs schlampt, darf sich über die Verschwulung des Klerus nicht wundern.


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 Christa 1. Oktober 2018 

Der Löwe von Münster - Clemens August von Galen

ein klerikaler Typ? Was würde er wohl über seinen Nachfolger sagen?


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 7.Oktober1571 1. Oktober 2018 
 

Ein weitere Schritt

die Kirche in Deutschland zu spalten. Bischof Genn ist sich scheinbar nicht im klaren daüber, wie sich seine Selektion spaltend auswirkt. Bisher hatten wir beim Klerus die gesamte Spannbreite von liberalen bis hin zu konservativen Priestern. In Münster wird es nur noch die ersteren geben. Die eher konservativen Priester, die bisher wichtig waren für die eine Hälfte der katholischen Christen, wird in Zukunft fehlen. Was für ein pastorales Desaster. Bischof Genn sollte sein Amt zur Verfügung stellen.


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 goegy 1. Oktober 2018 
 

Zeitgeist und Freimaurerei haben die Kirche unterwandert. Wer dies nicht merkt, ist naiv.

Es braucht grosses Gottvertrauen, um nicht zu verzweifeln am post-konziliaren Katholizismus.
Viele Austritte erfolgen nicht wegen Zweifeln und Glaubensverlust, sondern gerade weil man glaubt!


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 Aegidius 1. Oktober 2018 
 

Kein Löwe von Münster

So vorkonziliare klerikale Typen wie der selige Bischof Graf von Galen sind wegen ihrer WIderständigkeit und ihres unbeugsamen Glaubens für Modernisten natürlich unerträglich.
Ein Felix Genn wird niemals ein Löwe von Münster. Ein Felix Genn wird auch niemals von den Münsteranern empfangen wie weiland Graf Galen inmitten der kriegszerstörten Stadt.
Ich bin über die ideologische Borniertheit des Bischofs der Stadt meiner Väter entsetzt.


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 Bernhard Joseph 1. Oktober 2018 
 

Apropos Typen

Wo wir gerade bei Typen sind: die relativistisch progressiven Typen sind gerade dabei unsere Kirche in einer Form zu demolieren, dass man sie fast nicht wiedererkennt und vor Schrecken erstarrt.

Der Münsteraner Bischof Felix Genn scheint einen förmlichen Hass auf die Zeit in der Kirche vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu haben, warum eigentlich?

Waren alle Heilige vor dem Konzil keine?

Ist der substanzlose Relativismus, den wir heute in weiten Teilen der Kirche sehen, in irgendeiner Weise glaubwürdig?

Könnte es sein, dass da ein Gedankengut die Aussage des Bischofs trägt, das mit Katholizität im tieferen Sinne gar nichts zu tun hat, sondern Glaube hier lediglich als Vehikel verstanden wird?

Münster war mal eine tief katholische Gegend, ich weiß das von meinen familiären Wurzeln her.


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 nemrod 1. Oktober 2018 
 

Oh, Herr schenke deiner Kirche wieder gute und katholische Bischöfe!!!


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